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WIFO-Monatsberichte

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Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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Aktuelle Ausgaben(4444 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, Heft 1/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), 96 Seiten
   
Stefan Schiman, Kräftige Inlandsnachfrage hält noch etwas an. Prognose für 2017 und 2018 • Kennzahlen zur Wirtschaftslage • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2016 • Margit Schratzenstaller, Vielfältige Herausforderungen für die Budgetpolitik. Bundesfinanzrahmen 2017 bis 2020 und Bundesvoranschlag 2017 • Martin Falk, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Sachgütererzeuger und Hochbauunternehmen planen 2017 deutliche Steigerung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2016 • Stefan Ederer, Österreich 2025 – Einkommensverteilung und privater Konsum in Österreich • Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Österreich 2025 – Österreichs Wettbewerbsposition und Exportpotentiale auf ausgewählten Zukunftsmärkten
 

Stefan Schiman, Kräftige Inlandsnachfrage hält noch etwas an. Prognose für 2017 und 2018

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.3-16
   
Die Inlandsnachfrage expandiert zur Zeit kräftig, die Steuerentlastung fördert eine Ausweitung des Konsums dauerhafter Güter wohl noch bis Mitte 2017. Die Investitionen werden 2016 von Fahrzeuganschaffungen getrieben, sodass die heimische Produktion weniger davon profitiert. Mit dem Auslaufen der Steuerreformeffekte und dem Anziehen der Inflation wird sich das Wachstum etwas verlangsamen, da die hohe Arbeitslosigkeit die Konsumbereitschaft dämpft und die Auslandsnachfrage nur mäßig zunimmt. Trotz robuster Beschäftigungsexpansion übertrifft der Arbeitskräftezustrom weiterhin die Absorptionsfähigkeit des Arbeitsmarktes; die Arbeitslosenquote steigt.
 

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.18-30
   
 

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. IV. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.31-35
   
Das englische Parlament stimmt für den Antrag auf EU-Austritt nach Art. 50 EU-Vertrag. Die Austrittserklärung soll bis spätestens 31. März 2017 erfolgen. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) wird nach großen Widerständen in einigen EU-Ländern und nach positiver Beantwortung eines Eilantrages beim deutschen Bundesverfassungsgerichtshof unterzeichnet. Der Vertrag zur Trans Pacific Partnership (TPP), dem das japanische Parlament zustimmt, wird in den USA vom Präsidentschaftskandidaten Donald Trump schon im Wahlkampf abgelehnt. Erstmals seit 2001 einigen sich OPEC und einige Nicht-OPEC-Länder auf eine Kürzung der Erdölfördermengen. – Der neuverhandelte Finanzausgleich, der ab 2017 jährlich Steuereinnahmen von mehr als 80 Mrd. € zwischen Bund, Ländern und Gemeinden verteilt, weist Ansätze von Aufgabenorientierung und Steuerautonomie auf. Durch die Annahme des Rückkaufangebotes der Gläubiger der HETA scheint die Insolvenzgefahr für das Land Kärnten nun abgewendet zu sein.
 

Margit Schratzenstaller, Vielfältige Herausforderungen für die Budgetpolitik. Bundesfinanzrahmen 2017 bis 2020 und Bundesvoranschlag 2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.37-50
   
Demographische Entwicklungen, die Notwendigkeit des Ausbaus von Zukunftsbereichen, Sonderfaktoren wie die Steuerreform 2015/16, die aktuelle Flüchtlingsmigration und – wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß als in den Vorjahren – die Bankenhilfen sowie nicht zuletzt die Notwendigkeit, die u. a. krisenbedingt stark erhöhte Schuldenquote zu senken, stellen die Budgetpolitik vor große Herausforderungen. Das gesamtstaatliche Maastricht-Defizit geht 2017 auf –1,2% des BIP zurück, das strukturelle Defizit steigt auf –0,9% des BIP. Die Schuldenquote sinkt ab 2016 wieder, von 83,2% des BIP geht sie bis 2020 auf 76,6% zurück. Die Bankenhilfen erhöhten den Schuldenstand Ende 2016 um 11,3% des BIP.
 

Martin Falk, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Sachgütererzeuger und Hochbauunternehmen planen 2017 deutliche Steigerung der Investitionen. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.51-65
   
Die Unternehmen der Sachgütererzeugung rechnen 2017 mit einer deutlichen Steigerung ihrer Investitionen (nominell +11%). Dabei erwarten sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen zweistellige Zuwächse. Überdurchschnittlich sollen die Investitionen der Hersteller von Investitionsgütern und Vorprodukten steigen. Hersteller von Konsumgütern sehen dagegen eine Kürzung vor. Uneinheitlich sind die Investitionspläne in der Bauwirtschaft: Während Hochbauunternehmen einen Anstieg um 22% melden, planen Tiefbauunternehmen eine Steigerung um nur 2%.
 

Stefan Ederer, Österreich 2025 – Einkommensverteilung und privater Konsum in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.67-81
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, auf die der größte Teil der Inlandsnachfrage entfällt, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 verstärkte sich dieses Muster weiter. Der vorliegende Beitrag diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. In Modellsimulationen werden die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung des privaten Konsums auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die Beschäftigung untersucht. Während eine Senkung des Eingangssteuersatzes der Lohnsteuer und eine Senkung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung die Einkommensverteilung kaum beeinflussen und daher nur bedingt geeignet sind, um die private Konsumnachfrage zu stärken, hat eine Erhöhung sozialer Transferleistungen für die Haushalte im untersten Einkommensdrittel aufgrund ihrer höheren Konsumneigung merklich positivere Effekte.
 

Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Österreich 2025 – Österreichs Wettbewerbsposition und Exportpotentiale auf ausgewählten Zukunftsmärkten

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.83-95
   
Die österreichischen Handelsbeziehungen konzentrieren sich nach wie vor in hohem Maße auf den europäischen Markt. Die Analyse einer Vielzahl von Indikatoren, die die künftige Importnachfrage mitbestimmen, liefert ein Bild des makroökonomischen Umfeldes und der mittelfristigen Wachstumsaussichten für 55 Wirtschaftsräume außerhalb der EU und der EFTA, die ein Potential für den Export heimischer Waren und Dienstleistungen bieten. Auf Basis eines Gravitationsmodells für bilaterale Waren- und Dienstleistungsexporte werden in der Folge wirtschaftspolitisch beeinflussbare Angebotsfaktoren identifiziert, die maßgeblich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften beitragen können. Im Zentrum der Untersuchung stehen Maßnahmen zur Steigerung der Forschungs- und Entwicklungsintensität und der (öffentlichen) Ausgaben im tertiären Bildungsbereich sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik. Unter der Annahme, dass Österreich in Bezug auf diese drei Wettbewerbsindikatoren zu den skandinavischen Ländern (Dänemark, Finnland, Schweden) aufschließen könnte, ergeben sich in den simulierten Alternativszenarien für alle Angebotsfaktoren positive Exportimpulse. Die höchsten Exportpotentiale werden in den Industrieländern in Übersee sowie in den BRICS-Ländern identifiziert; sie wären dank der soliden mittelfristigen Wachstumsaussichten in diesen Regionen zudem am besten zu realisieren.
 

WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), 84 Seiten
   
Stefan Schiman, Erhöhte Zuversicht auf den Finanzmärkten nach Wahl in den USA • Gunther Tichy, Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? • Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Mangelnder Wettbewerb, überschießende Regulierung und ausufernde Bürokratie als Wachstumsbremsen • Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Zur Zukunft der Telekommunikationspolitik in Österreich • Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Stefan Schiman, Erhöhte Zuversicht auf den Finanzmärkten nach Wahl in den USA

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.829-838
   
Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA verbesserte sich die Einschätzung der Wachstumsperspektiven für die USA auf den internationalen Finanzmärkten. Die britische Wertschöpfung und insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen nach dem Brexit-Entscheid robust. Im Euro-Raum und in Österreich verbesserten sich die Konjunktureinschätzungen vor dem Verfassungsreferendum in Italien. In Österreich expandierte die Wirtschaft im III. Quartal etwas schneller als im Durchschnitt des Euro-Raumes; der Sommertourismus verlief außergewöhnlich gut. Zuzugsbedingt bleibt die Arbeitslosigkeit aber hoch (insbesondere im Tourismus), obgleich sie heuer kaum mehr stieg, da sich der Beschäftigungszuwachs beschleunigte.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

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