01.12.2025

So teuer wurden Ihre Lieblingskekse

WIFO und Standard präsentieren weihnachtlichen Inflationsrechner
Lebkuchen, Vanillekipferl, Butterkekse, Zimtsterne und Linzer Augen – WIFO-Ökonom Asjad Naqvi hat auf Basis von Eurostat-Daten die Preisanstiege für einzelne Zutaten und Zutatengruppen ermittelt und für die Rezepte gewichtet. Eine Visualisierung zeigt, wie sich die Preise für ausgewählte Sorten im Laufe der Zeit verändert haben.

Mit dem Inflationsrechner von WIFO und Standard können auch die Zutaten unterschiedlich stark gewichtet werden. Das Diagramm zeigt, wie sehr sich das eigene Rezept für den Lieblingskeks verteuert hat.

Der Standard-Datenjournalist Michael Matzenberger beschreibt in seinem Artikel zum Inflationsrecher, dass es je nach Produkt zu unterschiedlichen Preisentwicklungen kommen kann. Dies liegt einerseits daran, dass die Waren in der Herstellung unterschiedlich personal- oder energieintensiv sind. Und natürlich am Rohstoffpreis, der teilweise komplexen Marktdynamiken unterliegt. Etwa der Notwendigkeit zur asymmetrischen Preisanpassung, wie WIFO-Ökonom Franz Sinabell erklärt: "Steigen die Weizenpreise auf internationalen Märkten, dann steigen mit etwas Verzögerung auch die Preise von Mehl in Österreichs Geschäften. Sinken die Preise auf den Rohstoffmärkten, gehen die Preise der Nahrungsmittel im Lebensmittelhandel auch zurück – aber in geringerem Umfang. Denn in der Zwischenzeit sind höhere Transportkosten, höhere Mieten, höhere Löhne in die Kalkulation der Lebensmittel eingeflossen."

Teilweise Entkoppelung von CO2- und Strompreisen – Verringerung der durchschnittlichen Stromausgaben in Österreich um rund 8,5%
17.04.2026
Einblick in die Wirtschaftsforschung: Wie groß ist der Klima-Fußabdruck deiner Urlaubsreise?
17.02.2026