Search formAdvanced search

Books, journals and papers (2556 hits)

The empirical literature on mergers, market power and cooperation in differentiated markets has mainly focused on methods relying on output and/or panel data. In contrast to this literature we propose an approach to analyse cooperative behaviour among a group of firms only by making use of information on the spatial structure of a horizontally differentiated market. Using spatial econometrics techniques we focus on differences in the pricing behaviour between different groups of firms, i.e., alliance and stand-alone firms. We apply this method to the market for ski lift tickets using a unique data set on ticket prices and detailed resort-specific characteristics covering all ski resorts in Austria. We show that prices of ski resorts forming alliances are higher and increase with the size and towards the spatial center of an alliance. Interaction in pricing is higher within than outside alliances. All results are in line with the findings of theoretical models on non-competitive pricing behaviour in horizontally differentiated markets.
CO2-Importzölle als Begleitmaßnahme für das EU-Emissionshandelssystem galten aufgrund der möglichen internationalen Vergeltungsmaßnahmen und Klagen vor der WTO bisher als No-Go. Die durch US-Präsident Trump und den Brexit entstandene Bewegung in Sachen Zölle wie auch die laufende Diskussion um alternative Finanzierungsquellen für das EU-Budget könnten es allerdings erlauben, CO2-Zölle auf die EU-Agenda zu setzen, wie dieser Beitrag zeigt.
Der Artikel untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Wir finden sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½ Prozentpunkt nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
Many climate-relevant decisions are taken in other policy areas with only little regard to climate change impacts. For climate policy to be successful it has to be integrated in decision-making and legislative processes in basically all policy areas and all levels of government. We analyse the extent of climate policy integration (CPI) in Austrian policy-making via in-depth expert interviews, both on the federal level as well as on the regional level using Styria as a case study. The results show a broad range of perceptions regarding the degree of CPI in Austria. The consideration of climate policy issues generally depends on the core competence of the respective institution. Moreover, we found widely diverging views on whether CPI in Austria is too ambitious or too weak. Especially, potential negative impacts of climate policy on competitiveness or employment are seen to hamper a more ambitious implementation of mitigation policies.
Vortrag
Organised by: Vienna University of Economics and Business Administration
Journal of Regional Science, 2018, (1), pp.81-99
Wir gehen der Frage nach, inwiefern die unterschiedlichen makroökonomischen Wachstumsraten in den EU-Ländern durch Nachfragemuster gespiegelt werden. Wir nutzen die Dichotomie von handelbaren und nicht handelbaren Gütern, um die Diskussion zu strukturieren. Es zeigt sich ein leichter Nachfragetrend hin zu nicht handelbaren Gütern. Innerhalb der Produktion von handelbaren Gütern ist eine Verlagerung von der inländischen Produktion hin zum internationalen Handel zu beobachten. Insbesondere unter den CEE-Ländern gewannen Handelspartner innerhalb der EU an Bedeutung, wodurch es zu einer tieferen Integration in den Binnenmarkt kam. In den EU-Kernländern erweitern die Unternehmen ihre geographische Reichweite und konzentrieren sich zunehmend auf Märkte außerhalb der EU. Die Volkswirtschaften an der Peripherie blieben konstant schlecht integriert. Für die EU insgesamt bedeutet das, dass sowohl die Intra- als auch die Extra-EU-Exporte zugenommen haben. Aus diesen Ergebnissen lassen sich schließlich einige grobe wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen ableiten.
Mehr