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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10185 Treffer)

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2016
Im vorliegenden Dokument werden Perspektiven zur Entwicklung und Struktur der österreichischen Landwirtschaft bis zum Jahr 2025 analysiert. Basierend auf umfangreichem Datenmaterial werden die wesentlichen Entwicklungstendenzen und Herausforderungen beschrieben. Die meisten der vorgestellten Projektionen sind keine Prognosen, sondern Fortschreibungen von Trendentwicklungen. Sie liefern ein Bild über Tendenzen unter der Annahme einer gleichbleibenden Entwicklung. Die Ergebnisse können verwendet werden, um im Zuge eines Strategieprozesses Zukunftsbilder zu entwerfen, die durch geeignete Maßnahmen angestrebt werden. Die Arbeit liefert damit die Grundlage für strukturierte Diskussionsprozesse unter Akteuren innerhalb und außerhalb der Landwirtschaft.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich

Thomas Url, Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Exportgarantien in Österreich

Monographien, Mai 2016, 80 Seiten
   
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen durch Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften. Zwischen 1950 und 2014 ergab die Summe an Einnahmen und Ausgaben für Exportgarantien einen geringfügigen kumulierten Überschuss von 70 Mio. € bzw. 0,03% der kumulierten Haftungszusagen. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis der Exportgarantien ist langfristig ausgeglichen. Als Folge der Einstellung von Exportgarantien der Haftungsarten G1, G2 und G3 im Wert von 1,6 Mrd. € würden die Exporte i. w. S. dauerhaft um 1,9% unter dem Referenzpfad liegen, das Bruttoinlandsprodukt wäre um 0,6% niedriger als in der Basislösung ohne diese Maßnahme, und etwa 30.000 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Die Integration Österreichs in internationale Wertschöpfungsketten nahm zwischen 1995 und 2011 deutlich zu; für einzelne Exportprodukte liegt der inländische Wertschöpfungsanteil am Projektvolumen bereits unter 50%, sodass eines der Vergabekriterien für Exportgarantien verletzt wird. Neben der vollständigen Aufhebung dieses Grenzwertes könnte in Zukunft ein niedrigerer Grenzwert in Betracht gezogen werden. Eine Senkung in Kombination mit alternativen vorab fixierten Kriterien für Exporteure ist ebenso möglich.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Mark Sommer (WIFO), Raimund Kurzmann (JOANNEUM RESEARCH), Kurzbeschreibung der Modelllandschaft im Projekt "Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich"

Monographien, Mai 2016, 15 Seiten
   
Die Berechnung der Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien sowie der damit verbundenen Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich basiert auf der Kombination zweier Modelle: des DYNK (WIFO) und des VCA (Joanneum Research – Policies).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Kurt Kratena, Helmut Mahringer, Mark Sommer (WIFO), Karolin Gstinig, Dominik Janisch, Raimund Kurzmann, Veronika Kulmer (JOANNEUM RESEARCH), Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich

Monographien, Mai 2016, 142 Seiten
   
Mit dem vom WIFO entwickelten DYNK-Modell, einem disaggregierten, makroökonomischen Modell der österreichischen Wirtschaft, werden Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien berechnet. Die Beschäftigungseffekte werden über den Beschäftigungsmultiplikator getrennt für Selbständige und Unselbständige dargestellt; für die Gruppe der Unselbständigen erfolgt eine weitere Differenzierung nach Alter und Geschlecht sowie gesicherten bzw. neu geschaffenen Stellen. Für die neu geschaffenen Arbeitsplätze werden mit dem Vacancy-Chain-Ansatz unter Verwendung des Markov-Modells die Zahl der notwendigen Zugänge an Personen und deren Verteilung auf einzelne arbeitsmarktrelevante Personengruppen bestimmt.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.361-382
   
Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Silvia Rocha-Akis, Viktor Steiner, Christine Zulehner, Verteilungswirkungen des österreichischen Steuer- und Sozialabgabensystems 2007/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.347-359
   
Die Steuerreformen 2009/10 und 2015/16 erhöhten jeweils den Progressionsgrad der Einkommensteuer. Die indirekten Steuern, die für die Haushalte mit dem niedrigsten Gesamteinkommen die größte Abgabenbelastung bilden, wirken regressiv. Hatte sich der Regressionsgrad zwischen 2007 und 2010 etwas abgeschwächt, so erhöhte sich die Belastung niedriger Einkommen durch indirekte Steuern in den letzten Jahren durch den starken Anstieg der Miet- und Lebensmittelpreise. Insgesamt nahm die Umverteilungswirkung des Steuersystems (Einkommensteuer und indirekte Steuern) seit 2007 zu. Allerdings stieg die Belastung durch Sozialbeiträge in den unteren Einkommensdezilen zwischen 2007 und 2016 und sank in den oberen, sodass sich die Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge abschwächte. Der Zunahme der Progressionswirkung der Einkommensteuer infolge der Steuerreformen stand daher eine immer schwächere Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge gegenüber. Die Umverteilungswirkung des Steuer- und Sozialabgabensystems nahm zwischen 2007 und 2010 leicht zu, blieb aber zwischen 2010 und 2016 unverändert.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Alois Guger, Silvia Rocha-Akis, Umverteilung durch den Staat in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.329-345
   
In Österreich ist das Umverteilungspotential des Staates ähnlich wie in den skandinavischen Ländern, in Belgien, Frankreich und Italien hoch. Die Abgabenquote lag 2010 mit 40,8% um 4,2 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der EU 15. Die Umverteilung erfolgt vor allem über die Ausgabenseite. Durch die regressive Struktur von indirekten Steuern und Sozialabgaben und das relativ niedrige Gewicht von Steuern auf Einkommen und Vermögenserträge verteilt das Abgabensystem nur in geringem Maße um. Deutlich umverteilend wirken dagegen die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Leistungen der öffentlichen Hand: Neben den Pensionsausgaben entfallen die sozialen Geld- und Sachleistungen überwiegend auf die Bereiche Gesundheit, Bildung und Familie und kommen allen Haushalten unabhängig von ihrem Einkommen gleichermaßen zugute, sodass ihre relative Bedeutung für Haushalte mit niedrigem Einkommen wesentlich höher ist als für einkommensstärkere Haushalte. Leistungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit sowie die Sozialhilfe, die Wohnbeihilfe, die Hinterbliebenenpension, das Pflegegeld und einzelne Familienleistungen wie das Kinderbetreuungsgeld und die öffentliche Kinderbetreuungsinfrastruktur werden hingegen aufgrund der stärkeren Betroffenheit häufiger von Haushalten mit niedrigem Einkommen in Anspruch genommen und bilden für diese einen substanziellen Einkommensbestandteil. Zwischen 2000 und 2010 wurde die Verteilung der Primäreinkommen (Markteinkommen und Pensionen) insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts erheblich ungleicher; diese Entwicklung wurde durch die staatlichen Umverteilungsaktivitäten nicht ausgeglichen. Auch die Verteilung der Sekundäreinkommen der Haushalte (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers), die zwischen 2000 und 2005 relativ stabil geblieben war, war 2010 ungleicher als Mitte der 2000er-Jahre.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.316-328
   
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Christian Glocker, Konjunktur verbessert sich in Österreich zu Jahresbeginn

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.307-314
   
Gemäß der aktuellen WIFO-Schnellschätzung stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im I. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4%. Nach einem robusten Verlauf im Vorjahr beschleunigt sich damit die Konjunktur weiter. Das differenzierte Bild der Vorlaufindikatoren lässt für das II. Quartal jedoch zumindest keine stärkere Aufwärtstendenz erwarten.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00
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