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WIFO publications (10774 hits)

Monographs, January 2021, 69 pages
Commissioned by: Österreichische Beteiligungs AG
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 22.01.2021 10:00
 
Trotz vergangener Privatisierungswellen kommt dem Staat infolge der Globalisierung weltweit weiterhin eine große Bedeutung als Eigentümer von Unternehmen zu. Die vorliegende Studie bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme zur standort- und industriepolitischen Bedeutung des Staates als langfristiger Investor. Sie untersucht anhand theoretischer Überlegungen, internationaler empirischer Evidenz sowie der jüngsten weltweiten Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von staatlichen Unternehmensbeteiligungen.
WIFO Working Papers, 2021, (620), 30 pages
Online since: 20.01.2021 0:00
From Aristotle to Ricardo and Menger, economists have emphasised the function of money as a medium of exchange together with the intrinsic qualities that increase its saleability and credibility as a most liquid store of value. But the social institution of money co-evolves with technology. It is significant that the advent of digital cryptocurrencies was initiated by computer scientists and has taken economists completely by surprise. As a consequence, it also forces our profession to rethink the basic phenomenology of money. In accordance with the views of Wieser and Schumpeter, digitization brings to the fore its immaterial function as a standard of value and social technology of account, which increasingly absorbs that of a medium of exchange. The potential impact on economic policy is huge. The variety of different crypto coins has proven the technical feasibility of competing private currencies as proposed by Hayek. In the long term, however, there is reason to doubt the persistence of intense competition. One must fear that major digital platforms will extend their current dominance in multisided virtual market places to include digital payments and money. Central banks are increasingly anxious to preserve public sovereignty over the common unit of account and consider issuing their own digital fiat money. After the current era of intense creative experimentation, the potentially new spontaneous order of private crypto-currencies is likely to be supplanted by central bank digital currencies (CBDCs), the design of which will depend on deliberate public choices and policies.
Beschäftigung 2020: Bilanz nach einem Jahr COVID-19-Pandemie (Employment 2020: Taking Stock After One Year of COVID-19 Pandemic)
WIFO Research Briefs, 2021, (1), 11 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 21.01.2021 0:00
Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie hinterließen deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Nach den drastischen Einbußen im Frühjahr 2020 gingen mit dem Wiederhochfahren der Wirtschaft und der Belebung des Sommertourismus die Beschäftigungsverluste zurück. Aufgrund des erneuten Lockdown im November und des hinausgeschobenen Beginns der Wintersaison im Tourismus zu Jahresende sank die Beschäftigung jedoch abermals und lag Ende Dezember 2020 um 3,3% unter dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2020 – d. h. einschließlich der Zeit bis zum ersten Lockdown im März – betrug der Rückgang der aktiv unselbständigen Beschäftigung 2,0%. Besonders von Arbeitsplatzverlusten betroffen waren junge Menschen sowie Arbeiterinnen und Arbeiter; nach Wirtschaftsbereichen büßten neben dem Tourismus der Arbeitskräfteverleih, die Reisebranche (Reisebüros, Reiseveranstalter), die kontaktintensiven Bereiche Freizeit, Kultur und persönliche Dienstleistungen sowie der Verkehr am stärksten an Beschäftigten ein.
WIFO Working Papers, 2021, (619), 51 pages
Online since: 20.01.2021 0:00
In view of the challenges posed by climate change and the increase in climate targets by 2030 in the EU, as well as Austria's goal of achieving climate neutrality by 2040, the question of effective climate policy instruments is gaining in importance. The pricing of CO2, for instance in the form of a carbon tax, and the question of its effects are therefore attracting increasing attention in the academic as well as economic and environmental policy debate. The paper provides a detailed overview of the theoretical and empirical literature on the effects of carbon taxes. The focus is on the most important impact dimensions of carbon taxes: environmental effectiveness, effects on important macroeconomic variables (especially growth and employment), effects on innovation and competitiveness, distributional effects, and public acceptance.
FIW – Research Centre International Economics, January 2021, 55 pages, https://fiw.ac.at/
Commissioned by: Federal Ministry Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Supported by: Federal Ministry of Education, Science and Research – Federal Ministry Digital and Economic Affairs
Online since: 14.01.2021 10:00
Diese Studie liefert ein Update zu den 2017 berechneten Handels- und Wohlfahrtseffekten des Brexit für die österreichische und die britische Wirtschaft ("Estimating the Trade and Welfare Effects of Brexit. A Panel Data Structural Gravity Model"). Die Schätzung erfolgt mit einem strukturellen Gravitationsmodell auf disaggregiertem Branchenniveau. Die Studie vergleicht die ökonomischen Folgen des am 24. Dezember 2020 vereinbarten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich mit den Handels- und Wohlfahrtseffekten aus einem ungeregelten Ausscheiden des Vereinigten Königreichs. Demnach dämpft das Freihandelsabkommen die negativen bilateralen Handelseffekte, kompensiert sie jedoch nicht vollständig. Das Vereinigte Königreich ist vom Ausscheiden deutlich stärker als Österreich betroffen. Die größten negativen Handelseffekte zeigen sich für den Agrarsektor sowie in der für den bilateralen Handel wichtigen Kfz-Branche.
Monographs, December 2020, 129 pages
Commissioned by: Economic Chamber: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.01.2021 0:00
 
Die vorliegende Studie bietet eine empirisch ausgerichtete Analyse zu Lage, Entwicklung und Perspektive der oberösterreichischen Sachgütererzeugung in der bisherigen COVID-19-Krise. Sie stützt sich auf rezente Daten zu Produktion und Absatz sowie zu den relevanten Entwicklungen im Warenaußenhandel und auf Einschätzungen der Krisenfolgen durch oberösterreichische Industrieunternehmen. Die Ergebnisse zeigen für die erste Krisenphase einen drastischen Einbruch von Produktion und Absatz sowie eine Verschlechterung der unternehmerischen Einschätzungen. Der deutliche Rebound im Sommer konnte die Einbußen aus dem Frühjahr nicht ausgleichen. Durch die enge Einbindung der regionalen Unternehmen in den Welthandel und internationale Lieferketten sowie vor allem durch ihre vergleichsweise starke Ausrichtung auf in der Krise vulnerable Produktions- und Außenhandelssegmente ist die oberösterreichische Industrie überdurchschnittlich von der COVID-19-Krise betroffen: Den wirtschaftlichen Einbruch und die anschließende Erholung bestimmten vorrangig die in Oberösterreich stark technologieorientierten und international ausgerichteten Investitionsgüterbranchen (Maschinenbau, Autoindustrie). Öffentliche Hilfen waren laut Angaben der Unternehmen bei der Bewältigung der bisherigen Krise von Nutzen. Überlegungen zu den Grundzügen eines möglichen Maßnahmenpaketes, das die regionalen Unternehmen in ihrem Wiederaufstieg aus der Krise unterstützt, schließen daher die Arbeit ab.
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2020 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2020)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), 71 pages
Online since: 22.12.2020 0:00
 
Stefan Schiman, Zweiter COVID-19-Lockdown dämpft Wirtschaftsleistung • Michael Peneder, Angela Köppl, Thomas Leoni, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft • Julia Bachtrögler-Unger, Julia Bock-Schappelwein, Paul Eckerstorfer, Peter Huber, Christine Mayrhuber, Mark Sommer, Gerhard Streicher, Die ökonomischen Auswirkungen einer Erhöhung der Gleichstellung von Frauen und Männern • Gerhard Streicher, Die Entwicklung der Nachfrage nach Gütertransport-leistungen in Österreich zwischen 1995 und 2015. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), pp.931-943
Online since: 22.12.2020 0:00
 
Die Entwicklung der Nachfrage nach Gütertransportleistungen in Österreich zwischen 1995 und 2015. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse (Development of Demand for Freight Transport Services in Austria between 1995 and 2015. Results of an Input-Output Analysis)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), pp.909-927
Online since: 22.12.2020 0:00
 
Unter Berücksichtigung der über Vorleistungsbeziehungen indirekt zugekauften Dienste fragten 2015 der Großhandel und Branchen der Grundstoffindustrie am stärksten Transportleistungen des Schienen- und Straßenverkehrs nach. Wie internationale Vergleiche zeigen, hängt die Verteilung der gesamtwirtschaftlichen Transportnachfrage auf unterschiedliche Verkehrsträger mit dem Anteil der Sachgüterproduktion an der gesamten Wirtschaftsleistung zusammen, wobei der Anteil der Nachfrage nach Schienenverkehrsleistungen mit steigendem Sachgüteranteil zunimmt. Jedoch fallen sowohl der Anteil von Transportleistungen am Produktionswert als auch der Anteil des Schienenverkehrs an der Gütertransportnachfrage umso geringer aus, je höher der Technologiegehalt einer Branche ist. Angesichts seiner Industriestruktur war in Österreich 2015 der Anteil des Schienenverkehrs an der gesamten Gütertransportnachfrage relativ hoch.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(12), pp.899-908
Online since: 22.12.2020 0:00
 
Im Budgetentwurf des Bundes für 2021 wird die Steigerung der Gleichstellung von Frauen und Männern nicht explizit als budgetpolitischer Schwerpunkt genannt, wenngleich die Gleichstellungsdefizite in Österreich nach wie vor hoch sind und ihre Verringerung zum wirtschaftlichen Erfolg eines Landes beitragen kann. Die Identifikation der Wirkung von gleichstellungspolitischen Maßnahmen auf Wertschöpfung und Beschäftigung erfordert eine Kombination von mikroökonomischen Methoden und makroökonomischen Gleichgewichtsmodellrechnungen. Die dafür notwendigen Datengrundlagen, die die Grundvoraussetzung sind, um empirische Evidenz zur Wirksamkeit von gesetzten Maßnahmen zu erhalten, fehlen allerdings oftmals.
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