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Margit Schratzenstaller (Projektleitung)
6. Österreichischer Familienbericht – Los 15: Familienpolitik in Europa
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Das WIFO gibt in diesem Textbeitrag einen Überblick über die Ausgestaltung der Familienpolitik in den EU-Ländern sowie über aktuelle Entwicklungen der Prioritäten und entsprechend des Maßnahmen-Mix der Familienpolitik. Dazu wird zunächst auf relevante sozioökonomische und soziokulturelle Trends eingegangen (z. B. Erwerbspartizipation und Erwerbsausmaß von Frauen, innerfamiliäre Erwerbskonstellationen, Fertilitätsraten, Einstellung der Bevölkerung zu Kinderbetreuung und Elternschaft usw.). Auch die wichtigsten Vereinbarungen und Vorgaben auf EU-Ebene (z. B. Barcelona-Ziele zum Ausbau der vorschulischen Kinderbetreuung, Elternzeit-Richtlinie, geplante Richtlinie zur Väterfrühkarenz usw.) werden kurz dargestellt. Nach einem Überblick über den aktuellen Stand der Literatur zur Kategorisierung bzw. Typologisierung der Familienpolitik in der EU wird auf der Grundlage geeigneter Indikatoren die Familienpolitik der einzelnen Länder kategorisiert. Vor diesem Hintergrund werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie Veränderungen der Familienpolitik der EU-Länder herausgearbeitet. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Herausforderungen für die Familienpolitik in der EU gegeben (z. B. grenzüberschreitende Familienleistungen, Flüchtlings- und Migrationsbewegungen).
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

6th Austrian Family Report – Lot 15: Family Policy in Europe
In this study, WIFO provides an overview of the development of family policy in the EU countries as well as current developments in priorities and the mix of measures in family policy. First, relevant socio-economic and socio-cultural trends are discussed (e.g., participation and extent of participation of women in the labour force, intra-family employment constellations, fertility rates, population attitudes towards childcare and parenthood, etc.). The most important agreements and guidelines at EU level (e.g., Barcelona targets for the expansion of pre-school childcare, Parental Leave Directive, planned Directive on Early Fathers Leave, etc.) are also briefly presented. After an overview of the current state of the literature on the categorisation and typologisation of family policy in the EU, the family policy of the individual countries is categorised on the basis of suitable indicators. Against this background, differences and similarities as well as changes in family policy in the EU countries will be identified. Finally, an outlook is given on future challenges for family policy in the EU (e.g., cross-border family benefits, refugee and migration movements).