Suche nach PublikationenErweiterte Suche

Alle WIFO-Publikationen (254 Treffer)

WIFO Bulletin, 2018, 23(15), S.145-154
Online seit: 17.12.2018 0:00
 
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(9), S.639-649
Online seit: 25.09.2018 0:00
 
Der Rückgang der Prämieneinnahmen in der Lebens- und Schaden-Unfallversicherung verminderte 2017 den Umsatz der österreichischen Privatversicherungswirtschaft. Das weiterhin robuste Wachstum der privaten Krankenzusatzversicherung glich diese Entwicklung nicht aus, insgesamt schrumpfte der österreichische Markt um 2,7%. Obwohl die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt positive Impulse für das verfügbare Einkommen lieferte, wirkte die Abnahme der realen Pro-Kopf-Löhne nach Steuern und der Zinserträge negativ auf die Nachfrage der Privathaushalte; das anhaltend niedrige Zinsniveau stärkte zudem deren Liquiditätspräferenz. Gleichzeitig dämpften das Zinsumfeld und die Regulierung das Angebot an klassischen Lebensversicherungen. Die Versicherungsdurchdringung gab dementsprechend weiter auf 4,6% des Bruttoinlandsproduktes nach. Gemäß einer aktuellen WIFO-Umfrage erwarten die Versicherungsunternehmen für 2018 und 2019 eine Verbesserung der Geschäftslage in der Schaden-Unfallversicherung und eine anhaltend positive Dynamik in der Krankenversicherung. In der Lebensversicherung wird sich der Rückgang der Prämieneinnahmen verlangsamen.
Monographien, September 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.09.2018 0:00
 
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
WIFO Bulletin, 2018, 23(6), S.45-54
Online seit: 04.07.2018 0:00
 
Following the financial and economic crisis leading to the recession of 2008-09, and the sluggish economic activity between 2012 and 2015 (+0.7 percent p.a.), economic growth gained sustained momentum from mid-2016. For 2017 and 2018, WIFO expects annual GDP growth of 2.9 and 3.2 percent, respectively. An average annual increase of 2.1 percent is expected for the forecast period 2018 to 2022, up from a modest +1.3 percent p.a. recorded for 2013 to 2017. The expected rate would thereby exceed the euro area average by ¼ percentage point. The favourable external business environment will stimulate export growth (+4.1 percent p.a.) and encourage investment in new machinery and equipment. Rising disposable household income will allow private consumption to gain 1½ percent per year, after +0.7 percent p.a. in the previous five-year period. Buoyant growth in 2018 and 2019 will stimulate job creation beyond the increase in the labour force and lead to lower unemployment. However, from 2020 onwards, labour supply may again grow in excess of demand, with the unemployment rate edging up from 7.3 percent in 2019 to 7.6 percent in 2022. Inflation remains moderate over the medium term, and the inflation differential vis-à-vis the euro area average should narrow. The Consumer Price Index is expected to increase at an average 1.9 percent per year. Under our assumptions for future business conditions and policy settings, the general government account may reach balance as from the middle of the forecast period, both in headline (Maastricht) and structural terms. As a result, the ratio of government debt to nominal GDP would fall to around 63 percent by 2022, down by 20 percentage points from 2016.
Monographien, April 2018, 131 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.04.2018 0:00
 
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich 2017 in Österreich auf 2,9% und erreichte damit den höchsten Wert seit sechs Jahren. Die Expansion stand auf breiter Basis: Vor dem Hintergrund des internationalen Aufschwunges stiegen die österreichischen Exporte, zugleich erwies sich auch die Binnennachfrage als stabile Wachstumsstütze. 2017 verlief die Konjunktur in weitgehend allen großen Volkswirtschaften außerordentlich gut. Die Belebung ging von den Schwellenländern aus und setzte sich in den Industrieländern fort. Davon profitierte die exportgetragene Sachgütererzeugung in Österreich – der Wertschöpfungszuwachs war der höchste seit dem Jahr 2011. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete eine sehr günstige Konjunktur. Positive Impulse kamen ebenso vom Handel, Tourismus und den weiteren Dienstleistungsbereichen. Der Preisauftrieb verstärkte sich in Österreich, die Inflation stieg gemessen am VPI auf 2,1%. Mit der guten Konjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung wurde ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote sank auf 8,5%.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(4), S.243-252
Online seit: 23.04.2018 0:00
 
Nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und der flauen Entwicklung zwischen 2012 und 2015 (+0,7% p. a.) gewann das Wirtschaftswachstum ab Mitte 2016 nachhaltig an Schwung. Für die Jahre 2017 und 2018 prognostiziert das WIFO einen BIP-Zuwachs von 2,9% bzw. 3,2%. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2018/2022 wird eine Steigerung um 2,1% pro Jahr erwartet (2013/2017 +1,3% p. a.). Sie ist um rund ¼ Prozentpunkt höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Die gute internationale Konjunktur wird die Exportwirtschaft (+4,1% p. a.) beleben, was sich auch positiv in den Ausrüstungsinvestitionen niederschlagen wird. Der private Konsum wird dank des Anstieges der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1½% p. a. wachsen (2013/2017 +0,7% p. a.). Die Expansion wird bis einschließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über jener des Arbeitskräfteangebotes und damit eine Verringerung der Arbeitslosigkeit ermöglichen. Ab 2020 dürfte das Arbeitskräfteangebot aber wieder stärker zunehmen als die Nachfrage und die Arbeitslosenquote in der Folge von 7,3% im Jahr 2019 auf 7,6% 2022 steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich verringern. Die Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex wird mit durchschnittlich 1,9% p. a. prognostiziert. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl nach Maastricht-Definition als auch strukturell) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab der Mitte des Prognosezeitraumes erwartet. Daraus abgeleitet wird die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2016 bis 2022 um gut 20 Prozentpunkte auf rund 63% zurückgehen.
Monographien, Februar 2018, 46 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.02.2018 0:00
 
Die vorliegende Studie schätzt den Beitrag der Finanzmarktinterventionen des Bundes zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes im Fall der Abwicklung der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG über die HETA Asset Resolution AG und untersucht, ob die ergriffenen Maßnahmen die im Gesetz vorgegebenen wirtschaftspolitischen Ziele erreichten. Laut diesem Gesetz ist der Bundesminister für Finanzen berechtigt, zur Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben Österreichs, zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichtes sowie zum Zweck des Schutzes der österreichischen Volkswirtschaft Maßnahmen zur Rekapitalisierung von Rechtsträgern (Kreditinstituten und Versicherungen) zu ergreifen. Weiters ist er ermächtigt, Maßnahmen zur Schaffung einer eigenen Abbaueinheit zu setzen, was 2014 durch die Gründung der HETA Asset Resolution AG zur Abwicklung des notleidenden Teils der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG erfolgte.
 
Following the financial and economic crisis (GDP –3.8 percent in 2009) and the sluggish development in 2012-2015 (+0.7 percent p.a.), economic activity picked up significantly from mid-2016 onwards. For the years 2017 and 2018, the current forecast foresees an annual real GDP growth of 2¾ percent. In the medium term, an average growth of real GDP of 2 percent per year is expected (2013-2017 +1.2 percent p.a.), which is about ¼ percentage point higher than the average of the Euro area. The robust growth for the world economy has a stimulating effect on exports (+3.7 percent p.a.), which in turn has a positive effect on equipment investments. Private consumption is expected to increase by 1½ percent p.a. over the forecast period due to an increase in disposable income (2013-2017 +0.7 percent p.a.). The economic expansion combined with labour market policies ("Employment Bonus" and "Initiative 20,000"), will have a stronger positive effect on employment surpassing the dynamics of labour supply, resulting in a drop in unemployment. From 2020 onwards, labour supply is expected to again increase more strongly than labour demand, and as a result the unemployment rate is expected to rise from 8.0 percent in 2019 to 8.4 percent by the end of the forecast period. Inflationary pressure will remain moderate in the medium term, and the inflation differential to the Euro area average is expected to further decrease. The consumer price inflation will average of 1.9 percent p.a. On the basis of the projected business cycle and the assumed economic policy framework the overall government budget is expected to be balanced (both structurally and as defined according to Maastricht) from the middle of the forecast period onwards. As a result, the government debt ratio (total public debt as a percentage of nominal GDP) is projected to decline by around 17 percentage points to nearly 64 percent between 2017 and 2022.
Monographien, Dezember 2017, 121 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.12.2017 0:00
 
Unternehmen und private Haushalte zahlten 2015 in Österreich insgesamt 8,6 Mrd. € an Beiträgen für die betriebliche und private Altersvorsorge. Die Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ist für jeden Durchführungsweg unterschiedlich ausgestaltet. Für direkte Förderungen wurden 42 Mio. € aufgewandt. Die indirekten Kosten zur Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge machten im Vergleich mit einem Referenzsystem mit vorgelagerter Besteuerung (z. B. Sparbuch) insgesamt 1,6 Mrd. € aus. Im Vergleich mit einer nachgelagerten Besteuerung (z. B. Nachkauf von Schulzeiten) entstanden für den öffentlichen Haushalt insgesamt indirekte Erträge von 520 Mio. €, weil die Prämienzahlungen der privaten Lebensversicherung aus dem voll versteuerten persönlichen Einkommen stammen und die damit verbundenen Abgaben- und Steuereinnahmen bei vorgelagerter Besteuerung entfallen würden. Über die gesamte Laufzeit betrachtet verursachen Kapitalabfindungen in der betrieblichen Lebensversicherung entsprechend § 3 Abs. 15 EStG und die in Renten umgewandelten Auszahlungen der Betrieblichen Vorsorgekassen die höchsten indirekten Kosten. Niedrige indirekte Kosten entstehen für Arbeitnehmerbeiträge in Pensionskassen (ohne Steuerbegünstigung) und für Renten aus individuellen Lebensversicherungen.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Mag. Ilse Schulz

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung