WIFO Working Papers

Diskussionspapiere von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Konsulenten und Gästen des WIFO – Seit 2006 ausschließlich online verfügbar – Download kostenlos

Die WIFO Working Papers beruhen nicht notwendigerweise auf einer abgestimmten Position des WIFO. Die Autorinnen und Autoren wurden über die Richtlinien der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) zur Guten Wissenschaftlichen Praxis informiert, insbesondere bezüglich der Dokumentation aller Elemente, die für eine Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse notwendig sind.

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Lukas Schmoigl (WIFO), Thomas König
Erfolgreiche Registerforschung in Österreich. Welchen Mehrwert generiert die reglementierte Öffnung von Registerdaten für die wissenschaftliche Forschung? Eine Darstellung anhand von drei Beispielen (Successful Register Research in Austria. What Added Value Does the Regulated Opening of Register Data Generate for Scientific Research? A Presentation Based on Three Examples)
WIFO Working Papers, 2021, (630), 17 Seiten
Online seit: 02.06.2021 0:00
Der Nutzen eines strukturierten Zugangs zu Registern der öffentlichen Verwaltung für Gesellschaft und Politik ist weitreichend, geht jedoch oft in der öffentlichen Diskussion unter. Der Arbeitsauftrag für den vorliegenden Bericht bestand also darin, eine Potentialanalyse durchzuführen, d. h., drei konkrete Beispiele auszuformulieren, in denen wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Mehrwert von der Forschung zugänglichen Registern dargelegt und veranschaulicht werden kann. Im Zentrum stehen dabei konkrete gesellschaftliche Probleme, die mit der Forschung adressiert wurden, sowie tatsächliche und mögliche Impacts der Ergebnisse der Forschung auf Politik, Gesellschaft und den Wissenschaftsstandort Österreich. Dies soll illustrieren, warum der Zugang zu Registerdaten für die Wissenschaft von großer Bedeutung ist, wo Wissenslücken bestehen und was mittels des Zugangs zu Registerdaten noch erforscht werden könnte.
WIFO Working Papers, 2021, (629), 22 Seiten
Online seit: 18.05.2021 0:00
This study analyses the extent of fiscal risk sharing and redistribution for Austria from 2000 to 2019. Overall, fiscal policy smooths about one tenth of regional GDP shocks. While this is primarily driven by the federal budget and social security funds, there is also a significant contribution of the revenue sharing scheme between the federal government and subnational governments. Most interestingly, the case of the Austrian revenue sharing system shows that there are intergovernmental transfer schemes which achieve risk sharing without much redistribution. This is due to mechanisms within this system which grant high-income states shares in federal revenue which are higher than their respective population shares. Furthermore, due to other mechanisms, the Austrian fiscal system is overall highly redistributive between states, but net contributions vary substantially over time.
Konjunktur nimmt Fahrt auf. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2021 (Economy is Picking up Speed. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of May 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (5), 13 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 28.05.2021 14:00
Die Stimmungslage unter den österreichischen Unternehmen verbesserte sich im Mai erneut. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte nach einem Anstieg von 6,2 Punkten bei 18,0 Punkten (saisonbereinigt). Dies ist der höchste Wert seit Oktober 2018. Allein in den Branchen, die weiterhin von COVID-19-Einschränkungsmaßnahmen betroffen waren, blieben die Lagebeurteilungen skeptisch. Allerdings signalisieren die Konjunkturerwartungen in allen Branchen Optimismus.
Ein Ausblick auf die Treibhausgasemissionen in Österreich 2021 und 2022 (An Outlook on Greenhouse Gas Emissions in Austria in 2021 and 2022)
WIFO Working Papers, 2021, (628), 33 Seiten
Online seit: 19.04.2021 9:00
In dem vorliegenden Bericht wird ein methodischer Zugang vorgestellt, der es gestattet, die Auswirkungen von Änderungen der Wirtschaftsentwicklung in Österreich auf die Emission von Treibhausgasen (THG) zeitnah sichtbar zu machen. Dieses Werkzeug, dessen Kern die Input-Output-Tabelle der österreichischen Volkswirtschaft ist, wird angewendet, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise im Jahr 2020 und die vom WIFO prognostizierte Erholung der Wirtschaft in den Jahren 2021 und 2022 auf die THG-Emissionen zu bestimmen. Den Schätzungen zu Folge sind die THG-Emissionen im Jahr 2020 um mehr als 7% im Vergleich zum Jahr 2019 gesunken. Im Jahr 2021 dürften sie gegenüber 2020 um 2% ansteigen und der Anstieg 2022 gegenüber 2021 wird 3,7% betragen. Im Jahr 2022 dürften die Treibhausgasemissionen folglich noch um knapp 2 Mio. t niedriger als 2019 sein und somit etwas niedriger als 1990, dem Basisjahr des Kyoto-Protokolls (78,4 Mio. t. CO2-Äquivalente). In den Berechnungen sind Landnutzung, deren Änderung und Forstwirtschaft ausgeklammert. Verglichen mit der WIFO-Prognose zum Wirtschaftswachstum im Lockdown-Szenario für 2021 von +1,5% und +4,7% im Jahr 2022 weicht der erwartete Anstieg der Emissionen somit deutlich ab. Die unterschiedlichen Änderungsraten sind darauf zurückzuführen, dass die Herstellung von Waren, die emissionsintensive Sektoren umfasst, bereits 2021 stärker wachsen werden und Sektoren mit geringeren Emissionen wie die Gastronomie und Beherbergung erst 2022 aufholen werden.
WIFO Working Papers, 2021, (627), 33 Seiten
Online seit: 14.04.2021 0:00
We construct a composite index to measure real activity of the Swiss economy on a weekly frequency. The index is based on a novel high-frequency data-set capturing economic activity across distinct dimensions over a long-time horizon. An adequate adjustment of raw data prior to deriving the latent factor is crucial for obtaining precise business cycle signals. By means of a real-time evaluation, we highlight the importance of our proposed adjustment procedure: first, our weekly index significantly outperforms a comparable index without adjusted input variables; secondly, the weekly index outperforms established monthly indicators in nowcasting GDP growth. These insights should help improve recently developed high-frequency indicators.
Konjunktureinschätzungen verbessern sich merklich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2021 (Economic Sentiment Improves Noticeably. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of April 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (4), 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.04.2021 14:00
Die Stimmung unter den österreichischen Unternehmen verbesserte sich im April. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 11,7 Punkten (saisonbereinigt) erstmals seit März 2020 im positiven Bereich und verbesserte sich deutlich zum Vormonat (+15,3 Punkte). Die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage fielen merklich positiver aus. Nur in den von den Einschränkungen stark betroffenen Branchen blieben die Konjunktureinschätzungen skeptisch. Auch die Konjunkturerwartungen der Unternehmen wurden deutlich zuversichtlicher. Die Unternehmen berichten aber auch von Materialengpässen als wichtigstem Produktionshemmnis.
WIFO Working Papers, 2021, (623), 61 Seiten
Revised version (March 2021)
Online seit: 12.02.2021 14:00
We revisit the impact of rising imports from China on within-firm labour productivity growth in the EU. We analyse the period 2003-2016 which covers the recent increase in technology-intensive imports from China. We uncover a changing relationship over time. Higher fractions of Chinese imports in aggregate imports exert an adverse effect on productivity growth in in later periods, especially after the financial crisis 2008-09. This mirrors the changing nature of trade with China, reversing the growth-enhancing effect of import-competition. This effect is more pronounced for domestic firms, while multinationals are able to benefit from Chinese imports. Both effects become stronger at higher productivity-growth intensities. The growth-dampening effects particularly strong for firms in low-tech industries and in Southern Europe.
Konjunktureinschätzungen hellen sich auf. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2021 (Economic Forecasts Brighten Up. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of March 2021)
WIFO-Konjunkturtest, 2021, (3), 12 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2021 14:00
Die Stimmung der österreichischen Unternehmen verbesserte sich im März merklich. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit –3,2 Punkten (saisonbereinigt) nur mehr knapp im negativen Bereich und stieg gegenüber dem Vormonat deutlich an. Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage fielen zwar positiver aus, Unternehmen in behördlich stark eingeschränkten Branchen blieben jedoch weiterhin skeptisch. Die Konjunkturaussichten der Unternehmen hellten sich merklich auf und waren erstmals seit Beginn der COVID-19-Pandemie optimistisch.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquidität und staatliche Hilfen in der zweiten COVID-19-Welle. Ergebnisse der fünften Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2021 (Business Impairments, Liquidity and State Aid in the Second COVID-19 Wave. Results of the Fifth Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2021)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2021, (1), 15 Seiten
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission, GD Wirtschaft und Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.03.2021 9:00
Laut der Sonderbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Februar waren 72% der befragten Unternehmen in den letzten drei Monaten mit Einschränkungen ihrer Geschäftstätigkeit konfrontiert. Wichtigste Einschränkung war der Entfall von Aufträgen (42%). Unternehmen in direkt von behördlichen Maßnahmen betroffenen Branchen nannten insbesondere die behördlich verfügten Schließungen. Es wurden jedoch auch Engpässe in Lieferketten, Zahlungsverzögerungen, Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden und finanzielle Engpässe gemeldet. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum Spätsommer 2020 zwar nicht dramatisch verschlechtert, jedoch gaben im Februar 19% der Unternehmen an, in eine finanzielle Schieflage zu geraten, sofern die Geschäftslage in den nächsten Monaten nicht über den Erwartungen liegt. Von den Hilfsmaßnahmen wird insbesondere die COVID-19-Kurzarbeit stark genutzt, gefolgt von Steuerstundungen und dem Fixkostenzuschuss (Phase I).
WIFO Working Papers, 2021, (626), 37 Seiten
Online seit: 21.02.2021 9:00
This paper analyses the influence of welfare benefit levels on migrants' location choices within their host country and thus provides a rare empirical test of the Welfare Magnet Hypothesis. In Austria, asylum seekers are distributed across federal states according to a quota, but once they are granted protection, they are free to move wherever they want. Welfare benefit levels for refugees vary over states depending on a person's protection status and – due to a series of welfare benefit reforms at the state level – over time. This institutional structure allows to causally identify the effect of welfare benefit differentials on refugees' first autonomous location choice. We employ two complementary identification strategies, the first is based on variation over states and protection-status groups. The second is based on the welfare reforms at the state level and exploits variation over states, groups and time. The results provide evidence in favour of the Welfare Magnet Hypothesis.
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