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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10555 Treffer)

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Wien. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Der Tourismus ist für Wien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Wien 4,80 Mrd. € (+10,3% gegenüber dem letztverfügbaren Berichtsjahr 2013). Davon entfielen 53,5% auf inländische, 46,1% auf ausländische Reisende und 0,4% auf die Ausgaben im Zuge des Aufenthaltes am Zweitwohnsitz. Die direkt durch den Tourismus in Wien erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 2015 1,87 Mrd. € und einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 2,2%. Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus im Jahr 2015 4,2% zur regionalen Wirtschaftsleistung Wiens bei.
 
Auftraggeber: Wien-Tourismus

Peter Huber, Eva Abramuszkinová Pavlíková, Marcela Basovníková, The Impact of CSR Certification on Firm Profitability, Wages and Sales

WIFO Working Papers, 2017, (535), 36 Seiten
We use synthetic control group methods to analyse the causal impact of CSR certification on the economic performance of a small set of Italian manufacturing firms that underwent SA8000 certification in 2009 or 2010. We find no evidence of a positive or negative impact of SA8000 certification on firm profitability and wages. The only outcome variable for which effects are positive and weakly significant in many instances are firms' turnover to assets ratios. From this we conclude that SA8000 certification has no strong impact on firm profitability and wage costs, but that it may be a viable marketing tool that increases company sales.
 
Online seit: 22.05.2017 0:00

Hans Seidel, Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in der Kreisky-Ära

Monographien, Böhlau, Wien, Mai 2017, 264 Seiten
Hans Seidel (1922-2015) hatte ein Buch über die "Wirtschaftspolitik der Kreisky-Ära" geplant. Es sollte sein umfangreiches Werk "Österreichs Wirtschaft und Wirtschaftspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg" aus dem Jahre 2005 fortsetzen. An der Darstellung der Wirtschaftspolitik in den 1970er und 1980er Jahren war Hans Seidel besonders gelegen, weil er daran als Leiter des WIFO, als Berater von Finanzminister Hannes Androsch, als Staatssekretär in der Regierung Kreisky und zuletzt als Direktor des IHS aktiv beteiligt gewesen war. Es war jene Zeit, in der die österreichische Wirtschaftspolitik wegen ihres Erfolges hohes internationales Ansehen genoss. Der wirtschaftliche Aufholprozess Österreichs war eklatant, und die Inflation konnte in turbulenten Zeiten in Grenzen gehalten werden. Hans Seidel prägte für die österreichische Wirtschaftspolitik den Begriff Austro-Keynesianismus und präsentierte dieses Konzept im In- und Ausland. Seidel wollte in das Buch nicht bloß sein umfangreiches Wissen als Wirtschaftsforscher einbringen, er unternahm ergänzend auch ausgedehnte Recherchen im Österreichischen Staatsarchiv sowie in den Archiven der Oesterreichischen Nationalbank und der Bruno Kreisky Stiftung. Wie alle seine Arbeiten zeichnet sich auch dieses Buch durch die Verknüpfung von ökonomischer Theorie mit empirischen Daten und wirtschaftspolitischer Praxis auf der Grundlage akribischer Recherche aus. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, dieses Werk selbst zu vollenden. Er hat jedoch eine Vielzahl von Text- und Datenfragmenten hinterlassen, die als Abschnitte bzw. Entwürfe des Buches geplant waren. Der Aufbau des Buches ist der Versuch der Herausgeber, Seidels Konzept in seinem Sinne zu rekonstruieren.
Herausgegeben von Ewald Walterskirchen, Gunther Tichy, Michael Böheim, Nora Popp
 
Online seit: 18.05.2017 10:00

Christian Glocker, Business Cycle Upswing in Austria. Economic Outlook for 2017 and 2018

WIFO Bulletin, 2017, 22(4), S.29-42
   
From a rate of growth of 1.5 percent in 2016, demand and output in Austria are expected to accelerate significantly in 2017 and 2018. Leading indicators clearly suggest a further strengthening of business activity. Apart from lively internal demand benefitting from benign labour market conditions, foreign trade will rebound and contribute more strongly to GDP growth than in recent months. In this environment, the Austrian economy is expected to expand by 2.0 percent in the current year and 1.8 percent in 2018.
 
Online seit: 10.05.2017 0:00

Christian Glocker, Economic Activity Picking Up in Austria, Inflation Accelerating. Business Cycle Report of March 2017

WIFO Bulletin, 2017, 22(3), S.21-28
   
Austria's GDP increased at a quarterly rate of 0.5 percent in the fourth quarter. Hence the cyclical upswing observed in Austria proceeded. The forces driving the economy are robust and have so far rested on the domestic economy. The picture portrayed by leading indicators is improving further, suggesting that the cyclical upswing will proceed in spring 2017.
 
Online seit: 10.05.2017 0:00

Harald Oberhofer, Marian Schwinner, Do Individual Salaries Depend On the Performance of the Peers? Prototype Heuristic and Wage Bargaining in the NBA

WIFO Working Papers, 2017, (534), 34 Seiten
This paper analyses the link between relative market value of representative subsets of athletes in the National Basketball Association (NBA) and individual wages. NBA athletes are categorised with respect to multiple performance characteristics utilising the k-means algorithm to cluster observations and a group's market value is calculated by averaging real annual salaries. Employing GMM estimation techniques to a dynamic wage equation, we find a statistically significant and positive effect of one-period lagged relative market value of an athletess representative cluster on individual wages after controlling for past individual performance. This finding is consistent with the theory of prototype heuristic, introduced by Kahneman and Frederick (2002), that NBA teams' judgement about an athlete's future performance is based on a comparison of the player to a prototype group consisting of other but comparable athletes.
 
Online seit: 09.05.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Peter Huber, Dieter Pennerstorfer, Handel und Einzelhandel im Wiener Beschäftigungssystem. Arbeitsmarktrelevanz, Arbeitsplatzcharakteristika, absehbare Herausforderungen

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die Studie analysiert auf Basis vielfältiger und teils neuer Datensätze die Entwicklung des Wiener Handels, im Besonderen des Einzelhandels und seine Funktion im regionalen Beschäftigungssystem. Die Ergebnisse zeigen den Wiener Einzelhandel als einen Wirtschaftsbereich, der durch technologische Veränderungen und den Übergang zu "modernen" Handelstechnologien, aber auch durch Besonderheiten der Agglomeration Wien in Angebots- und Nachfragebedingungen einem erheblichen Strukturwandel ausgesetzt war und ist. In der Folge entwickelte er sich mittel- wie langfristig schwächer als der Einzelhandel in Österreich insgesamt und übte damit eine nur geringe Rolle als Treiber von Beschäftigungszuwächsen in der Stadtwirtschaft aus. Als bestimmende Einflussfaktoren zeigen sich auf der Angebotsseite der Strukturwandel zu (produktiveren) Kettenunternehmen und modernen Angebotsformaten, Effekte der Stadt-Umland-Konkurrenz sowie die Zunahme des Online-Handels. Eine schwache regionale Einkommensentwicklung kommt auf der Nachfrageseite hinzu. Diese Faktoren beeinflussen auch die im Wiener Einzelhandel vorherrschenden Arbeitsbeziehungen, Arbeitsplatzcharakteristika und Rekrutierungsmechanismen sowie seine Funktion als Arbeitgeber und Ausbildungsträger im dualen System. Auf mittlere Sicht dürfte die dynamische Expansion des Online-Handels diese bereits virulenten Wandlungsprozesse nochmals verstärken. Überlegungen zur wirtschaftspolitischen Begleitung dieses Strukturwandels schließen daher die Analyse ab.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Mark Sommer, Kurt Kratena, Ina Meyer, Mathias Kirchner, Energieszenarien 2030/2050: Energieökonomische Auswirkungen der Realisierung von Effizienzpotentialen in Industrie und Haushalten

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die vorliegende Studie übersetzt zwei Energieeffizienzszenarien in die Modellsprache des Modells WIFO.DYNK und analysiert die mittel- und langfristigen Auswirkungen (2030/2050) von Energiepreisentwicklung, Potentialen zur Steigerung der technologischen Effizienz sowie Struktur- und Verhaltensänderungen auf die Wirtschaftsleistung, den Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in Österreich. Modelliert werden ein Effizienzszenario für den produzierenden Bereich und, darauf aufsetzend, ein Effizienzszenario für den Haushaltssektor und Verkehr. In das Baseline-Szenario fließen bereits beschlossene Entwicklungen zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und der Elektromobilität bis 2050 ein. In einem Umfeld der weltweiten Dekarbonisierung (450-Szenario der Internationalen Energieagentur) könnten demnach durch eine Realisierung der angenommenen Effizienzsteigerungspotentiale die CO2-Emissionen gegenüber dem Baseline-Szenario um bis zu 5 Mio. t im Jahr 2030 und bis zu 8 Mio. t im Jahr 2050 gesenkt werden; zugleich könnte die Wirtschaftsleistung geringfügig gesteigert werden. Für Maßnahmen zur Vermeidung der verbleibenden Emissionen könnte insbesondere der dieselbasierte Güterverkehr ein Ansatzpunkt sein, um eine mit dem Übereinkommen von Paris konforme Emissionsentwicklung zu erzielen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Thomas Leoni, Entwicklung und Struktur der Arbeitskosten und der Lohnstückkosten 2000/2015. Rohbericht

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die Analyse der Entwicklung der Arbeitskosten und ihrer Zusammensetzung sowie der Lohnstückkosten in der EU legt besonderes Augenmerk auf länderspezifische Unterschiede in der Höhe und Struktur der Lohnnebenkosten, insbesondere zwischen Österreich, Deutschland, Schweden und den Niederlanden.
 
Auftraggeber: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

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