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WIFO-Monatsberichte

WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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Aktuelle Ausgaben(4359 Treffer)

Christian Glocker, Konjunktur verbessert sich in Österreich zu Jahresbeginn

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.307-314
   
Gemäß der aktuellen WIFO-Schnellschätzung stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im I. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4%. Nach einem robusten Verlauf im Vorjahr beschleunigt sich damit die Konjunktur weiter. Das differenzierte Bild der Vorlaufindikatoren lässt für das II. Quartal jedoch zumindest keine stärkere Aufwärtstendenz erwarten.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.316-328
   
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Alois Guger, Silvia Rocha-Akis, Umverteilung durch den Staat in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.329-345
   
In Österreich ist das Umverteilungspotential des Staates ähnlich wie in den skandinavischen Ländern, in Belgien, Frankreich und Italien hoch. Die Abgabenquote lag 2010 mit 40,8% um 4,2 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der EU 15. Die Umverteilung erfolgt vor allem über die Ausgabenseite. Durch die regressive Struktur von indirekten Steuern und Sozialabgaben und das relativ niedrige Gewicht von Steuern auf Einkommen und Vermögenserträge verteilt das Abgabensystem nur in geringem Maße um. Deutlich umverteilend wirken dagegen die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Leistungen der öffentlichen Hand: Neben den Pensionsausgaben entfallen die sozialen Geld- und Sachleistungen überwiegend auf die Bereiche Gesundheit, Bildung und Familie und kommen allen Haushalten unabhängig von ihrem Einkommen gleichermaßen zugute, sodass ihre relative Bedeutung für Haushalte mit niedrigem Einkommen wesentlich höher ist als für einkommensstärkere Haushalte. Leistungen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit sowie die Sozialhilfe, die Wohnbeihilfe, die Hinterbliebenenpension, das Pflegegeld und einzelne Familienleistungen wie das Kinderbetreuungsgeld und die öffentliche Kinderbetreuungsinfrastruktur werden hingegen aufgrund der stärkeren Betroffenheit häufiger von Haushalten mit niedrigem Einkommen in Anspruch genommen und bilden für diese einen substanziellen Einkommensbestandteil. Zwischen 2000 und 2010 wurde die Verteilung der Primäreinkommen (Markteinkommen und Pensionen) insbesondere in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts erheblich ungleicher; diese Entwicklung wurde durch die staatlichen Umverteilungsaktivitäten nicht ausgeglichen. Auch die Verteilung der Sekundäreinkommen der Haushalte (Primäreinkommen nach Abzug aller direkten und indirekten Abgaben zuzüglich aller monetären und realen öffentlichen Transfers), die zwischen 2000 und 2005 relativ stabil geblieben war, war 2010 ungleicher als Mitte der 2000er-Jahre.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Silvia Rocha-Akis, Viktor Steiner, Christine Zulehner, Verteilungswirkungen des österreichischen Steuer- und Sozialabgabensystems 2007/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.347-359
   
Die Steuerreformen 2009/10 und 2015/16 erhöhten jeweils den Progressionsgrad der Einkommensteuer. Die indirekten Steuern, die für die Haushalte mit dem niedrigsten Gesamteinkommen die größte Abgabenbelastung bilden, wirken regressiv. Hatte sich der Regressionsgrad zwischen 2007 und 2010 etwas abgeschwächt, so erhöhte sich die Belastung niedriger Einkommen durch indirekte Steuern in den letzten Jahren durch den starken Anstieg der Miet- und Lebensmittelpreise. Insgesamt nahm die Umverteilungswirkung des Steuersystems (Einkommensteuer und indirekte Steuern) seit 2007 zu. Allerdings stieg die Belastung durch Sozialbeiträge in den unteren Einkommensdezilen zwischen 2007 und 2016 und sank in den oberen, sodass sich die Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge abschwächte. Der Zunahme der Progressionswirkung der Einkommensteuer infolge der Steuerreformen stand daher eine immer schwächere Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge gegenüber. Die Umverteilungswirkung des Steuer- und Sozialabgabensystems nahm zwischen 2007 und 2010 leicht zu, blieb aber zwischen 2010 und 2016 unverändert.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.361-382
   
Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Stefan Ederer, Konsum gleicht Exportabschwächung in Österreich aus. Prognose für 2016 und 2017

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.187-198
   
Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend das Exportwachstum in Österreich. Allerdings steigen die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte 2016 und 2017 kräftig und stützen so die Konjunktur. Das Bruttoinlands¬produkt wird in beiden Jahren um 1,6% wachsen.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.200-212
   
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.213-217
   
Angesichts der niedrigen Inflation führt die Bank of Japan Negativzinssätze ein, die Europäische Zentralbank erhöht die Negativzinssätze. Die wirtschaftspolitischen Institutionen hinterfragen die Grenzen der Geldpolitik. Die USA und die EU beenden die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. Nach der Einführung von restriktiven Grenzkontrollen in den Westbalkanländern ist die dort verlaufende Flüchtlingsroute unterbrochen. Durch das Abkommen zwischen der Türkei und Griechenland über den Umgang mit Flüchtlingen soll der weitere Zustrom von Flüchtlingen auf die griechischen Inseln eingedämmt werden. Dafür macht die EU der Türkei weitere finanzielle und politische Zugeständnisse. – Österreich setzt für 2016 eine Obergrenze von 37.500 Asylanträgen. Das Rückkaufangebot für die Schuldtitel der HETA wird von den Gläubigern abgelehnt.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 bis 2020

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.219-225
   
Nach der schwachen Entwicklung von 2012 bis 2015 (+½% p. a.) dürfte die heimische Wirtschaft mittelfristig zwar etwas stärker, aber noch immer verhalten expandieren (2016/2020 +1½% p. a.). Vor allem der Außenbeitrag und die öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben tragen weniger zum Wirtschaftswachstum bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 und durch die zusätzliche Nachfrage aus der Flüchtlingsmigration Impulse und dürfte im Prognosezeitraum um 1,4% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion der heimischen Wirtschaft ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1,1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland (nicht zuletzt auch durch die Flüchtlingsmigration) insgesamt stärker wächst. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017 knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und auf diesem Niveau verharren. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig (+1,7% p. a.), aber höher als im Euro-Raum, sodass der Realeinkommenszuwachs in Österreich geringer sein dürfte. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) dürfte aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufs und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Prognosezeitraum nur schwer zu erreichen sein.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Michael Peneder, Silvia Rocha-Akis, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr, Leichte Verbesserung der heimischen Konjunktur. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.227-300
   
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

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