WIFO-Konjunkturtest

Recent issues: WIFO-Konjunkturtest (3 hits)

Konjunkturausblicke bleiben mehrheitlich skeptisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2022 (Majority of Economic Outlooks Remain Sceptical. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of November 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (11), 14 pages
Commissioned by: European Commission
Online since: 29.11.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im November eine leichte Verbesserung der Konjunkturbeurteilungen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 4,0 Punkten (saisonbereinigt) 1,1 Punkte über dem Wert des Vormonats (2,9 Punkte). Während die Lageindikatoren trotz kleiner Rückgänge weiterhin ein durchschnittliches Konjunkturumfeld zeichnen, signalisieren die unternehmerischen Erwartungen trotz Indexsteigerungen in vielen Branchen weiterhin mehrheitlich skeptische Konjunkturausblicke. Die unternehmerische Unsicherheit ist weiterhin hoch. Die Kreditnachfrage der Unternehmen blieb im November trotz Anstieg unterdurchschnittlich. Die Unternehmen schätzen die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe deutlich restriktiver ein als in den vergangenen Jahren.
Der Konjunkturabschwung verfestigt sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2022 (The Economic Downturn is Consolidating. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of October 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (10), 13 pages
Commissioned by: European Commission
Online since: 28.10.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober zeigen eine weitere Eintrübung der Konjunkturstimmung in den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 2,9 Punkten (saisonbereinigt) 2,4 Punkte unter dem Wert des Vormonats (5,3 Punkte) und nur noch knapp im positiven Bereich. Die Einschätzungen der aktuellen Lage verschlechterten sich weiter, bleiben aber noch in positiven Bereichen. Die unternehmerische Unsicherheit stieg allerdings auf neue Höchstwerte. Die Konjunkturerwartungen trübten sich deutlich ein und signalisieren mehrheitlich pessimistische Konjunkturausblicke.
Hohe Unsicherheit dämpft Konjunktur. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2022 (High Uncertainty Dampens Economy. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of September 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (9), 13 pages
Commissioned by: European Commission
Online since: 29.09.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im September eine weitere Abschwächung der Konjunkturdynamik. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 5,1 Punkten (saisonbereinigt) 3,4 Punkte unter dem Wert des Vormonats (8,5 Punkte) aber nach wie vor im positiven Bereich. Die Lageindikatoren zeichnen trotz Rückgängen weiterhin ein günstiges Konjunkturumfeld. Allerdings ist die unternehmerische Unsicherheit infolge der weitgehenden Einstellung der russischen Gaslieferungen und der Energiepreisentwicklung auf neue Höchstwerte gestiegen. Infolgedessen haben sich die Konjunkturerwartungen weiter eingetrübt und signalisieren mittlerweile mehrheitlich skeptische Konjunkturausblicke.

Recent special issues

Beeinträchtigungen durch den Ukraine-Krieg und mögliche Auswirkungen von Gasstopps auf die Produktion in der Sachgütererzeugung. Ergebnisse der Sonderbefragung zum Ukraine-Krieg im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022 (Impairments due to the Ukraine War and Possible Effects of Gas Stops on Production in the Manufacturing Sector. Results of the Special Survey on the Ukraine War as Part of the WIFO-Konjunkturtest of May 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (2), 27 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 15.06.2022 0:00
Der Ukraine-Krieg führte zu einer weiteren Erhöhung der Unsicherheit und beeinträchtigte die Mehrheit der österreichischen Unternehmen (55%). Besonders beeinträchtigt waren größere Unternehmen (73%) in allen Sektoren und Unternehmen in der Sachgütererzeugung (67%), wobei steigende Energie- und Vorleistungspreise am häufigsten genannt wurden. Die durch den Ukraine-Krieg betroffenen Unternehmen haben im Durchschnitt pessimistischere Geschäftslageerwartungen und gehen davon aus, ihre Verkaufspreise häufiger erhöhen zu müssen. Direkt betroffene Unternehmen aus der Sachgütererzeugung erwarten bei der Verknappung der Erdgasverfügbarkeit eine leicht überproportionale Reduktion ihrer Produktion.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquiditätsengpässe und die Wirkung von Preisanstiegen in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der siebten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Business Activity Impairments, Liquidity Shortages and the Effect of Price Increases in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Seventh Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (1), 32 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 11.03.2022 0:00
Die vierte Welle der COVID-19-Pandemie brachte große Herausforderung mit sich: Rund 81% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten drei Monaten, wobei Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden am häufigsten genannt wurden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum August 2021 unwesentlich verändert. Für das Frühjahr 2022 erwarteten die meisten Unternehmen (77%) weiterhin Beschränkungen: insbesondere Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden wurden genannt. Lieferengpässe und Preisanstiege führten bei der Mehrheit von Unternehmen zu einer Reduktion der Gewinnmargen. Viele Unternehmen haben wegen der Erhöhung der Vorleistungs-, der Energiepreise und der Kollektivvertragslöhne ihre Verkaufspreise angehoben. Unternehmen, die ihre Verkaufspreise nicht erhöht haben, nannten vor allem den Wettbewerbsdruck als Grund die Preisanhebung nicht durchgeführt zu haben.
Erwartungen bezüglich Geschäftstätigkeit, Beeinträchtigungen und Liquidität in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der sechsten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom August 2021 (Expectations Regarding Business Activity, Impairments and Liquidity in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Sixth Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of August 2021)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2021, (2), 19 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 09.09.2021 0:00
Trotz eines deutlichen Konjunkturaufschwungs brachte die COVID-19-Pandemie in den vergangenen sechs Monaten für die österreichischen Unternehmen eine Herausforderung: Rund 73% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten sechs Monaten. Jeweils rund ein Drittel der Unternehmen berichtete vom Entfall von Aufträgen, von Lieferengpässen und von Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum Februar 2021 verbessert. Für den Herbst erwarten die meisten Unternehmen eine deutliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen, allerdings erwarten nur wenige Unternehmen (rund 17%) starke Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie im Herbst 2021. Die meisten Unternehmen erwarten leichte Einschränkungen der Geschäftstätigkeit (rund 50%).

Quarterly results of the WIFO-Konjunkturtest

Konjunktureinschätzungen verbessern sich trotz erhöhter Unsicherheit. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom April 2022 (Economic Sentiment Improves Despite Increased Uncertainty. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of April 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(5), pp.301-311
Online since: 02.06.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April zeigen im Quartalsvergleich trotz des Ukraine-Krieges eine Verbesserung der Konjunkturerwartungen. In allen Sektoren außer dem Einzelhandel legten die Konjunkturindikatoren gegenüber Jänner zu. Auch die Kapazitätsauslastung stieg in allen Sektoren deutlich. In der Gesamtwirtschaft war wie im Vorquartal der "Mangel an Arbeitskräften" das wichtigste Hemmnis der Geschäftstätigkeit, in der Sachgütererzeugung, der Bauwirtschaft und im Einzelhandel die Knappheit an Material und Vorprodukten. Infolge des Ukraine-Krieges stiegen sowohl die unternehmerische Unsicherheit als auch die Verkaufspreiserwartungen weiter an.

Recent issues: WIFO-Investitionsbefragung

Unternehmensinvestitionen wachsen 2022 nur gedämpft. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Frühjahr 2022 (Subdued Corporate Investment Growth in 2022. Results of the WIFO Spring 2022 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.369-377
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Die Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung lassen für 2022 eine gedämpfte Ausweitung der Investitionen erwarten. Das Investitionswachstum dürfte dabei in der Sachgütererzeugung stärker zurückgehen als im Dienstleistungssektor. Auf Branchenebene zeigt sich ein gemischtes Bild. Innerhalb der Sachgütererzeugung planen lediglich die Hersteller nichtdauerhafter Konsumgüter Investitionsausweitungen, in den Dienstleistungen die Erbringer von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie Beherbergungs- und Gastronomieunternehmen. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, in der Information und Kommunikation und im Grundstücks- und Wohnungswesen dürfte sich die Investitionsdynamik dagegen deutlich abschwächen. Großunternehmen werden das Investitionswachstum voraussichtlich stabilisieren, während kleine und mittlere Unternehmen ihre Investitionen stark einschränken. Die Abschwächung des Investitionswachstums zeigt sich in sämtlichen Unterkategorien (Ausrüstungs-, Infrastruktur- und immaterielle Anlageinvestitionen). Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO für 2022 mit einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 3,5% (real).
Unternehmen wollen Investitionen 2022 ausweiten. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Herbst 2021 (Expansion of Corporate Investment in 2022. Results of the WIFO Autumn 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(1), pp.31-39
Online since: 07.02.2022 0:00
 
Die Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung lassen für 2022 eine breit getragene Ausweitung der Investitionen erwarten. Dieses Investitionswachstum dürfte vor allem von Unternehmen in den Branchen Information und Kommunikation, Verkehr und Lagerei, den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen getragen werden. Großbetriebe dürften ihre Investitionen dabei stärker ausweiten als kleine und mittlere Unternehmen. Die Investitionstätigkeit wird vor allem durch die Nachfrage und technologische Entwicklungen getrieben. Am häufigsten werden Ersatzinvestitionen als Investitionsziel genannt, wobei 2022 Kapazitätserweiterungen an Bedeutung gewinnen dürften. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO für 2022 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 4,0%.
Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 (Significant Recovery of Investment in Manufacturing from the COVID-19 Crisis. Results of the WIFO Spring 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), pp.503-512
Online since: 02.08.2021 0:00
 
Nach dem Einbruch infolge der COVID-19-Pandemie dürfte sich die heimische Investitionstätigkeit 2021 kräftig erholen. Eine Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2021 in der Sachgütererzeugung insgesamt einen Anstieg der Investitionen um 22,0% gegenüber dem Vorjahr (real). Insbesondere große Unternehmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, während kleine und mittelgroße Betriebe diese nur leicht steigern wollen. Vor allem die Hersteller von Industriegütern sowie lang- und kurzlebigen Konsumgütern werden ihre Investitionen erhöhen, in der Kraftfahrzeugbranche werden sie dagegen nur geringfügig höher ausfallen als 2020. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 6,9%.