News – 28.09.2020

COVID-19-Pandemie: Sommertourismus dämpfte Beschäftigungsverluste

WIFO Research Brief von Julia Bock-Schappelwein, Oliver Fritz, Ulrike Huemer und Walter Hyll

Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie verursachten die stärksten Beschäftigungsverluste im Beherbergungs- und Gaststättenwesen, sie entsprachen im März 2020 knapp der Hälfte des gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseinbruchs von rund 180.000. Mit Beginn der Sommerhauptsaison verringerte sich der Abbau der aktiven unselbständigen Beschäftigung merklich.
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News – 29.09.2020

Konjunkturerwartungen bleiben verhalten

WIFO-Konjunkturtest vom September 2020

Trotz weiterer Verbesserung blieben die österreichischen Unternehmen im September in ihrer Konjunktureinschätzung skeptisch. Der WIFO-Konjunkturklimaindex stieg saisonbereinigt um 1,7 Punkte, lag aber mit –9,1 Punkten weiter im negativen Bereich. Während sich die Einschätzungen der aktuellen Lage über die Branchen weiter verbesserten, war die Dynamik der Erwartungen im September nach wie vor verhalten.
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News – 20.09.2020

Wie kann man die österreichische Exportindustrie stärken?

WIFO Research Brief skizziert Handlungsoptionen während der COVID-19-Pandemie

Die derzeitige Wirtschaftskrise zeigt Auswirkungen ungekannten Ausmaßes, die auch den Außenhandel erfassen und die ungünstige Entwicklung der österreichischen Exportwirtschaft infolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 beschleunigen und vertiefen dürften. Ein neuer WIFO Research Brief von Andreas Reinstaller und Klaus Friesenbichler skizziert Handlungsoptionen zur Stärkung der österreichischen Exportindustrie während der COVID-19-Pandemie.
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News – 11.09.2020

Schleppende Konjunkturerholung: Arbeitslosigkeit droht sich zu verfestigen

WIFO-Konjunkturbericht September 2020

Der Konjunktureinbruch erfasste in der EU im II. Quartal alle Nachfragekomponenten; im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Italien war der private Konsum überdurchschnittlich stark betroffen. In Österreich lag die Wirtschaftsleistung im II. Quartal um ein Achtel unter dem Vorjahresniveau, die Einbußen waren damit geringer als im EU-Durchschnitt.
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News – 04.09.2020

Tourismusanalyse Mai bis Juli 2020

Nachfrage in den ersten drei Monaten der Sommersaison auf fast die Hälfte geschrumpft

Nach massiven Einbußen in der Sommervorsaison (Mai bis Juni 2020; Ankünfte –73,7%, Nächtigungen –70,0%) ging die Nachfrage im Juli 2020 zwar deutlich schwächer, aber dennoch erheblich zurück (Gästeankünfte –26,6%, Übernachtungen –17,4%; Hochrechnung). Zur Halbzeit der Sommersaison wurde damit sowohl mengen- als auch einnahmenmäßig nur in etwa das halbe Volumen der Vergleichsperiode 2019 erreicht (Ankünfte –53,8%, Nächtigungen –44,6%, Umsätze: nominell –44,1%, real –44,7%).
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Forschung am WIFO