19.05.2020

Rückgang der Beschäftigung und Anstieg der Arbeitslosigkeit hielten im April an

Neuer WIFO Research Brief beleuchtet Österreichs Arbeitsmarkt in der COVID-19-Pandemie
Der massive Beschäftigungsrückgang, der Mitte März 2020 infolge der weitreichenden Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie einsetzte, hielt auch im April an. Ein neuer WIFO Research Brief von Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Ulrike Huemer, Walter Hyll und Helmut Mahringer beleuchtet Österreichs Arbeitsmarkt in der Corona-Krise.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die unselbständige Beschäftigung um 188.905 Beschäftigungsverhältnisse auf 3,582.751 (–5,0%). Nach der Rekordarbeitslosigkeit im März 2020 erhöhten sich die Arbeitslosenzahlen noch bis Mitte April weiter, bevor der Anstieg in der zweiten Monatshälfte zum Stillstand kam. Ende April waren beim AMS 571.477 Arbeitslose und Personen in Schulungsmaßnahmen registriert, um 8.955 (+1,6%) mehr als im März 2020 bzw. um 210.275 (+58,2%) mehr als im April 2019. Während die Zahl der Schulungsteilnahmen aufgrund der Einstellung des Schulungsbetriebes um 24,2% sank, erhöhte sich die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Personen im April um 76,3%.
 

Mag. Ulrike Huemer
Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit
Mag. Dr. Helmut Mahringer
Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit
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