WIFO-Monatsberichte

Die WIFO-Monatsberichte veröffentlichen Forschungsergebnisse des WIFO und Beiträge zur nationalen und internationalen Wirtschaftsentwicklung auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Analysen. Darüber hinaus werden in den WIFO-Monatsberichten Kennzahlen zur internationalen und österreichischen Wirtschaftslage veröffentlicht.

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Wirtschaftsuniversität Wien)
Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Philipp Schmidt-Dengler (Universität Wien)
Jens Südekum (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

Seit 1927 im Volltext online – Jahresabonnement 270 €, Einzelheft 27,5 €

Abonnementbestellung

Autoreninformationen

Suche nach ArtikelnErweiterte Suche

Aktuelle Ausgaben (5010 Treffer)

WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2024 (WIFO-Monatsberichte, no 1/2024)
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), 60 Seiten
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Hans Pitlik, Editorial • Stefan Ederer, Stefan Schiman-Vukan, Konjunkturerholung verzögert sich. Prognose für 2023 bis 2025 • Klaus Friesenbichler, Werner Hölzl, Investitionspläne für 2024 weiter gekürzt. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Herbst 2023 • Benjamin Bittschi, Ulrike Famira-Mühlberger, Daniela Kletzan-Slamanig, Michael Klien, Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Finanzausgleich 2024 bis 2028. Erste Schritte zu einer Wirkungsorientierung • Michael Peneder, Fabian Unterlass, Die Produktivitätsentwicklung österreichischer Unterneh¬men in den Jahren 2013 bis 2020. Eine Auswertung von Mikrodaten
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), S.3
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Konjunkturerholung verzögert sich. Prognose für 2023 bis 2025 (Economic Recovery Delayed. Economic Outlook for 2023 to 2025)
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), S.5-17
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft schrumpft 2023 um 0,8%. Gesunkene Realeinkommen infolge der hohen Inflation und eine weltweite Schwäche der Industrie belasten die Wirtschaftsentwicklung. Die Industrieproduktion erholt sich in Österreich verzögert, wodurch das BIP 2024 nur um 0,9% zulegen wird. 2025 dürfte das BIP-Wachstum 2% betragen. Die Inflation sinkt 2024 auf 4% und 2025 auf etwa 3%. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich nur vorübergehend eintrüben.
Investitionspläne für 2024 weiter gekürzt. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Herbst 2023 (Investment Plans for 2024 Further Reduced. Results of the Autumn 2023 WIFO Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), S.19-27
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Die Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung zeigen für 2023 eine rückläufige Investitionsnachfrage. Das Branchenbild lässt auf einen breiten Abschwung schließen. Lediglich Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Unternehmen der Information und Kommunikation meldeten 2023 mehrheitlich Investitionszuwächse. Die Investitionsdynamik dürfte auch 2024 weiter abnehmen, wobei Sachgütererzeuger noch zurückhaltender planen als Dienstleister. Sowohl Großunternehmen als auch kleine und mittelgroße Unternehmen dürften ihre Investitionen 2024 einschränken. Die Investitionstätigkeit wird vor allem durch technologische Entwicklungen getrieben. Am häufigsten dienen Investitionen dem Ersatz veralteter Anlagen oder Ausrüstungen. Kapazitätserweiterungen spielen als Investitionszweck lediglich eine untergeordnete Rolle.
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), S.29-41
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Der neue Finanzausgleich 2024 bis 2028 sieht zusätzliche Finanzmittel von durchschnittlich 3,4 Mrd. € p. a. für Länder, Gemeinden und Sozialversicherung vor. Davon fließen im Jahresdurchschnitt etwa 1,2 Mrd. € in einen "Zukunftsfonds", der Mittel für Länder und Gemeinden für die Bereiche Elementarbildung, Wohnen und Klima bereitstellt. Auch die Bereiche Pflege und Gesundheit erhalten mehr Geld. Der neue Finanzausgleich setzt erste Schritte in Richtung einer Wirkungsorientierung sowie einer effizienteren Mittelverwendung im Gesundheitswesen. Grundlegende Reformen für eine bessere Gesamtsteuerung im Pflege- und Gesundheitsbereich bleiben jedoch aus. Zudem werden Akzente hin zu einer Ökologisierung des Finanzausgleichs gesetzt, denen weitere Schritte folgen sollten. Wichtige strukturelle Reformen zur Zusammenführung von Finanzierungs- und Ausgabenverantwortung auf Ebene der subnationalen Gebietskörperschaften, zur Transferentflechtung und zur Stärkung der subnationalen Abgabenautonomie im Rahmen einer Föderalismusreform werden nicht angegangen.
WIFO-Monatsberichte, 2024, 97(1), S.43-56
Online seit: 06.02.2024 0:00
 
Dieser Beitrag gibt zunächst einen Überblick zur Entwicklung der Arbeits- und Multifaktorproduktivität in Österreich im internationalen Vergleich und analysiert dann ausgewählte Kennzahlen zur heimischen Produktivitätsentwicklung auf Basis von mikroaggregierten Unternehmensdaten. Letztere zeigen ausgeprägte strukturelle Unterschiede in Bezug auf Branchenzugehörigkeit, Größe und relative Position der Unternehmen in der Produktivitätsverteilung. In allen untersuchten Wirtschaftszweigen gibt es unterschiedliche Größenvorteile. Diese haben sich im Betrachtungszeitraum jedoch nur in den nichtfinanziellen Marktdienstleistungen erhöht. Dort ist im Gegensatz zur Herstellung von Waren auch ein Trend zur Ausweitung bestehender Produktivitätsvorteile zu beobachten.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2023 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2023)
WIFO-Monatsberichte, 2023, 96(12), 80 Seiten
Online seit: 21.12.2023 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Kaum Anzeichen für Erholung der heimischen Industriekonjunktur • Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Budgetpolitik in einem unsicheren ökonomischen und geopolitischen Umfeld. Bundesvoranschlag 2024 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2024 bis 2027 • Michael Peneder, Benjamin Bittschi, Anna Burton, Angela Köppl, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft 2023 • Ulrike Famira-Mühlberger, Birgit Trukeschitz, Zur öffentlichen Finanzierung der Langzeitpflege in Österreich • Marian Fink, Silvia Rocha-Akis, Wer finanziert den Wohlfahrtsstaat? Erkenntnisse aus der WIFO-Umverteilungsstudie
Kaum Anzeichen für Erholung der heimischen Industriekonjunktur (Few Signs of Recovery in the Domestic Industrial Economy)
WIFO-Monatsberichte, 2023, 96(12), S.823-830
Online seit: 21.12.2023 0:00
 
Vor dem Hintergrund der internationalen Konjunkturschwäche sank Österreichs Wirtschaftsleistung im III. Quartal 2023 erneut markant. Vorlaufindikatoren deuten auf eine nur langsame Stabilisierung hin. Im WIFO-Konjunkturtest von November blieben die Einschätzungen der Unternehmen überwiegend skeptisch, sowohl hinsichtlich der aktuellen Lage als auch der Erwartungen.
Budgetpolitik in einem unsicheren ökonomischen und geopolitischen Umfeld. Bundesvoranschlag 2024 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2024 bis 2027 (Budget Policy in an Uncertain Economic and Geopolitical Environment. Draft Federal Budget 2024 and Medium-term Fiscal Framework 2024-2027)
WIFO-Monatsberichte, 2023, 96(12), S.833-844
Online seit: 21.12.2023 0:00
 
Angesichts der gegenwärtig schwierigen und wirtschaftlich sowie geopolitisch unsicheren Lage fokussiert die Budgetplanung des Bundes bis 2027 auf die Stabilisierung der Kaufkraft der privaten Haushalte, die kurz- und langfristige Stärkung des Produktionsstandorts Österreich, die Förderung des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft und die fortgesetzte Aufwertung der Landesverteidigung. Diese Schwerpunkte stellen die Budgetplanung vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung, einer grundlegend veränderten Zinslandschaft und der demografischen Rahmenbedingungen vor besondere Herausforderungen. Das Budget für 2024 und die mittelfristige Planung für die Folgejahre sind einerseits von einer nachlassenden Einnahmendynamik und andererseits von einer stark inflationsgetriebenen Ausgabendynamik geprägt.
WIFO-Monatsberichte, 2023, 96(12), S.845-856
Online seit: 21.12.2023 0:00
 
Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Zielgrößen. Im Durchschnitt über 24 Indikatoren konnte Österreich zuletzt zum obersten Drittel der europäischen Vergleichsländer aufschließen. Dazu trugen u. a. die Produktivitätskennzahlen im Jahr 2022, die Erholung im Tourismus und eine Rangverbesserung bei den Umweltpatenten bei. In der Dimension Arbeitsmarkt und soziale Lebensverhältnisse verlor Österreich erneut an Boden.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen

 

apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Chefredaktion WIFO-Monatsberichte und WIFO Reports on Austria

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung