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Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.
 

Aktuelle Ausgaben (1809 Treffer)

Monographien, September 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.09.2018 0:00
 
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
 
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Wien, August 2018, 63 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 13.08.2018 9:00
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs im I. Quartal 2018 mit +0,8% gegenüber dem Vorquartal ähnlich stark wie in den zwei Quartalen davor. Im Einklang mit der anhaltenden Hochkonjunktur wurde die Beschäftigung im I. Quartal merklich ausgeweitet, während die Arbeitslosigkeit weiter sank. Wie bereits im Jahr 2017 profitierte die Wirtschaft im I. Quartal 2018 in allen Bundesländern vom Aufschwung. Regionale Konjunkturmuster waren dabei kaum zu erkennen.
WIFO-Konjunkturtest, August 2018, 13 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.08.2018 14:00
Die Unsicherheiten der letzten Monate in der internationalen Wirtschaft (Handelskriege, Türkeikrise) haben weiterhin nur geringe Auswirkungen auf die Konjunktureinschätzung durch die österreichischen Unternehmen. Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom August 2018 zeigen trotz eines leichten Rückganges ein freundliches Konjunkturklima: Die Konjunkturlage wird neuerlich überdurchschnittlich gut eingeschätzt, auch die Konjunkturerwartungen bleiben zuversichtlich.
Laufende Publikationen, Juli 2018, 23 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Gemäß den hochgeschätzten Ergebnissen des WIFO-Investitionstests investierten die Unternehmen der österreichischen Sachgütererzeugung 2017 rund 8,6 Mrd. € und 2016 etwa 8,0 Mrd. €. 2018 sollen die Investitionen nach den derzeitigen Plänen 9,2 Mrd. € betragen. Die Investitionsquote (Investitionen in Prozent des Umsatzes) lag 2017 bei 4,9%. 2018 wird eine Steigerung auf 5,2% erwartet. Damit wird die Investitionsquote um 1 Prozentpunkt über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre (4,1%) liegen.
Laufende Publikationen, Juli 2018, 11 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die österreichische Bauwirtschaft befindet sich seit Mitte 2017 in einer Hochkonjunkturphase. Nach mehreren Jahren eines Produktionsrückganges oder einer nur geringen Steigerung nahm die Bautätigkeit 2017 erstmals wieder kräftig zu. Die Bruttowertschöpfung stieg real um 2,5%. Die gute Konjunkturlage der Bauwirtschaft spiegelt sich auch im WIFO-Investitionstest, aber in den einzelnen Baubranchen in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Nach +8,4% 2016 waren die Umsätze 2017 bereits wieder rückläufig (–2,8%), während das Baunebengewerbe seine Umsätze noch steigerte. Der leichte Rückgang 2017 im Tiefbau ist eher als Konjunkturpause zu sehen, da für 2018 wieder deutliche Umsatzsteigerungen prognostiziert werden: Laut WIFO-Investitionstest wird der Umsatz der Bauwirtschaft 2018 um 5,9% zunehmen. Obwohl der Tiefbau 2018 mit +3,3% kräftiger wachsen wird als zuletzt, sind die vorwiegenden Impulse wieder vom Hochbau zu erwarten. Mit +7,2% erweist sich dieses Segment auch 2018 als äußerst dynamisch.
Monographien, Juli 2018, 52 Seiten
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.08.2018 0:00
 
Um kurzfristige, saison- und nicht saisonbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen, beenden viele Betriebe in Zeiten geringerer Auslastung Beschäftigungsverhältnisse und stellen anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder ein ("temporärer Layoff"). Sie wälzen damit Personalkosten auf die öffentliche Hand ab, da viele der betroffenen Personen während der Beschäftigungsunterbrechung als arbeitslos vorgemerkt sind und Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen. Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie wurde bisher kaum thematisiert, spielt jedoch in Österreich seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2017 waren 13,7% aller Beschäftigungsaufnahmen Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr. Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs trug mehr als ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Sie war damit für rund 1 Prozentpunkt der Arbeitslosenquote maßgebend. Die Aussetzung von Dienstverhältnissen war mit Kosten für die Arbeitslosenversicherung in einer Größenordnung zwischen 400 und 500 Mio. € pro Jahr verbunden.
Monographien, Juli 2018, 25 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.07.2018 16:00
 
Die Analyse der aktuellsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen der EU und den USA diskutiert zunächst die generellen handelspolitischen Rahmenbedingungen für die Auseinandersetzung und die Bedeutung des Außenhandels mit den USA für die österreichische Wirtschaft. Wie eine modellbasierte Berechnung der möglichen Beschäftigungseffekte einer vollständigen (multilateralen) Abschaffung aller Zölle auf Pkw in den USA, der EU, China, Japan und Südkorea zeigt, wären durchwegs positive Beschäftigungseffekte einer solchen Vereinbarung zu erwarten. Aus den Berechnungen werden abschließend Politikempfehlungen abgeleitet.
WIFO-Konjunkturtest, Juli 2018, 11 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.07.2018 14:00
Die Unsicherheit der letzten Monate im Außenhandel scheint in Österreich weiter kaum Auswirkungen auf die Konjunktureinschätzung durch die Unternehmen zu haben. Im Juli 2018 zeigen die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests eine Seitwärtsbewegung: Die Einschätzungen zur aktuellen Lage sanken leicht, die Konjunkturerwartungen stiegen etwas und blieben im zuversichtlichen Bereich.
 
Austria is on a track of economic expansion with solid growth in 2017 (GDP +2.9 percent). Strong foreign trade and high business confidence were driving industrial investments. Labour markets are improving – having a positive impact on private consumption which additionally supports the economic development. Therefore, the outlook for 2018 is more optimistic than previously anticipated. The construction business benefits from this economic framework. All construction segments are currently exhibiting growth, with the strongest increases in non-residential construction and civil engineering. The residential construction market in Austria is in the midst of an expansion phase where dynamics are expected to slow down towards 2020.
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