© VCÖ
12.07.2018
Jetzt abstimmen: WIFO für VCÖ-Mobilitätspreis nominiert
Die WIFO-Studie zu den Auswirkungen einer CO2-Steuer ist beim Mobilitätspreis des Verkehrsklubs Österreich unter den Finalisten. Das Online-Voting läuft bis 25. Juli 2018.
Alljährlich mehr als 300 Einsendungen langen beim VCÖ für seinen Mobilitätspreis ein. Die WIFO-Studie "Carbon Taxes in Austria: Implementation Issues and Impacts" hat es in der Kategorie "Wissenschaftliche Forschung und Studien" dieses Jahr unter die Top 5 geschafft. Die Sieger werden nun in einem Publikumsvoting und von einer Fachjury gekürt.
Die AutorInnen untersuchen in ihrer Studie die Einführung einer CO2-Steuer für den Nicht-Emissionshandelsbereich in Österreich. Sie gehen dabei von einer CO2-Steuer in der Höhe von 120 Euro pro Tonne CO2 (zusätzlich zu den bestehenden Energiesteuern) sowie einer Vereinheitlichung der Energiesteuersätze (Diesel- und Benzinsteuersätze werden angeglichen, ebenso die Steuersätze für Heizstoffe) aus. Das entspricht einer Energiepreissteigerung von 20 Prozent für Benzin und Heizstoffe sowie 40 Prozent für Diesel.
Die Ergebnisse: Durch die Einführung einer derartigen Steuer sinken die energiebedingten CO2-Emissionen in den Nicht-Emissionshandelssektoren im WIFO-Modell um insgesamt 7 Prozent - das sind zirka 2,6 Millionen Tonnen CO2 - im Vergleich zu einem Szenario ohne CO2-Steuer. Im gewerblichen Verkehr ist der Effekt deutlich stärker und liegt bei knapp 12 Prozent. Das Einnahmenrecycling führt dazu, dass die Einführung der CO2-Steuer die Emissionen reduziert, ohne negative Auswirkungen auf Wachstum und Einkommensverteilung zu entfalten.
Bis 25. Juli 2018 kann auf der Website des VCÖ für die Siegerprojekte in den unterschiedlichsten Kategorien abgestimmt werden: Zum Online-Voting.
Im Vorjahr zählte das WIFO übrigens zu den Siegern: Damals zeichnete der VCÖ eine WIFO-Analyse zu einer CO2-basierten Flugticketabgabe aus. Zum Archiv-Artikel.
Die Ergebnisse: Durch die Einführung einer derartigen Steuer sinken die energiebedingten CO2-Emissionen in den Nicht-Emissionshandelssektoren im WIFO-Modell um insgesamt 7 Prozent - das sind zirka 2,6 Millionen Tonnen CO2 - im Vergleich zu einem Szenario ohne CO2-Steuer. Im gewerblichen Verkehr ist der Effekt deutlich stärker und liegt bei knapp 12 Prozent. Das Einnahmenrecycling führt dazu, dass die Einführung der CO2-Steuer die Emissionen reduziert, ohne negative Auswirkungen auf Wachstum und Einkommensverteilung zu entfalten.
Bis 25. Juli 2018 kann auf der Website des VCÖ für die Siegerprojekte in den unterschiedlichsten Kategorien abgestimmt werden: Zum Online-Voting.
Im Vorjahr zählte das WIFO übrigens zu den Siegern: Damals zeichnete der VCÖ eine WIFO-Analyse zu einer CO2-basierten Flugticketabgabe aus. Zum Archiv-Artikel.
Publikationen
Studie
07.03.2018
- Claudia Kettner-Marx
- Mathias Kirchner
- Daniela Kletzan-Slamanig
- Mark Sommer
- Kurt Kratena (WIFO)
- Stefan E. Weishaar
- Irene Burgers (Rijksuniversiteit Groningen)
Fertigstellung: Februar 2018
Projektauftraggeber:in: Klima- und Energiefonds
Rückfragen an
Klima-, Umwelt- und Ressourcenökonomie
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