Das Europäische Parlament diskutiert über die Zukunft des EU-Haushalts. – © pixabay.com
23.06.2017
Hearing im EU-Parlament: WIFO-Expertin plädiert für Reform des EU-Budgets
Margit Schratzenstaller spricht sich im Europäischen Parlament für EU-weite Steuern aus.
Vor dem Haushaltsausschuss des EU-Parlaments diskutierte Margit Schratzenstaller unter anderem mit EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger über die Zukunft des EU-Finanzrahmens. Sie argumentierte, wie steuerbasierte Eigenmittel zu einer nachhaltigeren EU führen könnten.
Einen "zukunftsorientierten Umbau des EU-Budgets" forderte WIFO-Budgetexpertin Margit Schratzenstaller bei ihrem Hearing im Haushaltausschuss - vor allem mit Blick auf die derzeitigen Schwächen des Systems: Dass zentrale Nachhaltigkeitsziele der EU wirklich erfüllt werden, ist mit der derzeitigen Finanzierungsstruktur nicht zu garantieren. Ein Lösungsansatz: "Nationale EU-Beiträge durch steuerbasierte EU-Eigenmittel zu ersetzen, sollte für den nächsten Finanzrahmen ab 2020 in Erwägung gezogen werden", so Schratzenstaller. Denkbar seien unter anderem eine EU-weite Finanztransaktionssteuer oder eine EU-weite CO2-basierte Flugticketabgabe. So könne die Nachhaltligkeit wieder stärker in den Fokus der EU rücken.
Margit Schratzenstaller präsentierte ihre Forschungsergebnisse, die im Rahmen des "FairTax"-Projekts des EU-Programms "Horizon 2020" entstanden, bei einem gemeinsamen Hearing mit Mihails Kozlovs (Mitglied des European Court of Auditors), Ákos Kengyel (Universität Budapest) und EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger.
Das gesamte Hearing zum Nachsehen gibt es hier. (Margit Schratzenstaller ab 01:41:30)
Margit Schratzenstaller präsentierte ihre Forschungsergebnisse, die im Rahmen des "FairTax"-Projekts des EU-Programms "Horizon 2020" entstanden, bei einem gemeinsamen Hearing mit Mihails Kozlovs (Mitglied des European Court of Auditors), Ákos Kengyel (Universität Budapest) und EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger.
Das gesamte Hearing zum Nachsehen gibt es hier. (Margit Schratzenstaller ab 01:41:30)
Rückfragen an
Makroökonomie und öffentliche Finanzen
Weitere News
WWWI: 19. bis 24. Kalenderwoche 2026
23.06.2026
WIFO-Wirtschaftsgespräche 2026
16.06.2026
Aviso: Pressekonferenz am 25. Juni 2026
12.06.2026
WIFO-Konjunkturbericht vom Juni 2026
11.06.2026
Einladung zur Veranstaltung am 8. Juli 2026 um 18:00 Uhr in der OeNB: ASCII Strategischer Expertendialog und Podiumsdiskussion
01.06.2026
Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2026
28.05.2026
Jetzt anmelden: "Neue Regeln. Neuer Wettbewerb. Kann Österreich mithalten?"
28.05.2026
WIFO-Studie im Auftrag der Landesfinanzreferenten-Konferenz präsentiert
27.05.2026
WWWI: 14. bis 20. Kalenderwoche 2026
26.05.2026
FIW veröffentlicht sein 7. Jahresgutachten
19.05.2026
Video: Research Seminar mit Veronika Püschel
15.05.2026
WIFO-Konjunkturbericht vom Mai 2026
12.05.2026
Video: Research Seminar mit Karim-Fabian Osman
08.05.2026
WIFO-Ökonom verantwortet als Vizepremier die Verwaltung von EU-Mitteln
08.05.2026
WIFO Research Brief: Kurzfristig moderate, aber eindeutig negative Auswirkungen - langfristige Anpassungen würden die Verluste abmildern, aber nicht vollständig beseitigen
08.05.2026
Konjunkturreport Einzelhandel im Auftrag des Handelsverbandes
07.05.2026
Studie im Auftrag der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Pressekonferenz und Podiumsdiskussion
06.05.2026
WIFO und Korea Institute of Public Finance entwickeln ein detailliertes Modell für öffentliche Finanzen
04.05.2026
Schnellschätzung des WIFO
30.04.2026
Mittelfristige Gewinne für die EU betragen rund 7 Mrd. € pro Jahr – für Österreich etwa 150 Mio. €
29.04.2026
Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2026
29.04.2026
WWWI: 10. bis 16. Kalenderwoche 2026
28.04.2026
Einladung zur Veranstaltung am 28. April 2026 – The Benefits of Global Economic Cooperation and Rules-based Trade
28.04.2026
Video: Einblick in die Wirtschaftsforschung
27.04.2026