28.05.2020

Angela Köppl wurde in den Aufsichtsrat der ÖBB-Holding gewählt

Klimaschutzministerium nominierte WIFO-Umweltökonomin
Bei der Hauptversammlung der ÖBB-Holding am 28. Mai 2020 wurde Angela Köppl in den Aufsichtsrat gewählt. Die WIFO-Umweltökonomin wurde vom Klimaschutzministerium (BMK), nominiert.

"Der öffentliche Verkehr ist ein zentraler Baustein für erfolgreichen Klimaschutz in ganz Europa. Ich freue mich deshalb, dass wir so qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten mit vielfältigen Fähigkeiten und umfangreichen Kenntnissen, gerade im europäischen Verkehrssystem, für den Aufsichtsrat gewinnen konnten", sagte Bundesministerin Leonore Gewessler. "Ich bin überzeugt, sie alle werden einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen ÖBB leisten."

Neben Angela Köppl wurden Elfriede Baumann (Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der TU Wien Foundation und ehemalige Partnerin und Geschäftsführerin Ernst&Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft), Brigitte Ederer (ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende ÖBB-Holding und ehemalige Generaldirektorin Siemens Österreich), Markus Himmelbauer (kaufmännischer Geschäftsführer Wenzel logistics GmbH), Herbert Kasser (Generalsekretär, BMK), Cattina Maria Leitner (Rechtsanwältin), Andrea Reithmayer (ehemalige Vizerektorin für Finanzen an der Universität für Bodenkultur) und Kurt Weinberger (Vorstandsvorsitzender Österreichische Hagelversicherung) als Aufsichtsratsmitglieder bestellt.

Angela Köppl ist Ökonomin und arbeitet seit 1992 im Forschungsbereich "Umwelt, Landwirtschaft und Energie" des WIFO. Sie hatte zweimal die Position der Stellvertretenden Leiterin des WIFO inne und war in dieser Funktion für die wissenschaftliche Koordination zuständig. 1991 erhielt sie an der Universität Wien ihr Doktorat in Volkswirtschaftslehre. Von 1987 bis 1992 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Ökonomie am Institut für Höhere Studien tätig. Im Jahr 2002 verbrachte sie einen Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA). Sie ist Vizepräsidentin des Austrian Chapter des Club of Rome. Als Mitglied des Vorstandes des Climate Change Center Austria (CCCA) in den ersten Jahren nach dessen Gründung trug sie wesentlich zu dessen Etablierung bei. Schlüsselbereiche ihrer Forschungstätigkeit sind Fragen des Klimawandels und der Restrukturierung des Energiesystems, ökonomische Instrumente der Klimapolitik wie Ökosteuern und Emissionshandel sowie die Energie- und Klimapolitik Österreichs und der EU.

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