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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10236 Treffer)

Jürgen Bierbaumer-Polly, Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Mittelfristige Prognose des Insolvenzentgeltsicherungsgeschehens in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), August 2016
Das Insolvenzentgeltsicherungsgeschehen in Österreich wird mit einem dafür entwickelten Modell bis zum Jahr 2019 geschätzt. Die Modellierung basiert auf einer Analyse der gesamtwirtschaftlichen Determinanten des Insolvenzgeschehens, etwa der Entwicklung von BIP, Arbeitslosigkeit und Beschäftigung, die aus WIFO-Datenbeständen bzw. durch Prognose mit WIFO-Makromodellen ermittelt werden (mittelfristige WIFO-Prognose, DYNK – Disaggregated Dynamic New Keynesian Model).
 
Auftraggeber: Insolvenz-Entgelt-Fonds Service GmbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Elisabeth Christen, Michael Pfaffermayr, Yvonne Wolfmayr, Internationalisierung von Dienstleistungsunternehmen. Markteintrittsmodus und Beschäftigungseffekte

Projektberichte (in Arbeit), Juli 2016
Technologischer Wandel, die weltwirtschaftliche Verflechtung des Handels und Liberalisierungen im Dienstleistungssektor begünstigten die kontinuierliche Ausweitung des grenzüberschreitenden Handels im tertiären Sektor. In drei Beiträgen untersucht die Studie das Internationalisierungsverhalten von Dienstleistungsunternehmen und dessen Rückwirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt auf Basis von Unternehmensdaten der OeNB und des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. Wie die Analyse der Bestimmungsfaktoren für die Entscheidung von Unternehmen zur Erschließung ausländischer Märkte über Exporte oder Tochterunternehmen (ausländische Direktinvestitionen) zeigt, engagieren sich produktivere Dienstleistungsunternehmen tendenziell stärker im Export. Die Dienstleistungserbringung vor Ort erfolgt verstärkt in schwächer entwickelten Zielländern, während Handelsrestriktionen und Distanz den Dienstleistungsexport deutlicher hemmen. Steigender Importdruck in einzelnen Dienstleistungsbranchen wirkt sich, so zeigt die Analyse der Beschäftigungsentwicklung in Österreich, negativ auf das Unternehmenswachstum aus und erhöht die Austrittswahrscheinlichkeit von Unternehmen signifikant. Diese Effekte sind stärker, je unproduktiver die Unternehmen und je höher der Wettbewerb aus den ostmitteleuropäischen Ländern sind. Ein wesentlicher Teil des Gesamtbeschäftigungseffektes ist dabei auf den Austritt von Unternehmen zurückzuführen. Wie die Untersuchung der durch internationalen Wettbewerb ausgelösten Beschäftigungsströme in und aus der Arbeitslosigkeit bzw. zwischen Wirtschaftssektoren zeigt, erhöht stärkerer Importdruck die Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes. Beschäftigungsströme zwischen Sektoren sind quantitativ gering und vor allem nur in den unternehmensbezogenen Dienstleistungssektoren zu beobachten.
Endbericht zum Jubiläumsfondsprojekt Nr. 15491 (Projektleitung: Michael Pfaffermayr)
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.511-524
   
Der vorliegende neunte WIFO-Bericht über Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel analysiert die Entwicklung des Energieeinsatzes und den Fortschritt in der Entkoppelung von Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum im Jahr 2014. Die Treibhausgasemissionen sanken in Österreich 2014 gegenüber 2013 um 4,7% (CO2-Emissionen –5,4%) auf 76,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Der stärkste Rückgang wurde im Sektor Energieerzeugung gemessen (–14,4%). Ausschlaggebend war dafür in erster Linie der Nachfragerückgang in der Wärmeerzeugung aufgrund des sehr milden Wetters. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten 2014 Industrie und Gewerbe mit 34,9% sowie der Verkehrssektor mit 29,1%. Beide Sektoren weisen im Vergleich mit dem Vorjahr leichte und gegenüber 2000 deutliche Anteilszuwächse auf. Schwerpunktthema ist im vorliegenden Bericht das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das am 12. Dezember 2015 anlässlich der UNO-Konferenz in Paris unterzeichnet wurde.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Martin Falk, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Großunternehmen in der Sachgütererzeugung planen 2016 kräftige Ausweitung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.499-510
   
Gemäß den Meldungen der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen werden die Investitionen in Österreich 2016 mit zweistelliger Rate steigen (Hochschätzung). Der geplante Zuwachs ist jedoch hauptsächlich auf die Ausweitung der Investitionen großer Unternehmen zurückzuführen, während kleine und mittlere Unternehmen mit einem leichten Rückgang rechnen. Insbesondere die Hersteller von Investitionsgütern und von Nahrungs- und Genussmittel wollen ihre Investitionen heuer deutlich anheben. In der Bauwirtschaft soll 2016 im Hochbau mehr und im Tiefbau weniger investiert werden als im Vorjahr. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2016 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um real 1,9%.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Mario Holzner (wiiw), Mäßiger Aufschwung im Osten – Neue Unsicherheiten durch geplanten EU-Austritt Großbritanniens

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.489-497
   
Für die Wirtschaft der mittel-, ost- und südosteuropäischen Länder (MOSOEL) ist das internationale Umfeld insbesondere von der trägen Erholung im Euro-Raum gekennzeichnet. Mittelfristig wird das Trendwachstum des BIP in den MOSOEL bis zu 3% betragen. Bestimmt wird es vor allem in den ostmitteleuropäischen EU-Ländern durch den Konsum der privaten Haushalte. In den Ländern des Westbalkans tragen auch Investitionen und Nettoexporte erheblich zur Expansion bei. In der GUS und der Ukraine scheint die Konjunktur die Talsohle erreicht zu haben. Nach einer Phase der Stagnation kann auch dort ein leichtes Wachstum erwartet werden. Die österreichische Wirtschaft profitiert nach wie vor von ihrer wirtschaftlichen Verflechtung mit den MOSOEL. Direkte Auswirkungen des geplanten EU-Austrittes von Großbritannien auf die Region sind begrenzt; die indirekten Effekte auf die gesamte europäische Wirtschaft könnten beträchtlich sein.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.483-487
   
In Großbritannien trifft die Entscheidung der Wahlberechtigten für den Austritt aus der Europäischen Union die Regierung und die politischen Institutionen unvorbereitet. Der vom Internationalen Währungsfonds geforderte Schuldenerlass für Griechenland wird von den Euro-Geberländern abgelehnt. Die Enthüllung der Panama Papers macht legale und illegale Praktiken von Offshore-Dienstleistungsanbietern transparent. – Nach dem Rücktritt von Werner Fayman folgt Christian Kern als österreichischer Bundeskanzler. Die Bedingungen für die HETA-Gläubiger sollen durch ein Memorandum of Understanding mit der Republik Österreich verbessert werden. Bei Annahme könnten die Gläubiger 90% des Nominales erhalten.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.470-482
   
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Christian Glocker, Stärkeres Wachstum in risikoreichem Umfeld. Prognose für 2016 und 2017

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.455-467
   
Nach dem geringen Wachstum im Jahr 2015 dürfte die österreichische Wirtschaft 2016 und 2017 kräftiger expandieren. Die Vorlaufindikatoren geben zwar weiterhin keine nennenswerten Hinweise auf eine deutliche Konjunkturbelebung. Allerdings steigen aufgrund von Sonderfaktoren die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte beträchtlich und stützen so das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in den Jahren 2016 und 2017 real um jeweils 1,7% zunehmen.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 7/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), 76 Seiten
   
Christian Glocker, Stärkeres Wachstum in risikoreichem Umfeld. Prognose für 2016 und 2017 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. II. Quartal 2016 • Mario Holzner (wiiw), Mäßiger Aufschwung im Osten – Neue Unsicherheiten durch geplanten EU-Austritt Großbritanniens • Martin Falk, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Großunternehmen in der Sachgütererzeugung planen 2016 kräftige Ausweitung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2016 • Claudia Kettner, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Karl Aiginger, Political Rebound Effects as Stumbling Blocks for Socio-ecological Transition

WIFO Working Papers, 2016, (519), 19 Seiten
This paper analyses why many citizens believe that the current social and economic system is far from optimal, but do not vote for a change in the desired direction in election processes. There is an increasing erosion of central political parties, and new populist parties are appearing at both extremes of the political spectrum. They are good at attracting angry and disappointed voters but are unable to offer consistent concepts that can produce a social economic system with efficiency, social inclusion and environmental sustainability. Since populist parties agree on what they do not want, and not where to go, both right-wing and left-wing parties are able to cooperate against the prevailing system.
 
Online seit: 20.07.2016 0:00
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