20.11.2019

OECD Economic Survey Austria 2019

Podiumsdiskussion mit WIFO-Leiter Christoph Badelt
Der OECD Economic Survey Austria 2019 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wurde am 13. November 2019 im Zuge einer Expertinnen- und Expertendiskussion mit WIFO-Leiter Christoph Badelt präsentiert.

Im Rahmen der Eröffnung im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres unterstrich Botschafter Andreas Riecken die hohe Qualität und Multidimensionalität der Analyse sowie Wichtigkeit der Publikation für die österreichische Politik und Gesellschaft. Präsentiert wurde der Wirtschaftsbericht Österreich 2019 durch den OECD-Direktor für Länderstudien Álvaro Santos Pereira.

WIFO-Leiter Christoph Badelt skizzierte in der anschließenden Diskussion unter der Leitung von Ulrike Katterl (Rechnungshof) mit Markus Marterbauer (Arbeiterkammer Wien), Christoph Schneider (Wirtschaftskammer Österreich) und Thomas Oberholzner (KMU Forschung Austria), wie die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs auch in Zeiten eines globalen Abwärtstrends verbessert werden kann – etwa durch "längst überfällige Strukturreformen im Verwaltungs-, Bildungs- oder Integrationsbereich".

Auch der OECD-Wirtschaftsbericht ortet in diesen Bereichen Handlungsbedarf. "Es bleibt zu hoffen, dass sich die Regierungsverhandlungsteams diesem Befund nicht verschließen und bereit sind, gemeinsam positive Lösungsansätze zu entwickeln", so Badelt.

Der Wirtschaftsbericht der OECD wird in Abständen von zwei Jahren verfasst. Der diesjährige Bericht untersucht die Auswirkungen der schwachen Auslandsnachfrage, Unsicherheiten im Welthandel und die alternde Bevölkerung auf die österreichische Wirtschaft. Im Speziellen beschäftigte sich der aktuelle Wirtschaftsbericht mit dem österreichischen Unternehmenssektor. Dabei werden insbesondere die Herausforderungen und Chancen für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bezüglich Produktivitätssteigerung, Erweiterung der Finanzierungsstruktur, Fachkräftemangel und Übergabe von Familienunternehmen beleuchtet. Zudem gibt die OECD Empfehlungen zur Steigerung der wirtschaftlichen Prosperität und Inklusion in den Bereichen Fiskal- und Finanzpolitik, Unternehmen, Arbeitsplätze und Fertigkeiten sowie soziale Kohäsion und Umwelt.

Der vollständige Bericht kann hier abgerufen werden.
 

Christoph Schneider (Wirtschaftskammer Österreich), Rauf Gönenç (OECD), Christoph Badelt (WIFO), Andreas Riecken (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres), Ulrike Katterl (Rechnungshof), Álvaro Santos Pereira (OECD), Markus Marterbauer (Arbeiterkammer Wien), Thomas Oberholzner (KMU Forschung Austria) © MahmoudChristoph Schneider (Wirtschaftskammer Österreich), Rauf Gönenç (OECD), Christoph Badelt (WIFO), Andreas Riecken (Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres), Ulrike Katterl (Rechnungshof), Álvaro Santos Pereira (OECD), Markus Marterbauer (Arbeiterkammer Wien), Thomas Oberholzner (KMU Forschung Austria) © Mahmoud

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