WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Aktuelle Ausgaben (1939 Treffer)

Studien, Februar 2024, 24 Seiten
Auftraggeber: Handelsverband Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.02.2024 0:00
 
Der Konjunkturreport Einzelhandel stellt einmal pro Quartal wesentliche Konjunkturinformationen für den Einzelhandel bzw. Handel insgesamt zusammen. Eine laufende Konjunkturbeobachtung und -berichterstattung ist von hoher Relevanz, um den Handelsbetrieben sowie der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Daten und Analysen liefern zu können. Der aktuelle Bericht zeigt, dass sich vor dem Hintergrund einer allmählich beginnenden gesamtwirtschaftlichen Stabilisierung auch die Stimmungsindikatoren der Einzelhandelsunternehmen langsam verbessern. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage das Bild im Jänner zuletzt zwar wieder leicht trübten, verliefen die unternehmerischen Erwartungen in den letzten Monaten anhaltend positiv. Der Geschäftsgang im Einzelhandel fiel zu Jahresende hingegen erneut verhalten aus, sodass im Gesamtjahr real ein Umsatzrückgang von 3,4% verzeichnet wurde. Im aktuellen Jahr dürfte die Entwicklung besser ausfallen. Im Zuge des erwarteten Anstiegs des real verfügbaren Haushaltseinkommens wird wieder mit einer stärkeren Konsumnachfrage der privaten Haushalte gerechnet. Darauf deuten auch die in die Zukunft gerichteten Konsument:innenumfragen hin.
Studien, Februar 2024, 18 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.02.2024 0:00
 
Dieser Policy Brief ist Teil einer Reihe von Untersuchungen, die im Rahmen des Forschungsprojekts "Robuste Wertschöpfungsketten in der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft" entstanden sind und sich den Themen Landwirtschaft, Agrar- und Ernährungswirtschaft und Versorgungssicherheit widmen. Da Nahrungsmittel Güter des täglichen Bedarfs sind, müssen sie nicht nur in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, sondern auch leistbar sein. Seit dem 2. Halbjahr 2021 hat sich eine merkliche Verteuerung von Nahrungsmitteln eingestellt, mit zwischen Juni 2022 und Juli 2023 zweistelligen Veränderungsraten gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat. Vor allem Haushalte mit (sehr) niedrigem Einkommen stellt das vor enorme Herausforderungen, die Ausgaben für das tägliche Leben noch bewältigen zu können. In dem vorliegenden Policy Brief werden die mit steigenden Nahrungsmittelpreisen einhergehenden Problemfelder beleuchtet. Anschließend wird eine kurzfristige Prognose der Preissteigerung von Nahrungsmitteln und Getränken vorgestellt: Für das Gesamtjahr 2024 wird eine Inflation dieser Positionen von durchschnittlich 5¼% erwartet. Diese Prognose wird abschließend im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftspolitische Diskussion bewertet.
Messung und Analyse der Unternehmenskonzentration in Österreich. Machbarkeitsstudie im Auftrag der Bundeswettbewerbsbehörde (Measurement and Analysis of Corporate Concentration in Austria. Feasibility Study for the Federal Competition Authority)
Studien, Februar 2024, 15 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundeswettbewerbsbehörde
Online seit: 19.02.2024 0:00
 
Die Analyse der Unternehmenskonzentration zielt darauf ab, den Einfluss großer Unternehmen auf den Wettbewerb abzuschätzen. Von einer hohen sektoralen Konzentration können potenziell wettbewerbsbeschränkende Effekte ausgehen. Ein quantitatives Konzentrationsmonitoring zur Identifikation von wettbewerbsbeschränkten Märkten stellt deshalb ein wichtiges evidenzbasiertes Instrument einer vorausschauenden Wettbewerbspolitik dar. Eine Machbarkeitsstudie für Österreich zeigt, dass die bewährte Konzentrationsstatistik der deutschen Monopolkommission grundsätzlich auch in Österreich implementiert werden könnte.
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Februar 2024, 222 Seiten, https://www.fiw.ac.at/publications/trade-and-welfare-effects-of-new-trade-policy-instruments/
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.02.2024 0:00
Geoeconomic concepts are gaining importance in EU trade policy. In this context new trade policy instruments are designed to protect the internal market against unfair trade practices, coercive actions as well as to ensure sustainable supply chains and the protection of human rights. The study extensively overviews seven policy instruments: Anti-Coercion Instrument (ACI), Enforcement Regulation (ER), International Procurement Instrument (IPI), Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM), Corporate Sustainability Due Diligence (CSDD), Level Playing Field Provisions in the EU-UK Trade and Cooperation Agreement (LPF), and EU Regulation on Deforestation-Free Products (EUDR). Using gravity models and a quantitative general equilibrium trade model, the impact of the selected trade policy instruments on trade and welfare of the EU as well as Austria is estimated based on different scenarios.
Österreichischer Stabilitätspakt 2012 und föderative Lastenverschiebungen. Eine Projektion für die Jahre 2024 bis 2028 (Austrian Stability Pact 2012 and Federal Fiscal Shifts. A Projection for the Years 2024 to 2028)
Studien, Jänner 2024, 31 Seiten
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.01.2024 0:00
 
Der Österreichische Stabilitätspakt 2012 (ÖStP 2012) regelt Verpflichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden zu einer nachhaltigen Einhaltung von Kriterien der Budgetdisziplin. Vor dem Hintergrund der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und des neu beschlossenen Finanzausgleichs nimmt die Kurzstudie erste Abschätzungen der Budgetentwicklungen der gebietskörperschaftlichen Ebenen für die Finanzausgleichsperiode 2024 bis 2028 vor. Die Ausgabendynamik auf subnationaler Ebene – speziell in den Bereichen Gesundheitswesen, Elementarbildung, Soziales und Pflege – führt bei gebremster Einnahmenentwicklung dazu, dass Länder und Gemeinden sich tendenziell vom Ziel eines Haushaltsausgleichs entfernen.
Hohe Wohnkosten als Belastung für den Wirtschaftsstandort Salzburg (High Housing Costs as a Burden for Salzburg as a Business Location)
Studien, Jänner 2024, 99 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 18.01.2024 0:00
 
Ziel der Studie ist es, die Effekte der hohen Wohnkostenbelastung in Salzburg auf den Wirtschaftsstandort zu untersuchen. Nach einer Diskussion der schnell wachsenden internationalen Literatur zum Thema, wird anhand von kleinräumigen Angebotsdaten gezeigt, dass die Leistbarkeit von Wohnen (Wohnkosten zu Einkommen) quer über das Bundesland hinweg belastet ist. Für potenziell Beschäftigte ist das Einkommen nach Abzug der Wohnkosten in vielen Salzburger Regionen geringer als in vergleichbaren Regionen anderer Bundesländer. Ein Schwerpunkt der Studie beschäftigt sich dann mit der Frage, welche Folgen die ungünstige Wohnkostensituation für den Salzburger Wirtschaftsstandort hat. Besonders deutliche Effekte zeigen sich in Bezug auf die Arbeitskräfte, wo sich über die letzten 20 Jahre ein deutlich negativer Binnenwanderungssaldo kumuliert hat. Einzigartig im Bundesländervergleich ist dabei besonders auch die starke Abwanderung aus der Salzburger Kernzone. Die hohen Wohnkosten in den arbeitsreichen Zentren veranlassen zudem die Haushalte, über Pendelbewegungen ihre Wohnkosten zu reduzieren. Auf Unternehmensebene passt die geringe Arbeitskräftemobilität zur unterdurchschnittlichen Unternehmensdynamik, aber auch den offenen Stellen. Besonders Tätigkeiten in Branchen mit unterdurchschnittlichen Einkommen können in Salzburg schwer besetzt werden. Unternehmen scheinen in diesen Branchen auch häufiger gezwungen zu sein, die Wohnkostenprobleme über die Bereitstellung von Dienstwohnungen zu kompensieren.
Studien, Jänner 2024, 27 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.01.2024 0:00
 
Klimarisiken können erhebliche direkte und indirekte Kosten für die öffentlichen Haushalte verursachen. Für Österreich fehlt bisher eine gesamthafte Übersicht über mögliche Kosten bzw. Risiken durch klimapolitisches Nichthandeln bzw. Klimarisiken für die öffentliche Hand. Vor diesem Hintergrund wird zunächst ein kurzer Überblick gegeben, durch welche Transmissionsmechanismen Klimarisiken öffentliche Budgets betreffen können. In der Folge wird die bestehende empirische Literatur für Österreich ausgewertet, um zu einem möglichst umfassenden Bild der mit klimapolitischer Untätigkeit bzw. Klimarisiken verbundenen budgetären Kosten bzw. Risiken zu kommen. Auch werden auf dieser Grundlage Bandbreiten für das Ausmaß entsprechender budgetärer Kosten bzw. Risiken angegeben. Hierbei wird differenziert zwischen budgetären Kosten, die bereits heute anfallen, und künftigen budgetären Risiken.
Auftraggeber: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.01.2024 0:00
Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse aus den Interviews mit den Förderungsstellen und Energieberater:innen sowie der Online-Befragung der Fördernehmer:innen ein sehr konsistentes Bild. Die Förderaktion wird sehr gut angenommen und als wichtiges Instrument für den Heizungstausch für einkommensschwache Haushalte angesehen. Sie stellt somit einen wichtigen Baustein für eine sozial gerechte Transformation zu einer klimafreundlichen Gesellschaft dar.
Studien, Dezember 2023, 26 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.12.2023 0:00
 
Ausgehend von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Generalversammlung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 sind Menschenrechte zu einem festen Bestandteil des Handelns von Staaten und Unternehmen geworden. Diese Studie gibt einen Überblick über die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Einhaltung von Menschenrechten entlang von Lieferketten und stellt die internationalen Handelsverflechtungen von österreichischen Unternehmen in vulnerablen Sektoren mit fragilen Ländern dar. Aufbauend auf dem Stand der Umsetzung von Unternehmenspraktiken zur Wahrung von Menschenrechten in österreichischen Lieferketten werden Maßnahmen zur Stärkung der Umsetzung der Einhaltung von Sorgfaltspflichten, insbesondere Menschenrechten, entlang von Lieferketten kurz diskutiert.
Studien, Dezember 2023, 23 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.12.2023 0:00
 
Based on the United Nations General Assembly's Universal Declaration of Human Rights from 1948, human rights have become an integral part of the behaviour of states and companies. This study provides an overview of the development of the legal framework for the observance of human rights along supply chains and presents the international trade links of Austrian companies in vulnerable sectors with fragile countries. Building on the status of the implementation of corporate practices to safeguard human rights in Austrian supply chains, measures to strengthen the implementation of due diligence obligations, in particular human rights, along supply chains are briefly discussed.
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