WIFO Research Briefs

Die WIFO Research Briefs präsentieren kurze wirtschaftspolitische Diskussionsbeiträge sowie kurze Zusammenfassungen von Forschungsarbeiten des WIFO. Sie werden unter Einhaltung der Richtlinien der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) zur Guten Wissenschaftlichen Praxis und der wissenschaftlichen Politikberatung verfasst und dienen der Erhöhung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der WIFO-Forschungsergebnisse.

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Automatisches Pensionssplitting wird Altersarmut der Frauen kaum reduzieren können (Automatic Pension Splitting Will Hardly be Able to Reduce Old-age Poverty Among Women)
WIFO Research Briefs, 2022, (4), 10 Seiten
Online seit: 04.03.2022 9:00
Im europäischen Vergleich ist die geschlechtsspezifische Pensionslücke zulasten der Frauen in Österreich besonders hoch. Hoch ist auch die Armutsgefährdungsquote der Frauen im Alter von 65 und mehr Jahren, sie liegt mit 17% deutlich über der Armutsgefährdungsquote der Bevölkerung (14%). Die Bundesregierung plant zur Reduktion der Altersarmut der Frauen ein automatisches Pensionssplitting einzuführen. Noch ist die Ausgestaltung nicht konkretisiert, eine erste Analyse lässt allerdings keinen großen armutsreduzierenden Effekt erwarten.
Forschungsbereich:Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Automatic Pension Splitting Will Hardly be Able to Reduce Old-age Poverty Among Women
In a European comparison, the gender gap in pensions is particularly high in Austria at the expense of women. The at-risk-of-poverty rate for women aged 65 and older is also high, at 17 percent it is significantly higher than the overall at-risk-of-poverty rate (14 percent). The federal government is planning to introduce automatic pension splitting to reduce poverty among women in old age. The details have not yet been specified, but a first analysis does not suggest a major poverty-reducing effect.