Kurz- und mittelfristige Prognosen

Das WIFO erstellt vierteljährlich eine Konjunkturprognose für das laufende und das nächste Jahr, in die die Fachkompetenz aller Forschungsbereiche einfließt. Die Prognosen geben jeweils aus aktueller Sicht das unter den gegebenen Annahmen wahrscheinlichste Szenario für das Wirtschaftswachstum wieder und gehen auf mögliche Risiken der Einschätzung ein. Jährlich wird zudem eine mittelfristige Prognose für Österreich und die Weltwirtschaft über einen fünfjährigen Prognosehorizont erstellt und nach Ablauf eines halben Jahres aktualisiert.

 

WIFO-Konjunkturprognose

Publikationen

WIFO-Konjunkturprognosen, März 2021, 35 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.03.2021 10:30
 
Die wirtschaftliche Aktivität hängt gegenwärtig stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ab. Um die Bandbreite der künftigen Wirtschaftsentwicklung einzugrenzen, entwirft die vorliegende Prognose zwei Szenarien: Im Öffnungsszenario werden die Einschränkungen im Lauf des Frühjahrs vollständig aufgehoben. Das Lockdownszenario geht dagegen von einer neuerlichen Schließung des Handels und der personennahen Dienstleistungen im April 2021 aus. Im ersten Szenario kommt die Wirtschaft bereits im Frühjahr wieder in Schwung, das BIP dürfte 2021 um 2,3% und 2022 um 4,3% wachsen. Im Lockdownszenario verzögert sich die Erholung, der Zuwachs beträgt 2021 1,5% und 2022 4,7%. Privater Konsum und Reiseverkehr sind auch 2022 noch schwächer als vor der COVID-19-Pandemie. Auf dem Arbeitsmarkt wird die Krise noch längere Zeit sichtbar bleiben.
 


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