WIFO-Monatsberichte

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WIFO-Monatsberichte, Heft 3/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 3/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), 80 Seiten
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Stefan Ederer, Konjunkturindikatoren zeigen bislang kaum Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie • Atanas Pekanov, Die Europäische Währungsunion im Wandel • Margit Schratzenstaller, Reformbedarf und Reformoptionen für das EU-Budget aus österreichischer Perspektive • Gunther Tichy, Zur Prognostizierbarkeit von Krisen • Agnes Kügler, Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Andreas Reinstaller, Herausforderungen und Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Industrieunternehmen. Ergebnisse der WIFO-Industriebefragung 2019 • Redaktionsschluss: 10.3.2020
Konjunkturindikatoren zeigen bislang kaum Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie (Business Cycle Indicators Reveal Hardly Any Effects of the Global Coronavirus Spread So Far)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.155-162
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Der Ausbruch des Coronavirus trifft die Weltwirtschaft in einer Schwächephase, die Konjunktur verlor im IV. Quartal 2019 an Dynamik. In Österreich blieb das Wachstum hingegen stabil. Zu Jahresbeginn hellte sich die Stimmung in den Unternehmen laut WIFO-Konjunkturtest auf. Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie spiegeln sich darin jedoch noch nicht. Weiterhin günstig entwickelt sich der österreichische Arbeitsmarkt. Die Inflation zog zu Jahresbeginn hingegen deutlich an.
Die Europäische Währungsunion im Wandel (The European Monetary Union in Transition)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.165-175
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
In der Folge der weltweiten Finanzkrise entwickelte sich eine komplexe Debatte über die Notwendigkeit der Vollendung der Europäischen Währungsunion. Der Beitrag präsentiert den Diskussionsstand zur institutionellen Rolle der EZB in Zeiten niedriger Zinssätze sowie zu institutionellen Grundlagen der Fiskalpolitik in der Währungsunion und erörtert die Hindernisse für die Vollendung der Banken- und Kapitalmarktunion. Obwohl während der Krise im Euro-Raum wichtige institutionelle Reformen umgesetzt wurden, ist es seither zunehmend schwieriger, für neue Lösungen einen Konsens zu finden. Spezifische Aspekte der Architektur der Währungsunion werden derzeit wieder verstärkt untersucht, da Bedenken hinsichtlich der Resilienz der bestehenden Arrangements in einer neuerlichen Krise bestehen.
Reformbedarf und Reformoptionen für das EU-Budget aus österreichischer Perspektive (Reform Needs and Options for Reform of the EU Budget from an Austrian Perspective)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.177-191
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Der EU-Haushalt 2021 bis 2027 muss sich stärker am europäischen Mehrwert orientieren, um angesichts der kontroversiellen Positionen der Mitgliedsländer und deren primärer Orientierung an der Nettoposition eine Einigung zu ermöglichen. Eine Stärkung des Anteils von Ausgaben für Forschung, klimafreundliche grenzüberschreitende Verkehrs- und Energieversorgungsinfrastruktur sowie für eine proaktive Asyl- und Migrations- sowie Integrations- und Entwicklungspolitik und eine konsequente Ausrichtung der Agrarpolitik an klimapolitischen Zielen könnten den europäischen Mehrwert der EU-Ausgaben erhöhen. Innovative nachhaltigkeitsorientierte Eigenmittelquellen als teilweiser Ersatz für die nationalen Beiträge der Mitgliedsländer, die derzeit zur Umsetzung zentraler Ziele und Strategien der EU nichts beitragen, könnten den Nutzen des EU-Haushaltes weiter erhöhen.
Zur Prognostizierbarkeit von Krisen (On the Predictability of Crises)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.193-206
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
In der Vergangenheit waren Experten vor allem dann in der Lage, rechtzeitig auf die Gefahr des Eintretens einer Krise hinzuweisen, wenn sie strukturellen Ungleichgewichten besondere Aufmerksamkeit schenkten. Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Krisen besser einzuschätzen und rechtzeitig wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen einzuleiten, ist es daher notwendig, Strukturanalysen und -prognosen zu verbessern sowie häufiger und intensiver durchzuführen.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.207-215
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
Um Determinanten und Herausforderungen der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Industrieunternehmen zu identifizieren, befragte das WIFO im Winter 2019/20 zum zweiten Mal mehr als 1.000 der größten österreichischen Industrieunternehmen zu Wettbewerbsstrategien, Wertschöpfungsketten, Kompetenzaufbau und Standortpolitik. Die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrieunternehmen fußt demnach auf neuen Technologien und Kompetenzen, die eine differenzierte Wettbewerbsstrategie in Nischen- und Hochqualitätssegmenten der relevanten Zielmärkte ermöglichen. An den Industriestandort Österreich werden insbesondere Anforderungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung gestellt.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(3), S.219-231
Online seit: 10.03.2020 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 2/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 2/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), 76 Seiten
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Abschwung fällt in Österreich mild aus • Werner Hölzl, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunktureinschätzung bleibt über Sektoren hinweg uneinheitlich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom Jänner 2020 • Michael Klien, Michael Weingärtler, Europäisches Bauwesen in der Abschwungphase. Euroconstruct-Prognose bis 2022 • Michael Peneder, Eine neue Taxonomie zur Gliederung von Branchen nach ihrer IKT-Intensität • Angela Köppl, Simon Loretz, Ina Meyer, Margit Schratzenstaller, Kreislaufwirtschaft und Förderung des Reparatursektors
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), S.79-86
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Der Handelskonflikt zwischen China und den USA und die Krise der Autobranche belasten die Industriekonjunktur weltweit. Neue strenge Abgasvorschriften der EU sorgen auch künftig für ein schwieriges Umfeld. Der Dienstleistungsbereich erweist sich aber als starke Konjunkturstütze. In Österreich expandiert insbesondere der Tourismus ungebrochen.
Konjunktureinschätzung bleibt über Sektoren hinweg uneinheitlich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO Konjunkturtests vom Jänner 2020 (Economic Sentiment Remains Divergent Across Sectors. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of January 2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(2), S.89-99
Online seit: 04.03.2020 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner zeigen erstmals seit Mitte 2018 eine etwas deutlichere Verbesserung der Konjunktureinschätzungen, auch wenn die Unternehmen in der Sachgütererzeugung weiterhin mehrheitlich skeptisch sind. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt die Aufhellung der Stimmung im österreichischen Unternehmenssektor. Allerdings wächst die Unsicherheit in der Sachgütererzeugung wieder. Der Unsicherheitsindikator liegt aber noch unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Die Kapazitätsauslastung war auch im Jänner im langfristigen Vergleich hoch, die Entwicklung flachte jedoch insbesondere in der Sachgütererzeugung weiter ab. Diese Tendenz belegen auch die Angaben der Unternehmen zu den Hindernissen für ihre Tätigkeit: Zunehmend wird hier der Faktor "Mangel an Nachfrage" genannt, allerdings beschränkt vor allem auf die Sachgütererzeugung. In der Gesamtwirtschaft ist das meistgenannte Hindernis nach wie vor der "Mangel an Arbeitskräften".
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Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

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Mag. Ilse Schulz

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Tatjana Weber

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