WIFO-Monatsberichte (monthly reports)

The WIFO-Monatsberichte (monthly reports) contain research results and publications by WIFO staff on national and international economic developments based on sound economic analyses. Additionally, important key figures on the international and Austrian economic situation are published in the WIFO-Monatsberichte.

Editorial Board
Jesús Crespo Cuaresma (Vienna University of Economics and Business)
Claudia Kemfert (German Institute for Economic Research)
Philipp Schmidt-Dengler (University of Vienna)
Jens Südekum (Heinrich Heine University Düsseldorf)
Andrea Weber (Central European University)

Online full-text issues available since 1927 – One-year subscription € 270, single issue € 27.50

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WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 12/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 12/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), 72 pages
Online since: 23.12.2022 0:00
 
Marcus Scheiblecker, Konjunktur trotzt schlechter Stimmung • Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Budgetvoranschlag zwischen COVID-19- und Anti-Teuerungsmaßnahmen. Bundesvoranschlag 2023 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2023 bis 2026 • Michael Peneder, Benjamin Bittschi, Angela Köppl, Peter Mayerhofer, Thomas Url, Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit der österreichi¬schen Wirtschaft 2022 • Stefan Angel, Philipp Warum, Privatkonkurse in Österreich. Institutionen, Entwicklung und Charakteristika seit 1995
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), pp.787-793
Online since: 23.12.2022 0:00
 
Die enormen Preissteigerungen der letzten Monate und die damit verbundenen Reaktionen der Notenbanken hatten weltweit eine Stimmungseintrübung zur Folge: Private Haushalte wie Unternehmen schätzen die weitere Wirtschaftsentwicklung zunehmend pessimistisch ein. Dennoch kam es bislang noch zu keinem BIP-Rückgang, sondern lediglich zu einer Verlangsamung des Wachstums.
Budgetvoranschlag zwischen COVID-19- und Anti-Teuerungsmaßnahmen. Bundesvoranschlag 2023 und Mittelfristiger Finanzrahmen 2023 bis 2026 (Draft Budget between COVID-19 and Anti-inflation Measures. Draft Federal Budget 2023 and Medium-term Fiscal Framework 2023-2026)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), pp.795-807
Online since: 23.12.2022 0:00
 
Die Rahmenbedingungen der Budgeterstellung sind auch im Herbst 2022 sehr schwierig. Dem Rückgang der COVID-19-bedingten Aufwendungen stehen erhebliche Mehrausgaben zur Abfederung der Effekte des anhaltenden Verbraucherpreisauftriebs, speziell des Anstiegs der Energiepreise, gegenüber. Zwar gehen sowohl das Maastricht-Defizit als auch die Schuldenquote mittelfristig zurück, dies ist jedoch wesentlich dem inflationsbedingt hohen BIP-Wachstum geschuldet. Das steigende Zinsniveau, der dringende Nachholbedarf im Verteidigungsbudget und die Investitionsbedarfe in wichtigen Zukunftsfeldern (Klimaschutz, Kinderbetreuung, Bildung und Qualifizierung) verstärken ebenso wie wachsende Ausgaben in demografiesensiblen Bereichen (Pflege, Gesundheit, Pensionen) die Dringlichkeit von Strukturreformen und Effizienzsteigerungen im öffentlichen Sektor.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), pp.809-822
Online since: 23.12.2022 0:00
 
Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Zielgrößen. Im Durchschnitt über 24 Indikatoren liegt Österreich knapp hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer und ist zuletzt weiter zurückgefallen. Mitverantwortlich waren u. a. Positionsverluste in den Bereichen Multifaktorproduktivität, Beschäftigung und Einkommensverteilung. Bei der regionalen Kohäsion erzielt Österreich weiterhin sehr hohe Werte. In anderen Bereichen, z. B. bei der Energieabhängigkeit oder den Umweltpatenten, konnte es sich relativ zu den anderen Ländern verbessern.
Privatkonkurse in Österreich. Institutionen, Entwicklung und Charakteristika seit 1995 (Private Bankruptcies in Austria. Institutions, Development and Characteristics since 1995)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), pp.823-837
Online since: 23.12.2022 0:00
 
Der Privatkonkurs bietet überschuldeten Personen die Möglichkeit, eine Restschuldbefreiung zu erlangen. Von 1995 bis Ende 2021 wurden in Österreich insgesamt etwa 197.000 Privatkonkursanträge gestellt. Die jährliche Zahl der Anträge stieg bis Ende der 2000er-Jahre kontinuierlich an. Seither lassen sich größere Sprünge in den Fallzahlen beobachten, vor allem im Zusammenhang mit Reformen und Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen, wie etwa in der COVID-19-Krise. In der Analyse zeigen sich auch Zusammenhänge mit der Konjunktur und der Bevölkerungsdichte, wobei die Konkursquoten vor allem in urbanen Gebieten hoch sind. Zur Untersuchung detaillierter kausaler Zusammenhänge sowie der Auswirkungen der rezenten Teuerungswelle sind jedoch vertiefende Analysen erforderlich.
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(12), pp.839-851
Online since: 23.12.2022 0:00
 
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 11/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 11/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), 80 pages
Online since: 12.12.2022 0:00
 
Stefan Ederer, Österreichs Wirtschaft im Sog des internationalen Konjunkturabschwungs • Werner Hölzl, Jürgen Bierbaumer, Michael Klien, Agnes Kügler, Abschwung setzt sich fort. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2022 • Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Teuerung und geopolitische Unsicherheit belasten Tourismus • Michael Böheim, Ulrike Huemer, Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Margit Schratzenstaller, Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen zur Abfederung hoher Energiekosten • Rainer Eppel, Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl, Welcher Kurs wirkt für wen? Effektivität der Qualifizierungsförderungen des Arbeitsmarktservice Österreich
Österreichs Wirtschaft im Sog des internationalen Konjunkturabschwungs (Austria's Economy in the Wake of the International Economic Downturn)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), pp.711-718
Online since: 12.12.2022 0:00
 
Die Konjunktur schwächt sich infolge der hohen Rohstoff- und Energiepreise weltweit ab. In Österreich stagnierte das BIP im III. Quartal 2022. Die Exporte und die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung sanken. Trotz der leichten Entspannung auf den Energiemärkten blieb die Inflation auch im Oktober hoch. Der Arbeitsmarkt ist hingegen bislang noch nicht von der Konjunkturabschwächung betroffen.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), pp.721-731
Online since: 12.12.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober zeigen im Quartalsvergleich für sämtliche Sektoren eine neuerliche Verschlechterung der Konjunkturbeurteilungen und eine weitere Eintrübung der Konjunkturerwartungen. Die Kapazitätsauslastung ging zwar ebenfalls in allen Sektoren zurück, blieb aber noch auf durchschnittlichem Niveau. In der Gesamtwirtschaft war wie in den Vorquartalen der "Mangel an Arbeitskräften" das wichtigste Hemmnis der Geschäftstätigkeit, allerdings gewinnt der "Mangel an Nachfrage" an Bedeutung. Die unternehmerische Unsicherheit stieg in den vergangenen Monaten weiter an. Auch die Verkaufspreiserwartungen blieben überdurchschnittlich.
Teuerung und geopolitische Unsicherheit belasten Tourismus (Inflation and Geopolitical Uncertainty Weighs on Tourism)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(11), pp.733-745
Online since: 12.12.2022 0:00
 
Hohe Infektionszahlen und die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, insbesondere die behördlich angeordneten Betretungsverbote von Unterkunftsbetrieben für touristische Zwecke, trübten das wirtschaftliche Umfeld für den heimischen Tourismus auch im zweiten Jahr der COVID-19-Pandemie. Mit der weitgehenden Aufhebung der Maßnahmen ab Februar 2022 zog jedoch die Nachfrage bis August stetig an, sodass sich in der Sommersaison die Lücke zur Saison 2019 merklich verkleinerte. Der Ausblick auf die Wintersaison 2022/23 ist aufgrund der Folgen des Ukraine-Krieges ungewiss: Die hohe Teuerung und der erwartete Einbruch der Konjunktur in Österreich und anderen europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, könnten die Ausgabenfreudigkeit der privaten Haushalte merklich dämpfen.
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apl. Prof. Dr. Hans Pitlik

Function: Senior Economist, Editor-in-chief WIFO-Monatsberichte and WIFO Reports on Austria

Tatjana Weber

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Tamara Fellinger

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