
Freihandelsabkommen mit Australien stärkt Handels- und Investitionsbeziehungen
150 Mio. € betragen", so WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr am 28. April 2026 bei einer Kooperationsveranstaltung der Australischen Botschaft in Wien, der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), der Europäischen Kommission, dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) sowie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
"Logischerweise sind die Gewinne im Verhältnis zum BIP in der kleineren australischen Volkswirtschaft größer als in der EU. Langfristig fallen die Gewinne noch deutlich höher aus. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen fördert das Abkommen auch die Zusammenarbeit in Bereichen, in denen Australien und die EU bereits eng abgestimmt sind, etwa in der Arbeits- und Umweltpolitik", so Felbermayr.
Die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen zwischen Australien und der EU (A-EU-FHA), wurden am 24. März 2026 in Canberra abgeschlossen. Das A-EU-FHA ist ein umfassendes, ausgewogenes und wirtschaftlich bedeutendes Abkommen zur Stärkung der bilateralen Handels- und Investitionsbeziehungen, zur Förderung des Wirtschaftswachstums und Festigung des gemeinsamen Bekenntnisses Australiens und der EU zu einem offenen und regelbasierten Handel.
OeNB-Gouverneur Prof. Martin Kocher und Australiens Botschafter in Österreich Ian Biggs eröffneten die Veranstaltung in der OeNB. Hauptreferenten waren Dr. Severin Gruber (BMWET-Generalsekretär), Patrick Lobis (Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich), Gabriel Felbermayr (WIFO-Direktor) sowie Lachlan Crews (australisches Verhandlungsteam für das Freihandelsabkommen). Vertreterinnen und Vertreter des BMWET, der Landwirtschaftskammer Österreich, der australischen Botschaft in Brüssel, der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich sowie der WKO nahmen an einer von Felbermayr moderierten Expert:innendiskussion teil.

















