15.06.2022

Österreichische Innovationsleistung im FTI-Monitor

WIFO entwickelte interaktive Visualisierung zentraler Leistungsbereiche
Im Auftrag des Rats für Forschung und Technologieentwicklung setzte das WIFO erstmals den FTI-Monitor um. Dabei handelt es ich um eine interaktive, webbasierte Visualisierung der zentralen Leistungsbereiche eines Forschungs-, Technologie- und Innovationssystems (FTI).

Anhand der zahlreichen dargestellten Daten können innovationspolitische Zusammenhänge und deren Entwicklung über die Zeit analysiert werden. Dazu zählen Rahmenbedingungen wie Bildung und Regulierung, das FTI-Kernsystem mit Hochschulen und Unternehmen sowie Querschnittsthemen wie Umwelt und Klima, Kreislaufwirtschaft, Gleichstellung und Effizienz. Insgesamt liegt Österreich deutlich über dem EU-Schnitt, knapp unter den führenden Innovationsländern der EU aber klar unter dem Niveau der globalen Top 3.

Besonders gut zeigt sich die Finanzierung von FTI, größte Problembereiche sind Digitalisierung und Gründungen. "Österreich hat es in den letzten beiden Jahrzehnten geschafft, den Einsatz von Forschung und Entwicklung in grundsätzlich wenig technologieintensiven Branchen stark zu forcieren und damit zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit beizutragen. Jetzt gilt es, zusätzlich Augenmerk auf die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung zu legen", so WIFO-Ökonom Jürgen Janger. Der FTI-Monitor ermöglicht es, dazu auf einen Blick maßgeschneiderte Informationen zur Innovationsleistung sowie relevante Studien und Empfehlungen des Rats aufzurufen.

"Mit dem FTI-Monitor leistet der Rat einen wesentlichen Beitrag für "science-based policymaking" in Österreich. Indem erstmals die Indikatorik zur Messung der Leistungsfähigkeit des österreichischen FTI-Systems mit den Zielen der FTI-Strategie 2030 und den Wirkungszielen der Bundesregierung verknüpft wurde, werden die innovationspolitischen Zusammenhänge und Wirkungen sicht- und nachvollziehbar", erläuterte die stellvertretende Ratsvorsitzende Sabine Herlitschka bei der Präsentation des FTI-Monitors.

Der FTI-Monitor steht Ihnen hier zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Rat für Forschung und Technologieentwicklung finden sich hier.

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