Fehlzeitenreport 2018. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Präsentismus und Absentismus (Absence from Work Report 2018. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Presenteeism and Absenteeism)
Studien, Dezember 2018, 125 Seiten
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich.
2017 waren die Krankenstände gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich
12,5 Kalendertage im Krankenstand. Das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der Fehlzeitenreport 2018 behandelt
in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Präsentismus und Absentismus". Den verfügbaren Daten zufolge ist etwa die Hälfte der
österreichischen Beschäftigten im Jahresverlauf mindestens einmal trotz Krankheitssymptomen am Arbeitsplatz. Absentismus,
d. h. das Vortäuschen eines Krankenstandes, betrifft einen kleineren Beschäftigtenkreis und ist weniger gut erforscht als
Präsentismus, aber ebenfalls ein relevanter Bestandteil der Arbeitswelt. Sowohl Präsentismus als auch Absentismus verursachen
Kosten und können kurz- und längerfristige Schäden für die Wirtschaft und die Gesellschaft zur Folge haben.
Forschungsbereich:Arbeitsmarktökonomie, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch
Absence from Work Report 2018. Absences Due to Sickness and Accidents in Austria – Presenteeism and Absenteeism
This report provides an overview of the evolution and distribution of absences from work due to illness and accidents in Austria.
In 2017 the level of sickness absences was virtually unchanged with respect to 2016. On average, employees spent 12.5 calender
days on sick leave during the course of the year, this corresponds to a loss of working time of approximately 3.4 percent.
This year's report contains a focus on "presenteeism and absenteeism". According to available data, every year about half
of Austrian employees go to work at least once despite feeling ill. Absenteeism, i.e., a "motivational" absence simulated
as sickness, concerns a smaller part of the workforce and is less well studied than presenteeism, but also a relevant phenomenon
in the world of labour. Both presenteeism and absenteeism are costly and can cause short-term and longer-term damage to the
economy and society.
Auftraggeber: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.02.2014 11:00
2012 sank die Krankenstandsquote in Österreich etwas gegenüber 2011, die Beschäftigten waren durchschnittlich 3,5% des Jahres
im Krankenstand. Der langjährige Trend zu einer Verkürzung der Dauer der Krankenstandsfälle setzte sich 2012 ungebrochen fort,
während der Anteil der Unfälle als Krankenstandsursache rückläufig war und jener der psychischen Erkrankungen weiterhin zunahm.
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – Pensionsversicherungsanstalt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Fehlzeitenreport, der 2012 zum fünften Mal erscheint, vermittelt eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitlich
bedingten Fehlzeiten in Österreich. Neben den aktuellsten Krankenstandsdaten der Sozialversicherungsträger finden sich im
ersten Abschnitt des Berichts vertiefende Analysen der Muster und langfristigen Trends des Krankenstandsgeschehens sowie der
Unterschiede zwischen Beschäftigtengruppen, Wirtschaftssektoren und Bundesländern. Den thematischen Schwerpunkt des Fehlzeitenreports
2012 bildet eine Untersuchung des Zusammenhanges zwischen Unternehmenskultur und Krankenstandshäufigkeit. In einem ersten
Schritt werden die Transmissionsmechanismen zwischen Unternehmenskultur und Gesundheit dargestellt, mit einem Fokus auf der
Rolle der betrieblichen Gesundheitsförderung und der Bedeutung von psychosozialen Risikofaktoren in der Arbeitswelt. In der
Folge wird der empirische Zusammenhang zwischen der Unternehmenskultur und der Gesundheit der Beschäftigten anhand von Daten
des European Working Conditions Survey und des Österreichischen Arbeitsgesundheitsmonitors beleuchtet.
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – Pensionsversicherungsanstalt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Der Fehlzeitenreport 2011 gibt wie die früheren Berichte des WIFO einen breiten Überblick über das Krankenstandgeschehen in
Österreich. Die unselbständig Beschäftigten waren in Österreich im Jahresverlauf 2010 durchschnittlich 12,9 Tage im Krankenstand,
dieser Wert entspricht einer Krankenstandsquote von 3,5%. Erstmals lag die Quote der Männer mit 3,5% geringfügig unter jener
der Frauen (3,6%). Den Schwerpunkt des Berichts bildet eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Krankenstandsgeschehen
und dem krankheitsbedingten frühzeitigen Austritt aus dem Erwerbsleben. Personen mit einem Neuzugang in die Invaliditätspension
sind bereits in einer mittel- bis längerfristigen Betrachtungsperiode überdurchschnittlich oft krank. Der gesundheitliche
Unterschied gegenüber den Arbeitskräften, die keine Invaliditätspension erhalten, nimmt über die Zeit schrittweise und im
Jahr vor dem Pensionsantritt stark zu. Das Krankenstandsgeschehen ist ein nützlicher Frühwarnindikator für das Invaliditätsrisiko
der Erwerbspersonen; das gilt insbesondere für längere Krankenstandsepisoden und für solche, die durch eine psychische Erkrankung
verursacht werden.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Online seit: 01.06.2010 11:00
Der Fehlzeitenreport 2009 gibt wie die früheren Berichte des WIFO in einem standardisierten Modul einen breiten Überblick
über das Krankenstandsgeschehen in Österreich. Demnach nahmen die krankheitsbedingten Fehlzeiten 2007 und 2008 leicht zu.
2008 waren die Beschäftigten im Schnitt 12,5 Kalendertage krankgemeldet. Dieser Wert unterscheidet sich aber erheblich nach
Geschlecht, Alter und Tätigkeitsbereich. Den Schwerpunkt des Fehlzeitenreports 2009 bildet eine Untersuchung des Zusammenhangs
zwischen Gesundheit und Arbeitslosigkeit. Arbeitslose sind in Österreich im Durchschnitt etwa 20 Tage länger krankgemeldet
als Beschäftigte. Dieser große Unterschied ist darauf zurückzuführen, dass Personengruppen mit erheblichen gesundheitlichen
Problemen überproportional häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Arbeitslose weisen einen hohen Anteil an langen Krankheitsepisoden
auf und verbringen deutlich mehr Krankenstandstage in stationären Einrichtungen als Beschäftigte. Der Strukturwandel auf dem
Arbeitsmarkt und institutionelle Faktoren, wie Änderungen im Pensionsrecht und die Intensivierung der arbeitsmarktpolitischen
Betreuung tragen wesentlich zur Erklärung des Anstiegs der Krankenstandsquote der Arbeitslosen in den letzten Jahren bei.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Online seit: 27.11.2008 10:00
Der Fehlzeitenreport 2008 schließt an den 2007 erstmals erschienenen Bericht zu den krankheits- und unfallbedingten Fehlzeiten
in Österreich an und bietet eine breit angelegte Übersicht über das Krankenstandsgeschehen und seine Bestimmungsgründe. Die
durchschnittliche Zahl der Krankenstandstage im Jahr ist in Österreich mittel- und langfristig rückläufig; sie unterscheidet
sich nach Geschlecht, Alter und Tätigkeitsbereich der Beschäftigten erheblich. Gemäß empirischen Analysen auf Basis von Daten
der Sozialversicherungsträger beeinflussen zudem zahlreiche andere persönliche und betriebliche Merkmale, aber auch wirtschaftliche,
wirtschaftspolitische und institutionelle Faktoren das Niveau und die Entwicklung der Krankenstände. Vor allem lange Krankenstände
haben einen negativen Einfluss auf die Erwerbskarriere und können somit Beschäftigungs- und Einkommenssicherheit der Betroffenen
gefährden. Im internationalen Vergleich liegt die Zahl der Krankenstandstage in Österreich im unteren Mittelfeld.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Online seit: 10.01.2008 0:00
Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten sind die wichtigste Ursache unvorhergesehe-ner Arbeitsausfälle und mit hohen betriebs-
und volkswirtschaftlichen Kosten verbunden. In Anlehnung an den Fehlzeiten-Report in Deutschland hat das WIFO ein Daten- und
Analysegerüst erstellt, um die Entwicklung der krankheitsbedingten Fehlzeiten in Öster-reich zu dokumentieren und einen Beitrag
zur gesundheitspolitischen Diskussion zu leis-ten. Neben der langfristigen Entwicklung der Krankenstände wurden die Ursachen
der Fehlzeiten, die Bedeutung der Arbeitsunfälle, die Zusammenhänge zwischen Arbeitslo-sigkeit und Krankenstand sowie die
Kosten der Fehlzeiten untersucht.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Online seit: 19.12.2014 0:00
Der Fehlzeitenreport bietet eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2013
erhöhte sich die Krankenstandsquote geringfügig gegenüber 2012, nicht zuletzt wegen einer starken Grippewelle zu Jahresbeginn.
Die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich 13 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einer Krankenstandsquote
von 3,5%.
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2014
Der Fehlzeitenreport, der 2014 zum siebenten Mal erscheint, beleuchtet das Krankenstandsgeschehen in Österreich und die gesundheitliche
Dimension der Arbeitswelt.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Arbeitsplatzbelastungen haben große Bedeutung für den Gesundheitszustand der Erwerbstätigen. Sechs Arten der physischen Arbeitsbelastung
verursachen rund 23% der jährlichen Krankenstände in Österreich. Arbeitsplatzbelastungen üben auch einen entscheidenden Einfluss
auf die krankheitsbedingte Beendigung der Erwerbstätigkeit aus: Ein Drittel der neu zuerkannten Direktpensionen erfolgt krankheitsbedingt
(Männer rund 50%, Frauen rund 20%). Drei Erkrankungsgruppen sind für fast drei Viertel der krankheitsbedingten Pensionsübertritte
bestimmend. Hauptursachen für die Entstehung von Muskel-Skelett-Erkrankungen, den häufigsten Anlass für krankheitsbedingte
Pensionsübertritte der Männer, sind die Belastungsfaktoren "schwere körperliche Arbeit" und "Vibration". Allein durch deren
Eindämmung könnte die Zahl der Muskel-Skelett-Erkrankungen um ein Drittel gesenkt und damit die Zahl der krankheitsbedingten
Pensionsübertritte entsprechend verringert werden. Mittel- und langfristig kann die Zahl der krankheitsbedingten Erwerbsaustritte
in Österreich nur durch eine systematische Bekämpfung von Arbeitsplatzbelastungen gesenkt werden.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Die Untersuchung der Kosten von arbeitsbedingten Erkrankungen und Invalidität aus gesamtwirtschaftlicher Sicht befasst sich
einerseits mit dem Zusammenhang zwischen Belastungen am Arbeitsplatz und Erkrankungsgeschehen und ermittelt andererseits die
durch Belastungen am Arbeitsplatz verursachten Kosten. In einem ersten Schritt werden die Kosten der arbeitsbedingten Krankenstandsepisoden
geschätzt. Letztere setzen sich aus einer direkten Komponente (Kosten der Krankheitsbehandlung) und einer indirekten Komponente
(Produktionsausfall und Ressourcenverlust) zusammen. In einem zweiten Schritt werden längerfristige Kosten angeschnitten,
die sich in einer Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit niederschlagen. Dabei werden strukturelle und finanzielle Aspekte
im Bereich der Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspensionen untersucht.
Die Krankenstände der unselbständig Beschäftigten verringern sich in Österreich sowohl mittel- als auch langfristig. Diese
Entwicklung kann auf unterschiedliche Faktoren zurückgeführt werden. Wie die Abnahme der Arbeitsunfälle und der Verletzungen
als Krankenstandsursachen verdeutlicht, dämpft der Strukturwandel der Wirtschaft die Krankenstände. Auch die Verfestigung
der Arbeitslosigkeit dürfte zur Senkung der Krankenstände der Beschäftigten beigetragen haben. Eine entscheidende Rolle für
das gesamtwirtschaftliche Krankenstandsniveau spielt die Gestaltung des Übergangs zwischen Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit
und Ruhestand. Demographische Trends erklären dagegen nur einen geringen Anteil der Krankenstandsentwicklung.
Unemployed workers suffer from poor health conditions, a fact which is documented by a large number of studies covering objective
health measures, satisfaction with health status and mortality. This paper contributes to the literature with an empirical
analysis of sick leave micro-data from Austrian social insurance agencies. The data represent an interesting source of information
because in Austria both employed and unemployed workers are entitled to sickness benefits and both groups are subject to almost
identical sick pay regulations. Aggregate statistics show that the unemployed spend close to 9 percent of their time on sick
leave, against an average of 3.4 percent for the employed. Further evidence indicates that they report much longer illness
spells and a higher number of hospitalisations. Both selection and causation effects can help to understand this large gap
in health outcomes. Workers who become unemployed had markedly higher absence rates in employment than fellow workers who
stay in employment. This difference, which can be interpreted as an approximation for the selection effect, accounts for roughly
half of the observed gap in sick leave rates between the employed and the unemployed. On the other hand there exists a positive
albeit non-linear relationship between sick leave and unemployment duration, corroborating the view that unemployment impacts
health negatively. In accordance with previous studies I find that the unemployed suffer very often from mental disorders.
Although women have a higher incidence of mental disorders than men in both employment and unemployment, it is unemployed
men who experience the sharpest increase in mental problems in the wake of unemployment.
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Donau-Universität Krems – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die Studie analysiert Art und Ausmaß der psychischen Arbeitsplatzbelastungen und die daraus ableitbaren gesundheitlichen Folgen
in Österreich. Fast ein Drittel der unselbständig Beschäftigten in Österreich leiden unter gesundheitlicher Beeinträchtigung,
rund 13% unter arbeitsbedingten Problemen. Ein Drittel der unselbständig beschäftigten Männer und ein Viertel der unselbständig
beschäftigten Frauen sind psychischen Belastungsfaktoren (Zeitdruck, Überbeanspruchung) ausgesetzt und dadurch subjektiv in
ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt. Psychische Belastungsfaktoren steigern das Krankheitsrisiko um rund 50%. Beschäftigte mit
einem physischen Belastungsfaktor weisen mit durchschnittlich 2,6 Ausfallstagen pro Jahr geringere Fehlzeiten auf als Beschäftigte
mit einem psychischen Belastungsfaktor (durchschnittlich 3 Ausfallstage). Die Fehlzeiten sind am höchsten, wenn beide Belastungsfaktoren
gemeinsam auftreten. Die Analyse der gruppenspezifischen Unterschiede zeigt in folgenden Berufsgruppen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit
für einen subjektiv gesehen schlechten Gesundheitszustand: Verkaufs- und Dienstleistungshilfskräfte, sonstige Hilfskräfte
und Beschäftigte in nichtakademischen Gesundheitsberufen. Auch Arbeitslose weisen ein stark erhöhtes Krankheitsrisiko auf.
Insgesamt liegt in Österreich der Anteil der Personen mit arbeitsbedingten Beschwerden im EU-Durchschnitt (15 EU-Länder, die
am European Working Condition Survey teilnehmen), der Anteil von Rückenbeschwerden, Muskelbeschwerden und Stress etwas über
dem Wert der Vergleichsländer.
Angelina Keil, Thomas Leoni (WIFO), Konrad Wolfgang Kallus, Kerstin Gaisbachgrabner (Karl-Franzens-Universität Graz)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Arbeits-, Organisations- und Umweltpsychologie
Dieser Literaturüberblick beschreibt den aktuellen Wissensstand zum Thema "lange Arbeitszeiten". Das Hauptaugenmerk liegt
auf den gesundheitlichen Folgeerscheinungen von Überstunden und langen Arbeitszeiten. Aber auch weitere Auswirkungen der Arbeitsdauer,
wie jene auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, werden angesprochen. Abschließend werden lange Arbeitszeiten in
eine ökonomische Betrachtung eingebettet und mögliche Schritte zur Bestimmung der wirtschaftlichen Kosten von langen Arbeitszeiten
skizziert.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2018
Der Fehlzeitenreport bietet eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. Neben
den aktuellsten Krankenstandsdaten der Sozialversicherungsträger finden sich im Bericht vertiefende Analysen der Muster und
langfristigen Trends des Krankenstandsgeschehens sowie der Krankenstandsunterschiede zwischen Beschäftigtengruppen, Wirtschaftssektoren
und Bundesländern. Jährlich wird in einem Schwerpunktthema ein besonderer Aspekt des Arbeitslebens detailliert beleuchtet.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Gesundheitsförderung und Prävention
Online seit: 14.11.2017 17:00
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich.
2016 verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr leicht, die Beschäftigten verbrachten durchschnittlich
12,5 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der aktuelle Bericht behandelt
in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt". Die über 50-Jährigen verbringen zwar aufgrund von
längeren Krankenstandsfällen im Durchschnitt mehr Zeit im Krankenstand als Jüngere, der Anteil der Personen, die im Jahresverlauf
erkranken, ist aber in allen Altersgruppen etwa gleich groß. In Bezug auf Leistungsfähigkeit und Produktivität zeigt sich
ein sehr differenziertes Bild, wonach mit zunehmendem Alter Veränderungen, aber keineswegs nur Verschlechterungen eintreten.
Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist, wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, in weiten Teilen durch den Einsatz von alters-
und alternsgerechten Maßnahmen gestaltbar.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2017
Der Fehlzeitenreport gibt eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich. Das Schwerpunktkapitel
des Berichtes ist 2017 dem Thema "Alternsgerechte Arbeitswelt" gewidmet. In einem ersten Schritt werden empirische Erkenntnisse
zur gesundheitlichen Situation der älteren Erwerbspersonen sowie zu den wichtigsten Hürden und Herausforderungen für die Beschäftigung
Älterer auf dem Arbeitsplatz zusammengestellt bzw. auf Basis neuer Analysen generiert. In einem zweiten Schritt wird die Frage
beleuchtet, welche Eigenschaften eine "alternsgerechte Arbeitswelt" bzw. "alternsgerechte Arbeitsplätze" aufweisen sollen.
Der dritte und abschließende Teil des Schwerpunktkapitels nimmt dagegen einen praxisbezogenen Standpunkt ein und untersucht
im Lichte von konkreten Maßnahmen und Good-Practice-Beispielen, welche Optionen für eine alternsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt
zweckmäßig sind.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Online seit: 14.02.2017 17:00
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der krankheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich.
2015 erhöhte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr leicht, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich
12,7 Kalendertage im Krankenstand. Das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,5%. Frauen verzeichneten etwas
mehr Krankenstandstage als Männer, ältere Beschäftigte wiesen deutlich höhere Krankenstandsquoten als jüngere auf. Der Fehlzeitenreport
2016 behandelt in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Alkohol in der Arbeitswelt". Anhand von epidemiologischen Daten werden
die Größenordnung und Verteilung von Alkoholproblemen in der österreichischen Erwerbsbevölkerung beleuchtet. In einem weiteren
Schritt werden Konzepte zur betrieblichen Suchtprävention präsentiert und diskutiert.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2016
Der Fehlzeitenreport bietet eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. Neben
den aktuellsten Krankenstandsdaten der Sozialversicherungsträger finden sich im Bericht vertiefende Analysen der Muster und
langfristigen Trends des Krankenstandsgeschehens sowie der Krankenstandsunterschiede zwischen Beschäftigtengruppen, Wirtschaftssektoren
und Bundesländern. Für den Report 2016 ist ein Schwerpunkt zum Thema "Alkohol in der Arbeitswelt" geplant. Neben den Ursachen
sollen auch die Größenordnung und Verteilung von Alkoholproblemen in der österreichischen Erwerbsbevölkerung beleuchtet sowie
deren mögliche negative Folgen und Kosten geschätzt werden. Gleichzeitig sollen Konzepte und konkrete Praxisbeispiele aufgezeigt
werden, um durch Prävention und betriebliche Interventionen die alkoholbezogenen Risiken zu minimieren.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Online seit: 13.11.2015 0:00
Der Fehlzeitenreport vermittelt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in
Österreich. 2014 verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf
durchschnittlich 12,3 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Frauen verzeichnen
etwas mehr Krankenstandstage als Männer, ältere Beschäftigte weisen deutlich höhere Krankenstandsquoten auf als jüngere. Der
Anteil der Fehlzeiten, die auf die Diagnose von psychischen Krankheiten zurückzuführen sind, hat weiter steigende Tendenz.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015
Der Fehlzeitenreport bietet eine breit angelegte Übersicht über die gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in Österreich. 2014
verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich
12,3 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Abgeschlossen: 2019
Der Fehlzeitenreport 2019 befasst sich in seinem Schwerpunktkapitel mit den Risiken und Chancen, die sich aus der Flexibilisierung
der Arbeitszeit und dem Einsatz unterschiedlicher Arbeitszeitregelungen für Gesundheit und Krankenstand ergeben(Vollzeit,
Teilzeit und Gleitzeitmodelle sowie Schichtarbeit und Rufbereitschaft). Nach einem Überblick über die bisher vorliegenden
Forschungserkenntnisse wird untersucht, wie die Arbeitszeit und unterschiedliche Arbeitszeitmodelle in Österreich verteilt
sind. Im dritten Teil werden empirische Analysen für Österreich zum Zusammenhang zwischen flexiblen Arbeitszeitformen und
der Krankenstandshäufigkeit bzw. soweit möglich weiteren Gesundheitsindikatoren durchgeführt.
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.12.2019 18:00
Der Fehlzeitenreport vermittelt einen Überblick über Entwicklung und Verteilung der gesundheitlich bedingten Fehlzeiten in
Österreich. 2018 verbrachten die unselbständig Beschäftigten durchschnittlich 13,1 Kalendertage im Krankenstand. Diese Zahl
war etwas höher als im Vorjahr und entsprach einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,6%. Der aktuelle Fehlzeitenreport beleuchtet
in einem Schwerpunktkapitel die Chancen und Risiken, die sich durch die Arbeitszeitgestaltung für die Gesundheit ergeben.
Neue Formen der Arbeitszeitflexibilität gewinnen an Bedeutung, während etablierte Modelle wie Schicht- und Nachtarbeit nach
wie vor stark verbreitet sind. Der Gestaltung der Arbeitszeit kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige Rolle zur Förderung
von Gesundheit und Wohlbefinden zu. Die gesundheitlichen Auswirkungen eines bestimmten Arbeitszeitarrangements ergeben sich
aber aus dem vielschichtigen Zusammenspiel der Arbeitszeit mit den anderen Arbeitsbedingungen und mit individuellen Faktoren.