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WIFO-Monatsberichte

WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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Aktuelle Ausgaben(4436 Treffer)

WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), 84 Seiten
   
Stefan Schiman, Erhöhte Zuversicht auf den Finanzmärkten nach Wahl in den USA • Gunther Tichy, Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus? • Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Mangelnder Wettbewerb, überschießende Regulierung und ausufernde Bürokratie als Wachstumsbremsen • Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Zur Zukunft der Telekommunikationspolitik in Österreich • Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Stefan Schiman, Erhöhte Zuversicht auf den Finanzmärkten nach Wahl in den USA

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.829-838
   
Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA verbesserte sich die Einschätzung der Wachstumsperspektiven für die USA auf den internationalen Finanzmärkten. Die britische Wertschöpfung und insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen nach dem Brexit-Entscheid robust. Im Euro-Raum und in Österreich verbesserten sich die Konjunktureinschätzungen vor dem Verfassungsreferendum in Italien. In Österreich expandierte die Wirtschaft im III. Quartal etwas schneller als im Durchschnitt des Euro-Raumes; der Sommertourismus verlief außergewöhnlich gut. Zuzugsbedingt bleibt die Arbeitslosigkeit aber hoch (insbesondere im Tourismus), obgleich sie heuer kaum mehr stieg, da sich der Beschäftigungszuwachs beschleunigte.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.840-852
   
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Gunther Tichy, Geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus?

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.853-871
   
Die vielfach diskutierte "digitale Beschleunigung" hat nach manchen Schätzungen das Potential, bis zur Hälfte der bestehenden Arbeitsplätze obsolet zu machen. Die heftige publizistische und öffentliche Reaktion übersieht, dass andere Schätzungen bloß auf ein Zehntel kommen; überdies geht es um Bruttofreisetzungen: die gleichzeitig arbeitsplatzschaffende Wirkung einer eventuellen digitalen Beschleunigung wird somit nicht berücksichtigt. Wie historische Erfahrungen zeigen, schafft der technische Fortschritt per Saldo eher Arbeitsplätze als sie zu vernichten. Auch ist bisher eine Verstärkung des technischen Fortschrittes durch digitale Beschleunigung und technologisch verursachte Freisetzungen nicht zu verzeichnen. Die derzeit relativ hohe Arbeitslosigkeit hat neben schwacher Nachfrage Immigration, einen Anstieg der Erwerbsbeteiligung und Rationalisierungen zur Ursache. Die vorliegenden Studien differieren nicht bloß über das Ausmaß der potentiellen digitalisierungsbedingten Freisetzungen, es besteht auch keineswegs Einigkeit darüber, ob primär ungelernte Tätigkeiten davon betroffen sein würden. Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit massiver technologisch bedingter Nettofreisetzungen auf absehbare Zeit nicht sehr groß sein dürfte, sollte die Wirtschaftspolitik bereits jetzt reagieren. An erster Stelle sollte die Schlechterstellung der Arbeit relativ zu anderen Produktionsfaktoren im Abgabensystem korrigiert werden, was zugleich auch den Rationalisierungsdruck mindern würde. Zweitens gilt es, durch Aus- und Weiterbildung sowie durch Umschulungen die entsprechenden digitalen Qualifikationen bereitzustellen und drittens die Regulierungen entsprechend anzupassen. Viertens muss durch geeignete Nachfragepolitik ein Klima geschaffen werden, in dem der Übergang zwischen den Arbeitsplätzen erleichtert wird. Fünftens muss durch entsprechende Wettbewerbs- und Verteilungspolitik dafür gesorgt werden, dass die Automatisierungsgewinne nicht einigen wenigen Unternehmen oder Personen zufallen.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Mangelnder Wettbewerb, überschießende Regulierung und ausufernde Bürokratie als Wachstumsbremsen

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.873-884
   
Der durch überschießende Regulierung und Bürokratie verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbs sowie den Abbau von überschießenden Regulierungen und bürokratischen Hemmnissen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und deregulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Zur Zukunft der Telekommunikationspolitik in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.885-894
   
Im internationalen Vergleich wird in Österreich relativ wenig in Breitbanddatennetze investiert. Angesichts dieses nicht realisierten Wachstumspotentials verfügt die Wirtschaftspolitik über mehrere Optionen zur Investitionsförderung. Der durch die Verfügbarkeit neuer Übertragungstechnologien (Next Generation Access) stark erhöhte Investitionsbedarf bringt zunehmend Konflikte zwischen den Zielen der Liberalisierung zutage. Diese sind einerseits die Steigerung von Innovationen und Investitionen und andererseits die Sicherung eines niedrigen Preisniveaus. Obwohl sich die wirtschaftspolitische Debatte zum Netzausbau in Österreich intensiviert, werden weiterhin kaum strategische Entscheidungen über die Ausgestaltung des Sektors getroffen. Dies betrifft kurzfristig die Regulierungs- und, in geringerem Ausmaß, die Förderstrategie. Langfristig muss die Entscheidung über die grundsätzliche Organisation des Sektors getroffen werden. Hier steht ein staatlich-interventionistisches Modell einem privatwirtschaftlichen Ansatz gegenüber, wobei das derzeitig implementierte Mischmodell suboptimal erscheint.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.895-904
   
Die künftige Entwicklung von Agrarstruktur oder Konsumverhalten dürfte nicht grundlegend von jener in den letzten Jahren abweichen. So wird der Rückgang der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe und der Beschäftigung in der Landwirtschaft ebenso anhalten wie die Änderung der Verbrauchsgewohnheiten. Der Absatz von Nahrungsmitteln wird steigen, und zwar auch in jenen Bereichen, in denen zuletzt eine Abnahme des Pro-Kopf-Verbrauchs beobachtet wurde. Österreichs Landwirtschaft wird am erwarteten Marktwachstum teilhaben können. Allerdings ist nicht sicher, ob die heimische Produktionsmenge gesteigert werden kann, weil der Verlust an produktiven Agrarflächen rasch zunimmt. Angesichts der tendenziellen Knappheit der für die Landwirtschaft aus Strukturgründen wichtigen öffentlichen Mittel müssen die Betriebe verstärkt neue Einkommensquellen erschließen und/oder die Kosten senken. Kleinen Betrieben in Gebieten mit ungünstigen agrarischen Produktionsbedingungen bieten auch in Zukunft die Forstwirtschaft, die Direktvermarktung, der Tourismus und außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten zusätzliche Potentiale.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(11), 64 Seiten
   
Sandra Bilek-Steindl, Leichte Aufhellung der internationalen Konjunktur • Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit. Status quo und Reformperspektiven •Michael Klien, Perspektiven einer regional differenzierten Wohnungs- und Verkehrspolitik vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Österreich • Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Leichte Aufhellung der internationalen Konjunktur

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(11), S.763-769
   
Vor dem Hintergrund einer leichten Verbesserung des internationalen Indikatorenbildes expandierte die österreichische Wirtschaft im III. Quartal 2016 robust um 0,4%. Wachstumstreiber war erneut die Binnennachfrage, während die Außenwirtschaft abermals dämpfend wirkte.
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(11), S.772-784
   
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

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Michael Böheim

Dr. Michael Böheim

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