Der EU-Binnenmarkt in der Krise: "Die Maschine stottert"

24.10.2018

WIFO-Industrieökonom Klaus Friesenbichler hielt einen Vortrag für "Business Europe" über den Binnenmarkt der EU.

Im Zuge der österreichischen EU-Präsidentschaft tagte das "Internal Market Policy Committee" von Business Europe in Wien. Zu diesem Anlass hielt Klaus Friesenbichler am Montag einen Keynote-Vortrag zum Thema: "Priorities for the EU Single Market – Taking stock and some discussion points".

Der Industrieökonom gab zuerst einen Überblick über Evolution europäischer Wertschöpfungsketten und den Befund des Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten. Danach diskutierte er drei wirtschaftspolitische Felder zur Reform des Binnenmarkts: Nationale Reformen im Europäischen Semester, den Schutz des Binnenmarkts vor externen politischen Einflüssen und europäische Aspekte der Digitalisierung und von 5G. Die EU und ihr Binnenmarkt, so Friesenbichler, konnten bis vor kurzem als Konvergenzmaschine bezeichnet werden. Das hält nicht mehr – "die Maschine stottert".

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Mag. Dr. Klaus S. Friesenbichler

Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsbereichskoordinator
WIFO-ForscherInnen Klaus Friesenbichler und Agnes Kügler (hinten, Mitte) in Diskussion mit den Experten von "Business Europe".
WIFO-ForscherInnen Klaus Friesenbichler und Agnes Kügler (hinten, Mitte) in Diskussion mit den Experten von "Business Europe".