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Books, journals and papers (2874 hits)

We assess the effectiveness of the financial sector stabilisation measures taken by the Austrian authorities in the wake of the global financial crisis. Employing an event study methodology, we evaluate domestic and cross-border effects involving Central, Eastern and South-eastern European economies. We identify recapitalisations and public guarantees as the most effective sovereign interventions. Both mitigate financial market stress at home and abroad. However, a risk-shifting effect emerges at the sovereign's expense which undermines their effectiveness relative to monetary policy interventions. Moreover, in complement to the actual implementation, the mere announcement of interventions already mitigates financial market stress, underscoring the extent of policy credibility.
Economic Analysis and Policy, 2022, 75, pp.1-25, https://doi.org/10.1016/j.eap.2022.05.002
Commissioned by: Federal Ministry of Science, Research and Economy
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Finnish Centre for Pensions – University of Barcelona – Institute for Economic Research Finland
The paper introduces a novel indicator of technological relatedness across firms. It considers both imported inputs and exported products to assess the similarity of firms in terms of their technological capabilities in Austria. The indicator captures technological similarity more closely than measures relying solely on exported products or overlapping industry classes. Descriptive results indicate that companies that are more closely related in the import-export product space also export and import more complex products. More complex products in turn are related to higher labor productivity levels. The impact of the proposed measure for bilateral corporate coherence on the production costs of firms is assessed by firm-level quadratic cost functions. The results indicate that bilateral coherence and related spillovers have a significant negative impact on the total cost of production of firms on average. The associated cost reduction effect follows a mildly U-shaped pattern. The paper also assesses the impact of bilateral coherence on the margins of trade at the firm level. The results indicate that firms with a higher bilateral coherence, and associated spillovers, have a positive impact on the diversification of both the export portfolio and imported inputs. The impacts on intensive margins and both import and export concentration are more ambiguous.
European Journal of Economics and Economic Policies: Intervention, 2022, 19, (1), pp.103-118, https://doi.org/10.4337/ejeep.2022.01.08
Timo Wollmershäuser, Stefan Ederer, Friederike Fourné, Robert Lehmann, Max Lay, Sascha Möhrle, Radek Šauer, Lara Zarges, Klaus Wohlrabe, Sebastian Link
Commissioned by: ifo Institute – Leibniz Institute for Economic Research at the University of Munich
Die Konjunktur in Deutschland wird in diesem Jahr von zwei sehr unterschiedlichen konjunkturellen Triebkräften geprägt. Auf der einen Seite dürften die vollen Auftragsbücher der Industrieunternehmen und die allmähliche Normalisierung der Corona-Situation der Konjunktur einen kräftigen Schub geben. Auf der anderen Seite dämpfen die Folgen des russisch-ukrainischen Krieges die Konjunktur über deutlich gestiegene Rohstoffpreise, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, zunehmende Lieferengpässe bei Rohmaterialien und Vorprodukten sowie erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit. Um den Unwägbarkeiten im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Krieges Rechnung zu tragen, wurden für die Prognose zwei Szenarien in Betracht gezogen. Das Basisszenario geht nur von einer vorübergehenden Zunahme der Rohstoffpreise, Lieferengpässe und Unsicherheit aus. Im Alternativszenario verschärft sich die Situation zunächst noch, bevor ab der Jahresmitte eine allmähliche Entspannung einsetzt. Unter diesen Annahmen dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur noch um 3,1% (Basisszenario) bzw. 2,2% (Alternativszenario) zulegen und damit spürbar weniger als bislang erwartet (3,7%). Im kommenden Jahr dürfte das Wachstum dann mit 3,3% (Basisszenario) bzw. 3,9% (Alternativszenario) höher liegen als in diesem Jahr. Die Verbraucherpreise werden in diesem Jahr mit 5,1% (Basisszenario) bzw. 6,1% (Alternativszenario) deutlich schneller steigen als bislang erwartet (3,3%). Im kommenden Jahr wird sich die Inflationsrate zwar wieder verlangsamen, aber mit etwa 2% immer noch deutlich höher sein als in den Jahren vor der Corona-Krise.
Gabriel Felbermayr, Alexander Sandkamp
in: Gabriel Felbermayr, Clemens Fuest, Udo Di Fabio, Freies Unternehmertum und staatliche Lenkung
Book chapters, contributions to collected volumes, Stiftung Familienunternehmen, München, March 2022, pp.43-66, https://www.familienunternehmen.de/de/studien-und-buchpublikationen/studien/freies-unternehmertum-und-staatliche-lenkung
Book chapters, contributions to collected volumes, Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein, March 2022, pp.15-20, https://raumberg-gumpenstein.at/forschung/forschung-aktuelles/veranstaltungen/webinar-8-umweltoekologisches-symposium-2.html
Der Agrarsektor ist von den Auswirkungen des Klimawandels direkt betroffen und trägt zugleich zur Freisetzung von Treibhausgasen (THG) bei. Nicht nachhaltige Bodenbewirtschaftungspraktiken gefährden zunehmend die Resilienz und Produktivität landwirtschaftlicher Böden. Landwirtschaft steht folglich im Fokus des Klimaschutzes. Die Sequestrierung von Kohlenstoff durch Humusaufbau gewinnt in der Diskussion über terrestrische Kohlenstoffsenken an Bedeutung. Ein zentraler Indikator für die Qualität des Bodens ist der organische Kohlenstoffgehalt (SOC), der erhöht werden sollte. Managementpraktiken zur Wiederherstellung denaturierter Böden sowie die Renaturierung von Mooren können den SOC-Bestand steigern. Der ökologische Landbau flankiert durch eine Umstellung von Ernährungsgewohnheiten hin zu geringem Fleischkonsum kann zu einer erheblichen Verringerung von insbesondere Nicht-CO2-Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft beitragen. Diese Maßnahmen sollten im Sinne einer zukunftsfähigen Landwirtschaft gefördert werden.
Gabriel Felbermayr, Rolf Langhammer, Alexander Sandkamp, Christoph Herrmann, Patricia Trapp
Books, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, March 2022, 75 pages, https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/alexander-sandkamp/oekonomische-bewertung-eines-lieferkettengesetzes-0/
Das vorliegende Kurzgutachten setzt sich kritisch mit dem am 11. Juni 2021 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) auseinander. Viele der Beobachtungen sind auch für entsprechende europäische Initiativen relevant. In Summe kommt das Gutachten zu dem Schluss, dass das Lieferkettengesetz erhebliche entwicklungspolitische Nebenwirkungen haben könnte, die die intendierten positiven Auswirkungen auf die Menschenrechts– und Umweltsituation in den betreffenden Ländern schmälern.
Mitte 2022 wird in Österreich im Rahmen der "ökosozialen Steuerreform" mit der Bepreisung von CO2 ein neues Werkzeug im Mix der klimapolitischen Instrumente verfügbar. Österreich folgt mit dieser Bepreisung von Treibhausgasen einer sowohl in Europa als auch global immer stärker werdenden Tendenz. Dieses Instrument soll Anreize für die Restrukturierung des Wirtschafts- und Lebensstils setzen, die nicht nur den Klimawandel eindämmen hilft, sondern auch Wohlstand, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
Der Westen droht Russland mit scharfen Sanktionen wegen der militärischen Aggressionen in der Ukraine. Wie wirksam sind Sanktionen? Wieviel kosten sie? Welche Möglichkeiten gibt es, was sind die gegenseitigen Abhängigkeiten?
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