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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10318 Treffer)

Werner Hölzl, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Konjunkturklima verbessert sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2016

WIFO-Konjunkturtest, September 2016, 12 Seiten
Die Konjunkturbeurteilungen durch die österreichischen Unternehmen verbesserte sich im September weiter. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag (saisonbereinigt) im September mit +6,9 Punkten um 2,0 Punkte über dem August-Wert. Diese Aufwärtstendenz war insbesondere die Sachgütererzeugung zu verzeichnen, aber auch in der Bauwirtschaft, während die Dynamik in den Dienstleistungsbranchen geringer war.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 14:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025: Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 48 Seiten
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Yvonne Wolfmayr, Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Nach dem krisenbedingten Einbruch entwickelten sich die außenwirtschaftlichen Beziehungen Österreichs mit Russland in den letzten Jahren wieder sehr dynamisch. Mit Inkrafttreten der Sanktionen der EU gegen die Russische Föderation und der Gegensanktionen Russlands im Sommer 2014 sowie der Verschlechterung der Wirtschaftslage in Russland verschlechterten sich die Handelsbeziehungen jedoch merklich: Im Jahr 2014 gingen die österreichischen Warenexporte nach Russland um mehr als 7% zurück, 2015 um mehr als ein Drittel. Die Studie quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte des Exportrückganges insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren (globales gesamtwirtschaftliches Input-Output-Modell ADAGIO) die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Rubel-Abwertung usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker, Prognose für 2016 und 2017: Konsum wächst erstmals seit drei Jahren wieder

WIFO-Konjunkturprognosen, September 2016, 33 Seiten
   
Die heimische Wirtschaftsleistung wird heuer mit +1,7% deutlich stärker wachsen als in den vergangenen vier Jahren. Dadurch verschwindet der Wachstumsrückstand zum Durchschnitt des Euro-Raumes und zu Deutschland. Während der Außenbeitrag das Wirtschaftswachstum heuer noch belastet, steigt die Binnennachfrage kräftig. Die Investitionen werden merklich ausgeweitet, und der Konsum der privaten Haushalte wächst erstmals seit drei Jahren wieder. 2017 wird bei langsam abflauender Binnen-konjunktur die Außenwirtschaft stabilisierend wirken. In Österreich wird das BIP real um 1,5% wachsen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 10:30

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Stefan Fuchs, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Entwicklung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und deren Einflussfaktoren in Wien

Monographien, September 2016, 146 Seiten
   
Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine Geldleistung für Personen ohne ausreichende sonstige materielle Mittel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes. Seit ihrer Implementierung erhöhten sich die Zahl der Leistungsbeziehenden und das dafür verwendete Budgetvolumen in Wien schrittweise. Die vorliegende Studie analysiert die Entwicklung in Wien, die Zugangswege und die Abgänge aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und schätzt in einem Szenario die künftige Entwicklung der Fälle und des Budgets.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 24 – Gesundheits- und Sozialplanung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.09.2016 0:00

Alois Guger, Silvia Rocha-Akis, Redistribution by the State in Austria

WIFO Bulletin, 2016, 21(11), S.100-115
   
In Austria, the available potential of redistribution by the state is of a scale similar to that in the Scandinavian countries, Belgium, France and Italy. In 2010, the overall tax to GDP ratio stood at 40.8 percent, 4.2 percentage points above the EU 15 average. Redistribution primarily takes place through public expenditures. Due to the regressive structure of indirect taxes and social insurance contributions, and the comparatively low weight of taxes on income and wealth, the total redistributive effect of the tax system is only modest. The redistribution effect is much larger when it comes to public welfare and public services: apart from old-age pensions, monetary transfers and benefits in kind mostly relate to the areas of health care, education and families, and are enjoyed by all households irrespective of their income. Consequently, their relative importance is much greater for low-income than for high-income households. Being more highly exposed to risks such as unemployment and illness, benefits relating to unemployment, social assistance, housing subsidies, survivor's pensions, long-term care benefits, as well as some family benefits such as the child-care allowance and the public child care infrastructure are typically taken up more frequently by low-income households for whom they constitute a substantial part of their income. Between 2000 and 2010, the distribution of primary incomes (market incomes and old-age pensions) became substantially more unequal, especially in the second half of the decade – a development that was not offset by the state's redistribution efforts. Thus, the distribution of secondary household incomes (primary incomes plus monetary and in-kind public transfers, net of all direct and indirect taxes), which had remained relatively stable between 2000 and 2005, was found to be more unequal in 2010 than in the mid-2000s.
 
Online seit: 22.09.2016 0:00

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Mathias Kirchner, Die Einbettung der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) in die nationale und regionale Wirtschaft. Eine regionalwirtschaftliche Analyse

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Die Studie untersucht das ökonomische System der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG sowie den Kärntner Energiesektor hinsichtlich mehrerer Dimensionen: Einbettung der KELAG in die Kärntner Regionalwirtschaft sowie die österreichische Volkswirtschaft und die regionale Auswertung der Energiebilanz.
 
Auftraggeber: KELAG – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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