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Strukturwandel und Regionalentwicklung

Aktuelle Projekte (43 Treffer)

Franz Sinabell (Projektleitung)
Ökonomische Expertise für wirtschafts- und umweltpolitische Entscheidungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise (Economic Expertise for Economic and Environmental Policy Decisions in the Context of the COVID-19 Crisis)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Amt der Salzburger Landesregierung
Die Maßnahmen zur Begrenzung der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie, die in vielen Ländern gleichzeitig das Wirtschaftsleben erheblich einschränken, haben nicht nur Folgen für Arbeitslosigkeit, Handel, Produktion, Einkommen und Wertschöpfung, sondern auch für die Umwelt. Nach der Einschränkung der Wirtschaftstätigkeiten im Frühjahr 2020 ist auch die öffentliche Hand gefordert, bleibende wirtschaftliche Schäden zu abzuwenden und Folgewirkungen abzumildern. Dabei ist es wichtig, die kurz- bis mittelfristigen Auswirkungen von Produktions- und Konsumänderungen nicht nur im Hinblick auf Wertschöpfung und Beschäftigung zu bewerten, sondern auch im Hinblick und Emissionen und Verträglichkeit mit Klimazielen. In dieser Studie wird dies anhand von exemplarischen Maßnahmen analysiert, die typischerweise von Bundesländern umgesetzt werden.
Oliver Fritz (Projektleitung)
Volkswirtschaftliche Effekte der Freizeitwirtschaft in Oberösterreich (The Economic Contribution of the Leisure Economy in Upper Austria)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus
Neben dem Tourismus trägt auch die Freizeitwirtschaft wesentlich zu regionaler Einkommensentstehung und Beschäftigung bei. Die Freizeitwirtschaft ist allerdings kein Sektor in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, sodass sich daraus keine Informationen zu den wirtschaftlichen Effekten aus dem Freizeitkonsum direkt ableiten lassen. Wie auch im Tourismus muss zu diesem Zweck ein "Satellitenkonto" erstellt werden. Ziel dieses Projektes ist die Erstellung eines solchen Satellitenkontos für Oberösterreich. Neben den direkten wirtschaftlichen Effekten werden dabei auch die indirekten Effekte modellbasiert berechnet, die sich aus den Vorleistungsverflechtungen der Freizeitunternehmen ergeben.
Atanas Pekanov (Projektleitung)
Ex-post-Analyse der Wirkungen des COVID-19-Maßnahmenpaketes und tentative Schlussfolgerungen für die Handlungsoptionen bei künftigen Pandemiewellen (Ex-post Analysis of the Effects of the COVID-19 Package of Measures and Tentative Conclusions for Options for Action in Future Pandemic Waves)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Bundesministerium für Finanzen
Anhand empirischer Daten aus verschiedenen Quellen wird in diesem Projekt ex post analysiert, wie die Maßnahmen der Bundesregierung während der Lockdown-Phase und des Wiederhochfahrens der Wirtschaft danach in den Bereichen Kreditwesen, Finanzmärkte, Tourismus und Gastronomie wirkten. Dabei sollen Schwierigkeiten und Engpässe erkannt werden, die die Effizienz der Maßnahmen schwächten.
Claudia Kettner-Marx (Projektleitung)
SoMBI – Soziale Aspekte marktbasierter Instrumente zur Senkung der Treibhausgasemissionen (SoMBI – Social Aspects of Market-Based Instruments for Greenhouse Gas Emission Reduction)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Die EU hat sich zu ehrgeizigen Emissionsminderungszielen verpflichtet: 2020 und 2030 sollen die Emissionen um 20% bzw. 40% geringer sein als 1990, 2050 um mindestens 80%. Emissionen großer Emittenten aus der Industrie und Energiebereitstellung werden seit 2005 durch das Europäische Emissionshandelssystem (EU ETS) mit einem EU-weiten Minderungsziel reguliert. Emissionen aus anderen Quellen, insbesondere aus dem Haushalts- und Verkehrssektor, werden hingegen auf der Ebene der Mitgliedsländer geregelt und sollten bis 2030 um 30% verringert werden, wobei für die einzelnen Mitgliedsländer unterschiedliche Ziele festgelegt werden. Um die Emissionsminderungsziele in diesen Non-ETS-Sektoren zu erreichen, wird eine Bepreisung von CO2-Emissionen in letzter Zeit sowohl auf EU-Ebene als auch auf Ebene der Mitgliedsländer immer stärker diskutiert. Das Projekt SoMBI (Social Aspects of Market-Based Instruments for Greenhouse Gas Emission Reductions) konzentriert sich auf zwei Forschungsfragen: Welche Effekte hat ein EU-weiter CO2-Preis für die Non-ETS-Sektoren, der es ermöglicht, das Ziel einer Senkung der CO2-Emissionen um 30% in den einzelnen Mitgliedsländern zu erreichen? Wie wirken unterschiedliche Möglichkeiten des Einnahmenrecycling in einzelnen Mitgliedsländern? Dazu wird eine modellbasierte Analyse mit dem neuen Modell ADAGIO-DYNK durchgeführt. Der erforderliche CO2-Preis, um das EU-weite Minderungsziel von 30% für die Non-ETS-Sektoren zu erreichen, wird ermittelt. Ergänzend werden detaillierte Ergebnisse auf Länderebene geliefert. Diese werden für zwei Case-Study-Länder diskutiert, die sich in Bezug auf die Struktur ihrer Energiesysteme und Volkswirtschaften stark unterscheiden (Österreich und Polen). Zunächst werden die Effekte einer Steuer, dann jene unterschiedlicher Recyclingoptionen auf die Wirtschaft, die Emissionen und die Verteilung analysiert. Politikempfehlungen für die Einführung einer CO2-Steuer werden entwickelt.
Franz Sinabell (Projektleitung)
Volkswirtschaftliche Auswirkungen mangelnder Klimaanpassung in der Landwirtschaft (Economic Aspects of Insufficient Climate Adaptation in Agriculture)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Niederösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Anpassung an Veränderungen, die durch den Klimawandel ausgelöst werden, ist eine große Herausforderung, der sich vor allem jene Sektoren stellen müssen, deren Wirtschaftsgrundlage die freie Natur ist. Neben der Freizeitwirtschaft zählt die Landwirtschaft dazu. Ein Teil der Produktion erfolgt zwar unter kontrollierten Bedingungen in Glashäusern und im geschützten Anbau, für viele Agrargüter, vor allem die Grundlage elementarer Nährstoffe wie Stärke, Öl, Eiweiß und Feldgemüse ist dies keine wirtschaftliche Alternative. In vielen Lagen Österreichs, vor allem im Osten, bedroht zunehmend Wassermangel die landwirtschaftliche Produktion. In der vorliegenden Untersuchung werden aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive verschiedene Optionen der Klimaanpassung in der Pflanzenproduktion erörtert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bewässerung. Neben einem Literaturüberblick werden jene Elemente identifiziert, die in einer umfassenden Bewertung von großen Bewässerungsvorhaben aus volkswirtschaftlicher Sicht zu beachten sind.
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
This project uses the rich historic experience of repeated large-scale and unexpected economic (dis-)integrations at the Austrian-Czech border to test the predictions of economic geography models of regional development. In particular we analyse the impact of these dis-integration events on regional development: First, in both Austria and the Czech Republic so that we focus on two countries which for a substantial part of the period analysed were characterised by rather different political regimes and huge differences in incomes and costs, that additionally changed over time; second, for a large set of (dis-)integration episodes that span a period of almost a century so that we compare different (dis-)integration events, that took place at different points in time at which the considered countries differed substantially in income levels and institutions; third, with respect to many potential adjustments (such as population and employment and unemployment growth as well as firm entry and exit) that will inform future research on the mechanisms through which the regional economic effects of integration operate.
Michael Klien (Projektleitung)
Stärkung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich bei kritischen Produkten (Strengthening the Independence of Austria as a Business Location for Critical Products)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Das Projekt untersucht die Möglichkeiten zur Stärkung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich im Bereich kritischer Produkte durch vermehrte Produktionsansiedlung und Forcierung regionaler Wertschöpfungsketten. Neben kritischen Produkten im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise wird auch der Bereich von Schlüsseltechnologien untersucht. Die Studie beleuchtet diese Fragen im Rahmen der spezifischen österreichischen Situation. Auf Basis der aktuellen Spezialisierungsmuster und der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft kann empirisch abgeleitet werden, in welchen Bereichen ökonomische Startvorteile einer Eigenproduktion bestehen und wo diese fehlen.
Peter Mayerhofer (Projektleitung)
Oberösterreichs Industrie in der COVID-19-Krise. Eine Zwischenbilanz (Upper Austrian Industry in the COVID-19 Crisis. Interim Balance Sheet)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Auf Basis aktuellster Daten wird eine empirisch ausgerichtete "Zwischenbilanz"" zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Industrie in der COVID-19-Krise gezogen. Die nach Sektoren differenzierten Informationen sollen als Basis eines konsistenten Maßnahmenvorschlages dienen, um eine nachhaltige Erholung der oberösterreichischen Industrie aus der Rezession zu unterstützen.
Michael Klien (Projektleitung)
Preisdämpfende Wirkung und volkswirtschaftliche Effekte des gemeinnützigen Wohnbaus (Price Dampening and Economic Effects of Non-profit Housing Construction)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verband der Gemeinnützigen Bauvereinigungen
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Neben Verteilungsaspekten ist der gemeinnützige Wohnbau auch aus Stabilitätserwägungen relevant, indem er ein großes Angebot an Wohnungen bereitstellt, welches statt Renditeerwartungen primär einer Kostendeckungslogik folgt. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird vor diesem Hintergrund die preisdämpfende Rolle von nicht gewinnorientierten Wohnbauunternehmen analysiert und ihr Beitrag für Volkswirtschaft und Finanzmarktstabilität abgebildet. Dabei stehen drei Effekte im Vordergrund: die Quantifizierung der preis- und wohnkostendämpfenden Wirkungen des gemeinnützigen Wohnbaus, seine indirekten preisdämpfenden Wirkungen auf den gewinnorientierten Wohnungsmarkt und Aspekte der Finanzmarktstabilität. Neben der Identifikation, Beschreibung und Priorisierung der wesentlichen Wirkungskanäle soll hier auch die Rolle des gemeinnützigen Wohnbaus im Hinblick auf das makroprudentielle Instrumentarium analysiert werden.
Peter Mayerhofer (Projektleitung)
Fünfter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Wiens (Fifth Report on the International Competitiveness of Vienna)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Im Rahmen der Studie werden international vergleichbare Informationen zur Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Wien im Vergleich mit anderen europäischen Großstadtregionen ermittelt und in einem konsistenten Bericht zusammengeführt. Dazu werden internationale Vergleichsdaten für Wien und relevante Konkurrenzstädte in Europa in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Auf dieser Basis werden die Stärken und Schwächen der Wiener Stadtwirtschaft in der europäischen Städtehierarchie herausgearbeitet und daraus Hinweise zu erfolgversprechenden Handlungsoptionen und Maßnahmenlinien im Rahmen einer weiteren Optimierung der Wettbewerbsposition Wiens abgeleitet. Dabei werden auch die erreichten Spezialisierungen und kritischen Massen in den thematischen Stärkefeldern analysiert, welche nach den Festlegungen der neuen Wirtschafts- und Innovationsstrategie für Wien in den nächsten Jahren zu international sichtbaren "Spitzenthemen" ausgebaut werden sollen.
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