08.03.2017
Konjunktur zieht in Österreich an, Teuerung beschleunigt sich
Im Einklang mit dem Konjunkturaufschwung beschleunigte sich in Österreich zuletzt der Preisauftrieb spürbar.
Das österreichische BIP wuchs im IV. Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,5 Prozent. Damit setzte sich der Konjunkturaufschwung in Österreich fort. Die Auftriebskräfte sind robust und fußten bislang auf der Binnenwirtschaft. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiterhin und deutet auf ein Anhalten des Konjunkturaufschwunges im Frühjahr 2017 hin. Der kräftige Beschäftigungsanstieg geht weiter.
Die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer soliden Aufschwungphase. Ihre Hauptstütze ist bisher die lebhafte Binnennachfrage: Der Konsum der privaten Haushalte stieg auch im IV. Quartal 2016 kräftig, die öffentlichen Konsumausgaben wurden ebenfalls ausgeweitet. Auf der Angebotsseite gewann zuletzt vor allem die Industriekonjunktur wieder an Schwung. Nach der Schwächephase Mitte 2016 beschleunigte sich die Expansion der Sachgütererzeugung merklich (IV. Quartal +0,6 Prozent, nach +0,4 Prozent im III. Quartal). Ebenso unterstützen die Marktdienstleistungen das Wirtschaftswachstum. Die Grundtendenz der Konjunktur ist in Österreich weiterhin aufwärts gerichtet, das Bild der Vorlaufindikatoren weist auf ein Anhalten des Aufschwunges im Frühjahr 2017 hin.
Im Einklang mit dem Konjunkturaufschwung und dem Anstieg der Rohstoffpreise beschleunigte sich in Österreich zuletzt der Preisauftrieb spürbar. Der VPI stieg im Jänner 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent (Dezember +1,4%). Gemäß dem harmonisierten Index lag der Preisauftrieb mit +2,1 Prozent neuerlich deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes (+1,8 Prozent) und auch über der deutschen Inflationsrate (+1,9 Prozent). Der kräftige Beschäftigungsanstieg hielt im Februar an, die Zahl der unselbständig aktiv Beschäftigten erhöhte sich laut Schätzungen des BMASK im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 5.200 und gegenüber dem Vorjahr um 57.000 oder 1,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Jänner saisonbereinigt 8,8 Prozent.
Die G-20 wuchsen langsamer
Das Wachstum der Weltwirtschaft (G-20-Länder) dürfte im IV. Quartal 2016 etwas geringer ausgefallen sein als im Vorquartal, vor allem weil die Wirtschaftsleistung der USA langsamer expandierte. In der EU wuchs das BIP im IV. Quartal 2016 mit +0,5 Prozent anhaltend robust. Unter den fünf größten Volkswirtschaften wiesen Spanien und Großbritannien die kräftigste Expansion aus. In den anderen Ländern verlief die Konjunktur, soweit aktuelle Daten vorhanden sind, weiterhin robust.
Insgesamt fiel daher das weltweite Wirtschaftswachstum 2016 ähnlich aus wie im Jahr 2015. Die Weltkonjunktur folgt damit einem stabilen Expansionspfad, wie auch die Belebung der Industrie und des internationalen Warenhandels zeigt. Darüber hinaus zogen die Preise auf wichtigen Rohstoffmärkten an. Das günstige Bild der Vorlaufindikatoren weist überdies auf eine schrittweise Festigung der Weltkonjunktur hin.
Im Einklang mit dem Konjunkturaufschwung und dem Anstieg der Rohstoffpreise beschleunigte sich in Österreich zuletzt der Preisauftrieb spürbar. Der VPI stieg im Jänner 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent (Dezember +1,4%). Gemäß dem harmonisierten Index lag der Preisauftrieb mit +2,1 Prozent neuerlich deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes (+1,8 Prozent) und auch über der deutschen Inflationsrate (+1,9 Prozent). Der kräftige Beschäftigungsanstieg hielt im Februar an, die Zahl der unselbständig aktiv Beschäftigten erhöhte sich laut Schätzungen des BMASK im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 5.200 und gegenüber dem Vorjahr um 57.000 oder 1,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im Jänner saisonbereinigt 8,8 Prozent.
Die G-20 wuchsen langsamer
Das Wachstum der Weltwirtschaft (G-20-Länder) dürfte im IV. Quartal 2016 etwas geringer ausgefallen sein als im Vorquartal, vor allem weil die Wirtschaftsleistung der USA langsamer expandierte. In der EU wuchs das BIP im IV. Quartal 2016 mit +0,5 Prozent anhaltend robust. Unter den fünf größten Volkswirtschaften wiesen Spanien und Großbritannien die kräftigste Expansion aus. In den anderen Ländern verlief die Konjunktur, soweit aktuelle Daten vorhanden sind, weiterhin robust.
Insgesamt fiel daher das weltweite Wirtschaftswachstum 2016 ähnlich aus wie im Jahr 2015. Die Weltkonjunktur folgt damit einem stabilen Expansionspfad, wie auch die Belebung der Industrie und des internationalen Warenhandels zeigt. Darüber hinaus zogen die Preise auf wichtigen Rohstoffmärkten an. Das günstige Bild der Vorlaufindikatoren weist überdies auf eine schrittweise Festigung der Weltkonjunktur hin.
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