WIFO-Monatsberichte

Die WIFO-Monatsberichte veröffentlichen Forschungsergebnisse des WIFO und Beiträge zur nationalen und internationalen Wirtschaftsentwicklung auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Analysen. Darüber hinaus werden in den WIFO-Monatsberichten Kennzahlen zur internationalen und österreichischen Wirtschaftslage veröffentlicht.

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Wirtschaftsuniversität Wien)
Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Philipp Schmidt-Dengler (Universität Wien)
Jens Südekum (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

Seit 1927 im Volltext online – Jahresabonnement 270 €, Einzelheft 27,5 €

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), 72 Seiten
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Konjunkturindikatoren gehen zurück • Werner Hölzl, Jürgen Bierbaumer, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunkturerwartungen verschlechtern sich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2022 • Klaus Friesenbichler, Tim Slickers (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung Austria), Kräftige Erholung der Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung 2021 • Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2022
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), S.495-502
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
Im II. Quartal wuchs Österreichs Wirtschaft noch solide, Stimmungsindikatoren deuten jedoch auf eine Verlangsamung der Konjunktur hin. Die Konjunkturerwartungen der heimischen Unternehmen trübten sich im Juli auf breiter Basis ein. Auch gemäß Wöchentlichem WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) dürfte das BIP-Wachstum im Juli schwächer ausgefallen sein als in den Vormonaten.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), S.505-515
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Juli zeigen im Quartalsvergleich eine Abschwächung der Konjunkturdynamik und eine Eintrübung der Konjunkturerwartungen. Die entsprechenden Indikatoren verschlechterten sich gegenüber April in allen Sektoren. Auch die Kapazitätsauslastung war in sämtlichen Sektoren rückläufig, blieb aber noch auf überdurchschnittlichem Niveau. In der Gesamtwirtschaft war wie im Vorquartal der "Mangel an Arbeitskräften" das wichtigste Hemmnis der Geschäftstätigkeit, in der Sachgütererzeugung und im Einzelhandel die Knappheit an Material und Vorprodukten. Die unternehmerische Unsicherheit nahm weiter zu, die Verkaufspreiserwartungen blieben überdurchschnittlich hoch.
Klaus Friesenbichler, Tim Slickers (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung)
Kräftige Erholung der Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung 2021 (Strong Recovery of Earnings Power in Austrian Manufacturing in 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), S.517-527
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
Im Jahresdurchschnitt 2020 lag die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 9,1% noch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 9,5%. Gemäß ökonometrischen Schätzungen des WIFO stieg sie 2021 auf 10,2%. Der Anstieg der Cash-Flow-Quote spiegelt die Erholung von der COVID-19-Krise wider. Für das Jahr 2022 zeigen vorläufige Schätzungen einen Rückgang der Ertragskraft.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), S.529-543
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
Infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie schrumpfte Österreichs Wirtschaftsleistung 2020 um 6,7% gegenüber dem Vorjahr. Die Treibhausgasemissionen sanken um 7,7% ( 6,1 Mio. t CO2-Äquivalente) und erreichten den niedrigsten Stand seit 1990. Der Verkehrssektor trug dabei im Vorjahresvergleich über die Hälfte zum Gesamtrückgang bei. Die Emissionsreduktionen spiegeln allerdings keine strukturelle Verbesserung der Energie- oder Emissionsintensität wider. Es handelt sich vielmehr um kurzfristige Rückgänge infolge der verringerten Wirtschaftsleistung und der eingeschränkten privaten Mobilität durch Verkehrsbeschränkungen und Homeoffice. Für die Erreichung der klimapolitischen Zielsetzungen, insbesondere des österreichischen Ziels der Klimaneutralität bis 2040, ist daher eine konsequente Umsetzung von Maßnahmen erforderlich, die zu einer nachhaltigen Reduktion der Treibhausgasemissionen führen.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), S.545-557
Online seit: 29.08.2022 0:00
 
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 7/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), 72 Seiten
Online seit: 04.08.2022 0:00
 
Christian Glocker, Stefan Schiman, Wirtschaftliche Erholung verliert an Schwung. Prognose für 2022 und 2023 • Vasily Astrov, Olga Pindyuk (wiiw), Ukraine-Krieg bremst Erholung Mittel-, Ost- und Südosteuropas von der COVID-19-Krise • Ulrike Huemer, Qualifizierung als Mittel zur Hebung der Beschäftigungsquote • Andreas Reinstaller (OeNB), Klaus Friesenbichler, Werner Hölzl, Agnes Kügler (WIFO), Herausforderungen und Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Industrieunternehmen. Ergebnisse der WIFO-Industriebefragung 2022
Wirtschaftliche Erholung verliert an Schwung. Prognose für 2022 und 2023 (Economic Recovery Loses Momentum. Economic Outlook for 2022 and 2023. Economic Outlook for 2022 and 2023)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), S.427-441
Online seit: 04.08.2022 0:00
 
Die wirtschaftlichen Aussichten haben sich seit der letzten WIFO-Prognose weltweit eingetrübt. Dies hat auch Folgen für die erwartete Erholung in Österreich. Vorlaufindikatoren deuten auf eine Konjunkturabschwächung hin, die 2022 vorwiegend die Industrie betrifft. Dagegen wird der Tourismus 2022 überproportional zum Wirtschaftswachstum beitragen. Nach +4,8% im Vorjahr erwartet das WIFO für 2022 und 2023 ein reales BIP-Wachstum von 4,3% bzw. 1,6%.
Vasily Astrov, Olga Pindyuk (wiiw)
Ukraine-Krieg bremst Erholung Mittel-, Ost- und Südosteuropas von der COVID-19-Krise (Ukraine War Slows Recovery of Central, Eastern and Southeastern Europe from the COVID-19 Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), S.443-455
Online seit: 04.08.2022 0:00
 
Der rasante Anstieg der Preise für Energie und Lebensmittel hatte in den mittel , ost- und südosteuropäischen Ländern (MOSOEL) eine merkliche Inflationsbeschleunigung zur Folge, die mit einer Mischung aus restriktiver Geld- und expansiver Fiskalpolitik bekämpft wird. Trotz der insgesamt geringen Handelsverflechtung der meisten MOSOEL mit Russland und der Ukraine könnten die Einbußen in manchen Sektoren wie der Automobilindustrie beträchtlich sein. Die für 2022 erwartete Wachstumsverlangsamung in den meisten MOSOEL dürfte vorübergehender Natur sein, bereits 2023 sollte das Wachstum wieder an Schwung gewinnen. Mehrere GUS-Länder und die Ukraine werden 2022 eine Rezession verzeichnen, Russland voraussichtlich auch noch 2023.
Qualifizierung als Mittel zur Hebung der Beschäftigungsquote (Qualification as a Means of Raising the Employment Rate)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(7), S.457-466
Online seit: 04.08.2022 0:00
 
Aus demografischen Gründen wird das Arbeitskräfteangebot in Österreich in den kommenden Jahren schwächer wachsen als in der Vergangenheit. Um die Wirtschaft dennoch mit Fachkräften versorgen zu können, sind Strategien zur Hebung der Beschäftigungsquote von Nöten. Ein wichtiger Hebel ist die Qualifizierung. Notwendig sind insbesondere Investitionen in die frühkindliche Bildung zur Vermeidung früher Ausbildungsabbrüche, die Forcierung der längerfristigen Qualifizierung Arbeitsloser zur Stärkung des Humankapitals und der Abbau von Weiterbildungsbarrieren.
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apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Chefredaktion WIFO-Monatsberichte und WIFO Reports on Austria

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Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

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