Suche nach PublikationenErweiterte Suche

WIFO-Publikationen: Gabriel Felbermayr (13 Treffer)

Constantinos Syropoulos, Gabriel Felbermayr (WIFO), Aleksandra Kirilakha, Erdal Yalcin, Yoto V. Yotov
WIFO Working Papers, 2022, (651), 46 Seiten
Online seit: 17.11.2022 0:00
This paper introduces the third update/release of the Global Sanctions Data Base (GSDB-R3). The GSDB-R3 extends the period of coverage from 1950-2019 to 1950-2022, which includes two special periods – COVID-19 and the war between Russia and Ukraine. The new update of the GSDB contains a total of 1,325 cases. In response to multiple inquiries and requests, the GSDB-R3 has been amended with a new variable that distinguishes between unilateral and multilateral sanctions. As before, the GSDB comes in two versions, case-specific and dyadic, which are freely available upon request at GSDB@drexel.edu. To highlight one of the new features of the GSDB, we estimate the heterogeneous effects of unilateral and multilateral sanctions on trade. We also obtain estimates of the effects on trade of the 2014 sanctions on Russia.
WIFO Working Papers, 2022, (649), 39 Seiten
Online seit: 17.10.2022 0:00
While international trade can offer gains from specialisation and access to a wider range of products, it is also closely interlinked with global environmental problems, above all, anthropogenic climate change. This survey provides a structured overview of the economic literature on the interaction between environmental outcomes, trade, environmental policy and trade policy. In this endeavour, it covers approaches reaching from descriptive data analysis based on Input-Output tables, over quantitative trade models and econometric studies to game-theoretic analyses. Addressed issues are in particular the emission content of trade and emissions along value chains, the relocation of dirty firms and environmental impacts abroad, impacts of specific trade polices (such as trade agreements or tariffs) or environmental policy (such as Border Carbon Adjustment), transportation emissions, as well as the role of firms. Across the different topics covered, the paper also tries to identify avenues for future research, with a particular focus on extending quantitative trade and environment models.
Ordnungspolitische Leitlinien für ein Elektrizitätsgrundkontingent zum Fixpreis. Antworten auf 15 Fragen zum WIFO-Modell (Regulatory Guidelines for a Basic Electricity Quota at a Fixed Price. Answers to 15 Questions About the WIFO Model)
WIFO Research Briefs, 2022, (19), 8 Seiten
Online seit: 17.08.2022 10:00
Durch die Verknappung des Gasangebots infolge des Krieges in der Ukraine sind über den Preisbildungsmechanismus der "Merit Order" die Strompreise stark angestiegen. Ein Elektrizitätsgrundkontingent zum reduzierten Fixpreis kann hohe Preissteigerungen dämpfen und private Haushalte entlasten. Im vorliegenden WIFO Research Brief werden 15 Fragen zu einem Elektrizitätsgrundkontingent beantwortet.
WIFO Research Briefs, 2022, (18), 10 Seiten
Online seit: 22.07.2022 9:00
Die globale Wirtschaftserholung nach Abflauen der COVID-19-Krise hat in der zweiten Jahreshälfte 2021 die Preise für Erdgas und Erdöl deutlich anziehen lassen. Dazu kam in Europa eine von Russland aktiv betriebene Verknappung von Gas, die schon vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine zu einer Explosion der Gaspreise geführt hat. Der Krieg in der Ukraine, die von der EU gegenüber Russland verhängten Sanktionen und die Gegenreaktionen Russlands tragen weiter zur Verteuerung von Energie bei. So haben sich die Herausforderungen für die Transformation des europäischen Energiesystems in der zeitlichen und sachlichen Dimension schlagartig vergrößert. Das WIFO versucht mit diesem Research Brief eine Orientierung für die wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger zu geben, indem auf der Grundlage der bestehenden Energiemarktordnung der Preisbildungsmechanismus für Strom über die Merit-Order analysiert und Handlungsoptionen innerhalb dieses Systems zur Dämpfung der Strompreise vorgestellt werden.
WIFO Research Briefs, 2022, (14), 21 Seiten
Online seit: 24.05.2022 9:00
Dieser Beitrag diskutiert die ökonomischen Auswirkungen einer Ausweitung der EU-Sanktionen auf Importe von Rohöl und verarbeiteten Mineralölprodukten aus Russland. Diese Sanktionen könnten in Form eines Öl-Embargos oder weniger restriktiv und dadurch mit unmittelbar weniger negativen Folgeeffekten für die Wirtschaft in der EU als Importzölle auferlegt werden. Russland ist (noch) ein bedeutender Lieferant von Erdöl und Erdölprodukten. Innerhalb der EU ist die Importabhängigkeit von russischen Öllieferungen sehr heterogen. Für Österreich ist Kasachstan das wichtigste Herkunftsland von Rohöl. Im Falle von russischen Gegenmaßnahmen sind EU-Ölimporte aus anderen GUS-Ländern gefährdet. Kurzfristig kommen vor allem die OPEC-Länder als alternative Lieferquelle in Betracht. Verarbeitete Mineralölprodukte, wie Benzin und Diesel, werden in Österreich fast ausschließlich aus anderen EU-Ländern – vor allem Deutschland – bezogen und nicht direkt aus Russland importiert. Allerdings besteht dadurch eine hohe indirekte Abhängigkeit. Eine Verknappung und in der Folge Verteuerung von Treibstoffen hätten negative Auswirkungen auf die Güter- und Personenbeförderung. Importzölle dürften im Vergleich zu einem Öl-Embargo mehrere Vorteile aufweisen. Durch eine graduelle Erhöhung verläuft die Anpassung der heimischen Wirtschaft über Preiseffekte besser als über eine unmittelbare Mengenreduktion. Zudem kann das Instrument flexibel und strategisch auf die wirtschaftliche und politische Dynamik des Konfliktes abgestimmt werden und führt in der EU neben höheren Preisen auch zu Zolleinnahmen. Als Folge eines Embargos oder einer Einführung eines äquivalenten Importzolles lassen Simulationsergebnisse für Österreich kurzfristig einen Anstieg der Inflationsrate um 0,5 bis 0,75 Prozentpunkte und eine Absenkung der Wirtschaftsleistung um 0,3% erwarten.
WIFO Research Briefs, 2022, (6), 16 Seiten
Die Energiepreise sind bereits 2021 im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach dem COVID-19-bedingten Wirtschaftseinbruch deutlich angestiegen. Angesichts der Kriegshandlungen in der Ukraine gewinnen weitere über die bereits in den letzten Wochen hinaus beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung der Konsumentinnen und Konsumenten sowie der Unternehmen an Dringlichkeit. Wie in vielen anderen Ländern werden derzeit auch in Österreich eine Reihe von Entlastungsoptionen diskutiert. Besonders intensiv wurden in der jüngsten öffentlichen Debatte zwei Maßnahmen gefordert: die Verschiebung der für Juli 2022 geplanten Einführung einer CO2-Bepreisung sowie die Reduktion des Mehrwertsteuersatzes für Energie. Diese beiden Optionen stellen sich aber aus mehreren Gründen als wenig tauglich dar. Wesentlich geeigneter sind gezieltere und treffsicherere Maßnahmen zur Abfederung des Kaufkraftverlustes.
WIFO Working Papers, 2022, (644), 38 Seiten
Online seit: 03.03.2022 7:00
With ever-increasing political tensions between China and Russia on one side and the EU and the USA on the other, it only seems a matter of time until protectionist policies cause a decoupling of global value chains. This paper uses a computable general equilibrium trade model calibrated with the latest version of the GTAP database to simulate the effect of doubling non-tariff barriers – both unilateral and reciprocal – between the two blocks on trade and welfare. Imposing trade barriers almost completely eliminates bilateral imports. In addition, changes in price levels lead to higher imports and lower exports of the imposing country group from and to the rest of the world. The targeted country group increases exports to the rest of the world and reduces imports. Welfare falls in all countries involved, suggesting that governments should strive to cooperate rather than turning away from each other. By imposing a trade war on Russia, the political West could inflict severe damage on the Russian economy because of the latter's smaller relative size.
WIFO Research Briefs, 2022, (3), 13 Seiten
Online seit: 25.02.2022 17:00
Während Russland hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Größe für Österreich und die EU nur von geringer Bedeutung ist, zeigen sich auf der Importseite Abhängigkeiten, weil vor allem Gasimporte aus Russland nicht kurzfristig durch Importe aus alternativen Bezugsquellen ersetzt werden können. Daher wird die Eskalation des Russland-Ukraine-Konfliktes die Wirtschaft im Euro-Raum vor allem über höhere Energiepreise, aber auch höhere Lebensmittelpreise, treffen. Im Jänner 2022 leisteten die Energiepreise einen Beitrag von rund 35% zur österreichischen Inflationsrate. Käme es zu einer längeren Unterbrechung von Gaslieferungen ohne einen schnellen Aufbau von Alternativquellen, würden sich spätestens im Spätherbst Knappheiten erwarten lassen, die Auswirkungen auf die Chemie-, Düngemittel-, Pharma- und Kunststoffindustrie haben könnten. Die Risiken sind also erheblich, bis hin zu deutlichen Bremsspuren in der konjunkturellen Entwicklung. Österreichische Banken haben im internationalen Vergleich hohe Kreditforderungen an russische Kundinnen und Kunden. Das Land liegt hinsichtlich der ausstehenden Beträge an dritter Stelle. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt ist Österreich mit Abstand am stärksten unter allen westlichen Ländern betroffen. Systemische Risiken entstehen aber aus der Russlandkrise für das heimische Bankensystem insgesamt eher nicht. Nur 4% der Auslandsforderungen österreichischer Banken sind mit Russland verbucht.
WIFO Reports on Austria, 2022, (3), 12 Seiten
Online seit: 25.02.2022 0:00
In the last two years, economic policy in Austria has been dominated by the COVID-19 crisis. Concerning its pandemic re-sponse, compared to its international peers, Austria ranks only average, both in terms of excess mortality and economic loss-es. While the pandemic situation is still acute, economic policy must nonetheless refocus on structural issues that are decisive for long-term prosperity. This article highlights some aspects of the COVID-19 crisis and offers some thoughts on the transfor-mation of the energy system and the reform of labour market institutions. The proactive design of both policy areas will be crucial for the country's successful economic future.
Mehr

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

E-Mail: publikationen@wifo.ac.at

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung