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Books, journals and papers (2547 hits)

Many climate-relevant decisions are taken in other policy areas with only little regard to climate change impacts. For climate policy to be successful it has to be integrated in decision-making and legislative processes in basically all policy areas and all levels of government. We analyse the extent of climate policy integration (CPI) in Austrian policy-making via in-depth expert interviews, both on the federal level as well as on the regional level using Styria as a case study. The results show a broad range of perceptions regarding the degree of CPI in Austria. The consideration of climate policy issues generally depends on the core competence of the respective institution. Moreover, we found widely diverging views on whether CPI in Austria is too ambitious or too weak. Especially, potential negative impacts of climate policy on competitiveness or employment are seen to hamper a more ambitious implementation of mitigation policies.
Journal of Regional Science, 2018, (1), pp.81-99
Wir gehen der Frage nach, inwiefern die unterschiedlichen makroökonomischen Wachstumsraten in den EU-Ländern durch Nachfragemuster gespiegelt werden. Wir nutzen die Dichotomie von handelbaren und nicht handelbaren Gütern, um die Diskussion zu strukturieren. Es zeigt sich ein leichter Nachfragetrend hin zu nicht handelbaren Gütern. Innerhalb der Produktion von handelbaren Gütern ist eine Verlagerung von der inländischen Produktion hin zum internationalen Handel zu beobachten. Insbesondere unter den CEE-Ländern gewannen Handelspartner innerhalb der EU an Bedeutung, wodurch es zu einer tieferen Integration in den Binnenmarkt kam. In den EU-Kernländern erweitern die Unternehmen ihre geographische Reichweite und konzentrieren sich zunehmend auf Märkte außerhalb der EU. Die Volkswirtschaften an der Peripherie blieben konstant schlecht integriert. Für die EU insgesamt bedeutet das, dass sowohl die Intra- als auch die Extra-EU-Exporte zugenommen haben. Aus diesen Ergebnissen lassen sich schließlich einige grobe wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ableiten.
The need to reform EU funding and recent political developments such as Brexit and the withdrawal of the USA from the 2015 Paris climate agreement could revitalise the debate about the introduction of border carbon adjustments (BCA) for the European emission trading system (ETS). The introduction of a BCA would allow the EU to phase out current carbon leakage provisions of the ETS and to auction off all emission allowances, thus rendering the ETS a more effective unilateral tool to price and reduce carbon emissions. By using a dynamic new Keynesian (DYNK) model, we estimate that a BCA for the ETS would generate substantial and stable revenues. Given different assumptions about the development of the carbon intensity of non-EU production and different BCA designs we find that estimated revenues would suffice to finance between a third and all of current EU expenditures by the year 2027, thus allowing EU countries to reduce their current contributions to the EU budget accordingly. Administered at the EU borders a BCA would represent a sustainability-oriented instrument to finance the EU allowing EU member countries to cut more distortionary taxes such as those on labour, thereby increasing growth- and employment-friendliness of taxation. The proposed measure could thus contribute to tackle both environmental and fiscal challenges currently facing the EU.
Nach dem Vorschlag der Europäischen Kommission für das EU-Budget 2021 bis 2027 vom 2. Mai 2018 sollen die Ausgabenanteile für Agrar- und Kohäsionspolitik sinken, jene für Forschung und Innovation, Entwicklungszusammenarbeit und eine gemeinsame Asylpolitik zunehmen. Insgesamt soll bezogen auf die EU 27 das Budgetvolumen von derzeit 1,13% auf 1,11% des Bruttonationaleinkommens (BNE) leicht sinken. Zudem soll das Eigenmittelsystem durch die Abschaffung aller Rabatte, eine Vereinfachung der Berechnung der mehrwertsteuerbasierten Eigenmittel und die Einführung alternativer Eigenmittelquellen modernisiert werden. Trotz dieser Akzente zur Erhöhung des europäischen Mehrwertes lassen die ersten Reaktionen der Mitgliedsländer sehr kontroversielle Verhandlungen erwarten. Für eine Einigung auf ein zukunftsfähiges EU-Budget muss sich der Fokus weg von den Nettosalden der Mitgliedsländer verschieben. Hierzu muss sich die Struktur des EU-Budgets noch stärker am europäischen Mehrwert orientieren. Danach wären die Agrarausgaben deutlicher als vorgesehen zu verringern, hin zu einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung zu verschieben und zu deckeln. Die Kohäsionsmittel sollten sich stärker auf die "ärmeren" Mitgliedsländer konzentrieren. Dies erweiterte den Spielraum für ein noch höheres Gewicht der Ausgaben für Forschung, eine klimafreundliche grenzüberschreitende Verkehrsinfrastruktur, für proaktive Asyl- und Integrationsmaßnahmen und Entwicklungszusammenarbeit. Die Nutzung weiterer Steuern, die auf nationaler Ebene nur schwer eingehoben werden können oder grenzüberschreitende Probleme betreffen, als Eigenmittel würde den europäischen Nutzen des EU-Budgets weiter erhöhen – etwa eine EU-weite Abgabe auf Flugtickets und Finanztransaktionen oder ein System des Grenzausgleichs für das EU-Emissionshandelssystem.
Für die Integration der Frauen in das Erwerbsleben sind neben individuellen Einstellungen und sozialen Normen sowie der betrieblichen Ebene wohlfahrtsstaatliche Arrangements von zentraler Bedeutung. Seit Mitte der 1990er-Jahre gewannen in der österreichischen Familienpolitik neben den traditionellen familienpolitischen Zielen weitere Zielsetzungen, wie die Gleichstellung der Frauen im Erwerbsleben und die Erhöhung der Väterbeteiligung, zunehmend an Bedeutung. Dies schlug sich in einer Reihe von durchaus weitreichenden familienpolitischen Reformen nieder, die den allmählichen Wandel weg vom männlichen Ernährer-Modell hin zu einem Zwei- bzw. Zuverdiener-Modell unterstützen, das gleichzeitig auch vom Abgabensystem gestützt wird. Der Beitrag fokussiert auf den Einfluss steuerlicher Rahmenbedingungen sowie der Familien- und Kinderbetreuungspolitik auf die Frauenerwerbstätigkeit in Österreich und stellt diese Betrachtung in den Kontext längerfristiger wohlfahrtsstaatlicher Trends.
While all EU economies witnessed a sharp decline in output during the financial crisis, the peripheral EU countries were particularly hard hit. This is surprising, given their sound macroeconomic performance prior to the crisis. It became obvious that imbalances had been building up underneath a seemingly tranquil macroeconomic surface. We argue that the underlying mechanisms are mirrored by productivity developments in a tradable-non-tradable framework. Countries that were severely affected not only exhibited low productivity growth in tradables (e.g., manufacturing), but also experienced a sharp increase in the production of non-tradables (e.g., real estate) before the crisis.
in: Stephanie Thiel, Elisabeth Thomé-Kozmiensky, Daniel Goldmann, Recycling und Rohstoffe
Recycling und Rohstoffe, 2018, (11), pp.49-63, http://www.vivis.de/
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