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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10583 Treffer)

Michael Klien, Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Sommer 2017 und regionale Entwicklung 2011/2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Gemäß der Baubewilligungsprognose des WIFO ist 2017 ein Anstieg um 1.800 Einheiten zu erwarten (+3,3%). Dabei wächst der Mehrgeschoßbau mit +4,0% doppelt so schnell wie die Bewilligungen von Ein- und Zweifamilienhäusern mit +2,0%. Obwohl die Zahl der Baubewilligungen auch 2018 hoch sein dürfte, ist gegen Ende des Prognosezeitraumes ein erster Rückgang zu erwarten: Im Mehrgeschoßbau sinkt die Zahl der Bewilligungen um 1,3%, im Ein- und Zweifamilienhausbau um 0,8%.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell (WIFO), Martin Schönhart, Erwin Schmid (INWE-BOKU), ADAPT-CATMILK – Adaptation in Austrian Cattle and Milk Production

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Climate change will pose considerable challenges to Austrian agriculture which will likely be affected by a higher frequency of extreme weather events and more volatile commodity prices. In this project the spatial, economic and social dimension of these threats were explored and expected consequences for the most important agricultural activity in Austria, cattle and dairy farming were evaluated. By aligning scenarios on projections of climate conditions and socio-economic developments with those developed in other EU countries, the results are consistent with state of the art analyses on climate change in Europe. A well established life cycle analysis (LCA) model from the UK was adapted to the Austrian situation in order to quantify upstream emission which are usually not accounted for in sector analyses of green house gas emissions. The results allow policy makers to base their decisions on evidence that is not limited to the Austrian situation but includes spillover effects to foreign countries as well. Farmers are able to benefit directly from results of this project because stakeholders from the farm sector were involved in the analyses from the beginning. An additional benefit of the project is that it was closely integrated to the activities of the international network of researchers working on climate change and food security in Europe and thus contributed to the capacity on climate change research in the EU.
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Andrea Kunnert, Bildungsstruktur der österreichischen Bevölkerung und Haushalte bis 2040

WIFO Working Papers, 2017, (538), 62 Seiten
Die Einbeziehung von Humankapital zu Schätzung künftiger demographischer Entwicklungen gewinnt an Bedeutung, da bildungsspezifische Unterschiede in Fertilität, Mortalität und Migration die Entwicklung der Bevölkerung und somit wirtschaftliche Trends (etwa auf dem Wohnungsmarkt) wesentlich beeinflussen. In diesem Beitrag werden bildungsspezifische Unterschiede erstmals auf Ebene der Haushalte für Projektionen für Österreich bis 2040 angewandt. Aufbauend auf einer Multi-State-Bevölkerungsprognose werden mithilfe von Headship-Quoten die Haushaltsprojektionen nach höchster abgeschlossener Ausbildung berechnet. Die vier berücksichtigten Szenarien unterscheiden sich durch Annahmen zur Bildungsentwicklung der Bevölkerung (Basisszenario und Szenario mit Anstieg der höheren Ausbildung) und zu weiteren Entwicklung der Headship-Quoten (konstantes und Trendszenario). Die Zahl der Haushalte wird bis 2040 durch den anhaltenden Rückgang der Haushaltsgröße kontinuierlich wachsen. Der stärkste Anstieg ist in jenem Szenario zu erwarten, bei dem das Bildungsniveau der Bevölkerung steigt und der Trend der Haushaltsformation fortgeschrieben wird: Zwar ist der Bevölkerungszuwachs geringer als im Basisszenario, jedoch wird dies durch den Anstieg des Anteils der Bevölkerung mit Universitätsabschluss und die damit einhergehende Verringerung der Haushaltsgröße in diesem Segment kompensiert. Die Einbeziehung von Humankapital in Haushaltsprojektionen kann somit etwa zur Schätzung der künftigen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt eingesetzt werden.
 
Online seit: 20.06.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Effekte eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden Zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde ein Mindestlohn einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Mark Sommer, Mathias Kirchner, Volkswirtschaftliche Analyse der Hochwasserschutzinvestitionen des BMVIT. Aktualisierung

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investitionstätigkeit für die zusätzlichen Ausgaben ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Michael Klien, Michael Weingärtler, 83rd Euroconstruct Conference: European Construction Market Outlook until 2019 – Austria's Construction Market on a Robust Growth Path. Country Report Austria

Monographien, Juni 2017, 31 Seiten, http://www.euroconstruct.org
   
The 83rd Euroconstruct Conference confirms Austria's growth path in the construction sector in the upcoming years. Nevertheless construction output is expected to increase only by 1.6 percent at constant prices in 2017 compared to the previous year which is significantly lower than the average of 2.9 percent in the Euroconstruct region. It has to be considered that Austria has already one of the highest numbers of building permits per 1,000 inhabitants in Europe additionally supported by numerous public housing programmes. Therefore growth in residential construction is limited. On the other hand the steadily improving economic framework, pushed by improving labour markets and higher private consumption along with improving export markets is driving non-residential construction (+2.1 percent) in 2017. Apart from that civil engineering is expected to remain weak with low investments in energy and water works. Growth in civil engineering can be mainly expected from the traffic infrastructure area, all above from investments into the road and railway network.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2017 0:00

Euroconstruct, 83rd Euroconstruct Conference: European Construction Market Outlook until 2019 – Continued Strong Market Performance. Country Reports

Monographien, Juni 2017, 458 Seiten, http://www.euroconstruct.org
   
The recent construction market forecasts presented at the 83rd Euroconstruct Conference indicate a continuing growth path of the European construction industry. Construction output in the Euroconstruct region expanded by 2.5 percent at constant prices in 2016 compared to the previous year. Construction markets improved in 11 out of 19 countries in 2017, leading to a stronger growth than previously expected. The projections for 2018 and 2019 are also generally favourable, nevertheless uncertainty is increasing and growth is expected to level off at rates of about 2.5 and 2.0 percent, respectively. Hungary, Ireland and the Dutch market are expected to show the highest dynamics while on the other hand construction output in Germany (Europe's largest market) could peak in 2018 and face a decline in 2019 according the latest projections. The Euroconstruct Country Reports provide more detailed information on the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2019. The forecasts and analyses are presented on the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. – With contributions by Yngve Abrahamsen, Anders Bjerre, Jan Blahoňovský, Ludwig Dorffmeister, Josep Ramon Fontana, Anna Gáspár, Paul Groot, James Hastings, Bengt Henricson, Annette Hughes, Michael Klien, Matijas Kocijan, Vladimir Lenko, Jean-Pierre Liebaert, Nejra Macic, Ciara Morley, Renaud Muller, Barbora Pospíšilová, Stéphane Radureau, Markku Riihimäki, Emmanuel Rozenkier, Radislav Semenov, Adam Sochacki, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Dominik Studer, Deogratias Urayeneza, Conceição Vital, Michael Weingärtler, Youssef Yacoubi.
 
Online seit: 14.06.2017 0:00

Euroconstruct, 83rd Euroconstruct Conference: European Construction Market Outlook until 2019 – Continued Strong Market Performance. Summary Report

Monographien, Juni 2017, 204 Seiten, http://www.euroconstruct.org
   
The construction forecasts presented at the 83rd Euroconstruct Conference show a sound development in the construction industry in 2017. The residential construction sector is driving the market substantially. From a regional perspective major impulses are expected from the French market, as well as from Sweden within the Nordics, from Ireland within the group of smaller countries and from Hungary in the Eastern European region which is covered by Euroconstruct. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction and civil engineering; new and renovation, respectively) up to 2019. – With contributions by Yngve Abrahamsen, Jorrit Bakker, Anders Bjerre, Radislav Semenov, Paul Tang, Oebele Vries, Michael Weingärtler.
 
Online seit: 14.06.2017 0:00

Elisabeth Christen, Michael Pfaffermayr, Yvonne Wolfmayr, Decomposing Service Exports Adjustments along the Intensive and Extensive Margin at the Firm-Level

WIFO Working Papers, 2017, (537), 37 Seiten
Using a panel-data set of Austrian service exporting firms this paper examines the determinants of service exports at the firm-destination country level. We implement a random-effects Heckman sample selection firm-level gravity model as well as a fixed effects Poisson model. Expected firm-level service exports are decomposed into the intensive and extensive margins of adjustment as a response to counterfactual changes. We find market demand to be the key determinant. Results also suggest high service export potentials due to regulatory reform in partner countries within the EU. Adjustments at the extensive margin only play a marginal role. Increasing firm size as well as changes in distance related costs are most effective in developing new export relationships in services.
 
Online seit: 14.06.2017 0:00

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