Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich
Mit dem vom WIFO entwickelten DYNK-Modell, einem disaggregierten, makroökonomischen Modell der österreichischen Wirtschaft, werden Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien berechnet. Die Beschäftigungseffekte werden über den Beschäftigungsmultiplikator getrennt für Selbständige und Unselbständige dargestellt; für die Gruppe der Unselbständigen erfolgt eine weitere Differenzierung nach Alter und Geschlecht sowie gesicherten bzw. neu geschaffenen Stellen. Für die neu geschaffenen Arbeitsplätze werden mit dem Vacancy-Chain-Ansatz unter Verwendung des Markov-Modells die Zahl der notwendigen Zugänge an Personen und deren Verteilung auf einzelne arbeitsmarktrelevante Personengruppen bestimmt.
Empfohlene Zitation
Horvath, T., Huemer, U., Kratena, K., Mahringer, H., Sommer, M., Gstinig, K., Janisch, D., Kurzmann, R., & Kulmer, V. (2016). Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich. WIFO, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Policies – Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Innovationsforschung. https://www.wifo.ac.at/wwa/pubid/58837.