WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2021 (WIFO-Monatsberichte, no 1/2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), 96 Seiten
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Christoph Badelt, Österreichs Wirtschaftspolitik in COVID-19-Zeiten und danach. Eine Einschätzung zur Jahreswende 2020/21 • Stefan Schiman, Kompensation hoher Wertschöpfungseinbußen. Prognose für 2020 bis 2022 • Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, 2020 Einbruch der Investitionen der Sachgütererzeugung – 2021 leichte Erholung erwartet. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2020 • Simon Loretz, Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Bundeshaushalt und Staatsschuld in der COVID-19-Krise. Bundesvoranschlag 2021 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2021 bis 2024 • Daniela Kletzan-Slamanig, Franz Sinabell, Der Beitrag der Konjunkturbelebung zur Transformation. Einordnung von Maßnahmen der Bundesländer
Österreichs Wirtschaftspolitik in COVID-19-Zeiten und danach. Eine Einschätzung zur Jahreswende 2020/21 (Austria's Economic Policy in the Time of COVID-19 and Beyond. An Assessment at the Turn of the Year 2020-21)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.3-23
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die österreichische Wirtschaftspolitik war im Jahr 2020 wesentlich durch die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie geprägt. Die Umsetzung des zu Jahresbeginn präsentierten neuen Regierungsprogrammes trat dadurch ebenso in den Hintergrund wie die Lösung einer Reihe von strukturellen Problemen der österreichischen Wirtschaft. Der vorliegende Beitrag fasst die Hauptlinien der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2020 zusammen, widmet sich den wichtigsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Regierung und diskutiert die für 2021 anstehenden Themen und nötigen Reformschritte, wie z. B. die Klimapolitik oder die langfristige Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. In den Referenzen wird auf die vertiefende WIFO-Forschung zu den jeweiligen Themen verwiesen.
Kompensation hoher Wertschöpfungseinbußen. Prognose für 2020 bis 2022 (Compensation of High Economic Losses. Economic Outlook for 2020 to 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.25-38
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die Konjunktur erholte sich im Sommer 2020 in Österreich auch im internationalen Vergleich außerordentlich kräftig. Der zweite Lockdown drückt die Wirtschaftsaktivität 2020 wieder, aber – da die Industrie weniger betroffen ist – schwächer als der erste. Insgesamt sank das reale BIP 2020 um 7,3%, und die Arbeitslosigkeit stieg trotz der Inanspruchnahme der COVID-19-Kurzarbeit um ein Drittel. Ohne weiteren Lockdown ("No Policy Change") dürfte das BIP 2021 um 4,5% wachsen, mit einem dritten Lockdown um 2,5%. Insbesondere der Wintertourismus wird aufgrund der anhaltenden Reisewarnungen in der bevorstehenden Saison empfindlich eingeschränkt bzw. fällt aus. Erst in der wärmeren Jahreszeit und mit der Durchimpfung der Bevölkerung können sich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten wieder normalisieren. Die Arbeitslosigkeit bleibt 2022 jedenfalls über dem Vorkrisenniveau.
2020 Einbruch der Investitionen der Sachgütererzeugung – 2021 leichte Erholung erwartet. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2020 (2020 Slump in Investment in Manufacturing – Slight Recovery Expected in 2021. Results of the WIFO Autumn 2020 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.41-51
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die Hochschätzung der Meldungen der Sachgütererzeuger im WIFO-Investitionstest ergibt für 2021 insgesamt eine Steigerung der realen Investitionen um 4,8% gegenüber 2020, als die Investitionen aufgrund der COVID-19-Krise um 15,9% einbrachen. Großunternehmen kürzten ihre Investitionen deutlicher als kleine und mittelgroße Betriebe, die auch für 2021 eine stärkere Ausweitung ihrer Investitionen planen. Der Rückgang 2020 ging insbesondere auf die Hersteller von Investitionsgütern und dauerhaften Konsumgütern zurück, wogegen der Anstieg 2021 voraussichtlich durch Produzenten von nichtdauerhaften Konsumgütern und Gebrauchsgütern getrieben wird. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 4,5%, der durch die Investitionsprämie unterstützt wird.
Bundeshaushalt und Staatsschuld in der COVID-19-Krise. Bundesvoranschlag 2021 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2021 bis 2024 (Federal Budget and Public Debt During the COVID-19-Crisis. Federal Budget 2021 and Medium-term Financial Framework 2021 to 2024)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.53-65
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Unsicherheiten über die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen und der epidemiologischen Rahmenbedingungen prägen die Budgeterstellung für 2021 bis 2024. Zur Abfederung der ökonomischen und sozialen Folgen der COVID 19-Krise setzte die Bundesregierung eine Reihe von Maßnahmen, deren Kosten zu einem Rekorddefizit 2020 beitrugen und weiterhin zu einem drastischen Anstieg der gesamtstaatlichen Schuldenquote auf bis zu 85% des BIP (2022) führen werden. Langfristig sollte die hohe Schuldenlast abgebaut werden; das anhaltend niedrige Zinsniveau begünstigt jedoch ein reduziertes Tempo der fiskalischen Konsolidierung und erlaubt es auch, teilweise auf ein "Herauswachsen" aus der Verschuldung zu setzen.
Der Beitrag der Konjunkturbelebung zur Transformation. Einordnung von Maßnahmen der Bundesländer (The Contribution of Economic Recovery to Transformation. Classification of Measures by the Länder)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.67-78
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die Erreichung ambitionierter Klimaziele erfordert eine weitreichende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Konjunkturbelebende Maßnahmen sollten nur dann umgesetzt werden, wenn sie Klimaschutz und Transformation befördern. Der vorliegende Beitrag ordnet Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie hinsichtlich ihres Beitrags zu Klimaschutz, Beschäftigungswachstum und Wertschöpfung ein. Obgleich die umweltbezogenen Budgets der Länder beschränkt sind, können sie Schwerpunkte setzen und innerhalb ihres Kompetenzbereiches (etwa über die Raumordnung, Bauordnungen oder den Infrastrukturausbau) Transformationsprozesse beschleunigen. Positiv in ihrer Wirkung und kurzfristig umsetzbar sind Maßnahmen zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder der Nutzung erneuerbarer Energieträger, zur Steigerung der Kapazität des Stromnetzes, zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft, zur Waldsanierung und Neuaufforstung sowie zur Transformation des Gebäudebestandes. Zudem sollte der Kapitalstock des öffentlichen Sektors klimaneutral umgestaltet werden.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.79-91
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), 71 Seiten
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Zweiter COVID-19-Lockdown dämpft Wirtschaftsleistung • Michael Peneder, Angela Köppl, Thomas Leoni, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft • Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bock-Schappelwein, Paul Eckerstorfer, Peter Huber, Christine Mayrhuber, Mark Sommer, Gerhard Streicher, Die ökonomischen Auswirkungen einer Erhöhung der Gleichstellung von Frauen und Männern • Gerhard Streicher, Die Entwicklung der Nachfrage nach Gütertransport-leistungen in Österreich zwischen 1995 und 2015. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse
Zweiter COVID-19-Lockdown dämpft Wirtschaftsleistung (Second COVID-19 Lockdown Dampens Economic Performance)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.879-885
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Da im III. Quartal die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gelockert wurden, erholte sich die Weltwirtschaft. Der negative Zusammenhang zwischen Lockdown-Intensität und Wirtschaftswachstum schwächte sich aber ab. Vielmehr erwies sich das Ausmaß des vorangegangenen Wirtschaftseinbruchs als guter Indikator für die Stärke des Rebound. Dieser fiel in Österreich noch deutlicher aus als erwartet, insbesondere der Handel erholte sich rasch. Sowohl international als auch in Österreich ist die Sachgütererzeugung vom zweiten Lockdown weniger empfindlich betroffen als vom ersten. Die Unternehmensstimmung verschlechterte sich im November allerdings, und die Arbeitslosigkeit nahm zu.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), S.887-898
Online seit: 22.12.2020 0:00
 
Das neue WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Zielgrößen anhand von 24 ausgewählten Indikatoren in vier Dimensionen. Stabile Werte im oberen Drittel verzeichnet es in Bezug auf die realen Pro-Kopf-Einkommen und den Außenhandel. Hinsichtlich der Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" rangiert Österreich zwar ebenfalls über dem Durchschnitt, aber nur im europäischen Mittelfeld. Nach beständigen mäßigen Positionsverlusten in den letzten Jahren liegt Österreich im Durchschnitt aller Indikatoren knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer.
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