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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10285 Treffer)

Karl Aiginger, This Can Still Be Europe's Century

WIFO Working Papers, 2016, (522), 13 Seiten
We live in a world of black and white, with referenda in the yes/no style, politics in 100-second video clips and headline chasing. All of this leads to over-simplification and, in the end, to a seeming reduction of options. We see this all too well in the case of the European Union: one is either for or against it. In this cacophony of dichotomous beliefs and one-sided or even false information we tend to oversee the most important question: do we really want to leave behind what we have achieved in seven decades of a great European project? We still have a narrow window of opportunity to introduce reforms, but time is running out. With Euro-scepticism on the rise it becomes harder each day to tell a convincing and impassioned European story.
 
Online seit: 18.08.2016 0:00

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Stefan Fuchs, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Entwicklung der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und deren Einflussfaktoren in Wien

Projektberichte (in Arbeit), August 2016
Die Bedarfsorientierte Mindestsicherung ist eine Geldleistung für Personen ohne ausreichende sonstige materielle Mittel zum Bestreiten des Lebensunterhaltes. Seit ihrer Implementierung erhöhten sich die Zahl der Leistungsbeziehenden und das dafür verwendete Budgetvolumen in Wien schrittweise. Die vorliegende Studie analysiert die Entwicklung in Wien, die Zugangswege und die Abgänge aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung und schätzt in einem Szenario die künftige Entwicklung der Fälle und des Budgets.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 24 – Gesundheits- und Sozialplanung

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich im Wandel der Digitalisierung

Monographien, August 2016, 138 Seiten
   
Die Digitalisierung umfasst immer mehr Bereiche der Produktion von Gütern und Dienstleistungen ebenso wie das Alltagsverhalten der Bevölkerung. Aufgrund einer euphorischen Erwartung in neue technische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen des technologischen Wandels häufig überschätzt und die langfristigen Wirkungen unterschätzt. Die Studie weist u.a. einen positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und regionalem Beschäftigungswachstum nach, zeigt aber auch, dass sich mit zunehmender Digitalisierung Berufsinhalte und Tätigkeitsschwerpunkte verschieben. In der Folge steigt auch der Bedarf an analytischen und interaktiven Fähigkeiten mit entsprechend höheren Ansprüchen an Qualifikation und Ausbildung der Beschäftigten. Die Telekommunikation bildet als kritische Infrastruktur das technologische Rückgrat der Digitalisierung. Internationale Vergleiche zeigen für Österreich einen großen Nachholbedarf an Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze.
 
Auftraggeber: A1 Telekom Austria AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.08.2016 11:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), 91 Seiten
   
Christian Glocker, Binnenkonjunktur stützt Wirtschaftswachstum in Österreich • Gunther Tichy, Persistente Strukturprobleme trotz zutreffender Strukturprognosen • Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025: Eine Agenda für erhöhte Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit • Thomas Url, Steigende Internationalisierung erzeugt neue Herausforderungen für staatliche Exportgarantien • Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Umweltschädliche Subventionen in den Bereichen Energie und Verkehr
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Umweltschädliche Subventionen in den Bereichen Energie und Verkehr

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.605-615
   
Die Untersuchung von umweltkontraproduktiven Subventionen – Subventionen mit potentiell negativen Umwelteffekten – in Österreich konzentriert sich auf direkte Subventionen und steuerliche Maßnahmen (d. h. indirekte Subventionen) in den Bereichen Energieerzeugung, Energienutzung und Verkehr auf Bundesebene. Der Bereich Wohnen wird aufgrund seiner Wechselwirkungen mit der Energienutzung und dem Verkehr mit einbezogen. Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2013 erreichten die umweltkontra¬produktiven Förderungen demnach ein Volumen von 3,8 bis 4,7 Mrd. € p. a. Sie entfielen etwa zur Hälfte auf den Verkehr, zu über einem Drittel auf den Bereich Energie und zu knapp 14% auf den Bereich Wohnen. Die für Österreich analysierten umweltschädlichen Subventionen können jedoch zum Teil aus rechtlichen Gründen (Regelungen auf EU-Ebene, völkerrechtliche Verträge) nicht im nationalen Alleingang und/oder nicht vollständig abgebaut werden.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Thomas Url, Steigende Internationalisierung erzeugt neue Herausforderungen für staatliche Exportgarantien

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.593-603
   
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen mit Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis des Exportgarantiesystems ist langfristig ausgeglichen. Als Folge einer hypothetischen Einstellung von Exportgarantien für Einzeldeckungen im Wert von 1,6 Mrd. € würden die Exporte i. w. S. dauerhaft um 2% unter dem Referenzpfad liegen, das Bruttoinlandsprodukt wäre um 0,6% geringer als in der Basislösung ohne diese Maßnahme, und etwa 30.000 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Die Vergabe von Exportgarantien ist an einen Mindestanteil der inländischen Wertschöpfung am Exportvolumen gebunden, der wegen der steigenden Integration Österreichs in internationale Wertschöpfungsketten zunehmend schwieriger zu erfüllen ist.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025: Eine Agenda für erhöhte Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.573-591
   
Österreichs Wirtschaft steht heute vor neuen Herausforderungen: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Gruppe der einkommensstärksten Volkswirtschaften wächst sie nun schon seit einem halben Jahrzehnt nur schwach, die Arbeitslosigkeit steigt. Die Kombination aus geringem Wachstum und höherer Inflation kann prima facie als wettbewerbsbedingte Produktionsschwäche gedeutet werden. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: 1. Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität, 2. ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur, Senkung der Einkommensunterschiede und Verringerung der Regulierungsdichte, 3. Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit, 4. Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauches vom Wirtschaftswachstum und 5. den öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung).
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Gunther Tichy, Persistente Strukturprobleme trotz zutreffender Strukturprognosen

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.553-571
   
Nach Jahren auf der "Überholspur" hat sich der Wachstumstrend der österreichischen Wirtschaft abgeflacht. Die Industrie- und Exportstruktur ist wenig dynamisch, die Innovationen lassen zu wünschen übrig, der Arbeitsmarkt leidet unter quantitativen und qualitativen Diskrepanzen, Staatshaushalt und Sozialversicherung unter Finanzierungsproblemen. Diese Probleme sind keineswegs neu, wurden aber früher durch das im Aufholprozess rasche Wachstum und die Übernahme ausländischer Innovationen überdeckt. Die Probleme wie ihre Verschärfung durch die Wachstumsverlangsamung wurden von der Wirtschaftsforschung zum größten Teil rechtzeitig erkannt. Politik und Wirtschaft gingen an ihre Lösung aber bloß halbherzig heran. Zu den möglichen Ursachen vor allem der Innovationsschwäche ist noch erheblicher Forschungsaufwand zu leisten.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.540-552
   
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Christian Glocker, Binnenkonjunktur stützt Wirtschaftswachstum in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.531-538
   
Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im II. Quartal 2016 gegenüber der Vorperiode um 0,3% (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit war die Grunddynamik der heimischen Konjunktur im II. Quartal ähnlich aufwärtsgerichtet wie in den Vorquartalen. Maßgebend für den Zuwachs war die inländische Nachfrage, während die Außenwirtschaft kaum Impulse gab. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich zwar weiter, die allgemeine Stimmung ist jedoch nach wie vor verhalten.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00
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