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FIW Policy Brief Nr. 40: Input-Output-Verflechtungen der Sachgüternachfrage und von Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FIW Policy Letter No. 40: Input-output Interdependencies of Demand for Tangible Goods and Expenditure on Research and Development)
FIW – Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft, Juni 2018, https://www.fiw.ac.at
Die inländische und internationale Nachfrage nach in Österreich produzierten Sachgütern trägt mit 21,8% der gesamten Bruttowertschöpfung wesentlich zur gesamtwirtschaftlichen Leistung bei, auch wenn sich durch die zunehmende Bedeutung internationaler Produktionsnetzwerke die Wertschöpfungsintensität der Produktion stetig verringert. Ein relativ stabiler Anteil dieser Wertschöpfung entfällt auf die österreichische Sachgüterproduktion selbst, der direkte und indirekte Anteil von Dienstleistungen an der Herstellung dieser Güter nimmt entgegen den Erwartungen nicht zu. Die Forschungs- und Entwicklungsintensität der Wirtschaftssektoren erhöhte sich hingegen deutlich, auch wenn sie zwischen den Sektoren erheblich variiert. Über Vorleistungsbeziehungen konsumieren auch die wenig F&E-intensiven Sektoren indirekt F&E-Leistungen anderer, forschungsintensiverer Sektoren und sind damit wichtige "Auftraggeber" unternehmerischer Forschungsaktivitäten.
Monographien, Dezember 2017, 352 Seiten
Studie von: IDEA Consult – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Technopolis Consulting Group Belgium SPRL
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 07.03.2018 0:00
This report presents the results from a large-scale representative survey among researchers in the EU. The findings illustrate the diversity of the EU higher education landscape with respect to PhD studies, career paths, higher education systems, working conditions, international, interdisciplinary and intersectoral mobility, as well as the attractiveness of ERA.
Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder, Jochen Kantelhardt (BOKU)
Österreich 2025 – Innovation: der Motor für Wachstum und Beschäftigung in der ländlichen Wirtschaft (Austria 2025 – Innovation: the Engine for Growth and Employment in the Rural Economy)
Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2017, 52 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Online seit: 13.12.2017 0:00
 
Innovation ist der Motor für Wachstum und Beschäftigung. Dies gilt für alle Wirtschaftszweige, einschließlich der Landwirtschaft. Der Wissensstand über das Innovationssystem in der österreichischen Landwirtschaft ist jedoch relativ gering. Um diesen Mangel zu beheben, werden in dieser Studie zwei Aspekte eingehend untersucht. Im internationalen Vergleich der landwirtschaftlichen Innovationssysteme bleibt Österreich in Bezug auf wichtige Variable wie die Forschungsausgaben, Patente und wissenschaftlichen Veröffentlichungen hinter Ländern wie den Niederlanden oder der Schweiz. Wie eine Befragung landwirtschaftlicher Betriebe in Österreich zeigt, wurden wesentliche Innovationen nur von einer Minderheit der Betriebe umgesetzt. Die Studie präsentiert und diskutiert Möglichkeiten zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von Betrieben in Österreichs Landwirtschaft.
Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder (BOKU)
Österreich 2025 – Elemente des landwirtschaftlichen Innovationssystems in Österreich (Austria 2025 – Components of the Agricultural Innovation System in Austria)
WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), S.807-814
Online seit: 25.10.2017 0:00
 
Innovationen sind zentrale Voraussetzungen für Produktivitätsfortschritte. Über Jahrhunderte wurden sie aus der Landwirtschaft selbst erbracht, seit Mitte des 19. Jahrhunderts liegt die Rolle der Landwirtschaft vor allem in der Übernahme von Technologien und ihrer praktischen Umsetzung. Die Einführung leistungsfähigerer Produktionsverfahren bewirkte über Jahrzehnte Einsparungen von Arbeitskräften im Ausmaß von etwa 2% pro Jahr. In den letzten Jahren kommen vermehrt wieder unmittelbar von landwirtschaftlichen Betrieben vorangetriebene Neuerungen zum Einsatz. Veränderte Verbrauchergewohnheiten und eine damit einhergehende hohe Bereitschaft zum Kauf von Premiumprodukten ermöglichen mittlerweile wieder arbeitsintensivere Produktionsverfahren und einen höheren Wertschöpfungsbeitrag dieser Komponente.
Projektpublikationen "Österreich 2025", August 2017, 64 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.10.2017 0:00
 
Innovation is the motor of growth and employment. This is true for all sectors in the economy including agriculture. Howerver, the state of knowledge about the innovation system in Austrian agriculture is relatively scarce. In order to address this deficiency, two aspects were investigated in depth in this study. Firstly, an overview is presented about the state of the agricultural innovation system relative to other countries. Austria is lagging behind countries like the Netherlands or Switzerland with respect to important variables like research expenditures. In the second part of the study results are presented that are based on a survey among Austrian farmers. They show that substantial innovations were made only by a minority of farmers in a four year period. The study presents and discusses options to enhance the innovative capacity of farms in Austria.
WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.141-151
Online seit: 20.02.2017 0:00
 
Die Leistung eines Innovationssystems kann anhand der Fähigkeit, zur Frontier oder der höchsten Leistungsgrenze in verschiedenen Bereichen beizutragen, gemessen werden. Die Differenzierung in die vier Frontier-Bereiche Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft ermöglicht einen Fokus der Analyse auf die Überleitung von der Wissens- und Technologieproduktion in Beschäftigung und Wertschöpfung. Die beiden Dimensionen der Innovations-Frontier – Strukturwandel in Richtung wissensintensiver Sektoren und Verbesserung der Marktpositionen in bestehenden Spezialisierungen (Upgrading) – können als strategischer Rahmen für die FTI-Politik genutzt werden. Dieser lässt sich effektiver operationalisieren als eine Orientierung an radikalen Innovationen. Eine Anwendung des Konzepts auf Österreich zeigt derzeit gegenüber führenden Innovationsländern einen Rückstand in allen Frontier-Bereichen, besonders in der Wissenschaft und hinsichtlich des Strukturwandels.
Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 39 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00
 
Innovation is increasingly seen as the dominant policy to address both economic and societal objectives. As a survey of the innovation policy literature in this paper shows, performance goals for innovation efforts are usually very general, framed as increasing the rate of innovation activities or as changing the direction of innovation activities towards specific societal goals. We argue that there is a middle layer missing in the hierarchy of performance goals, a layer which connects bundles of individual policies and the overarching country-wide innovation performance. Recent research suggests that the economic effects of innovation must be reflected at the sectoral level in either structural change towards knowledge-intensive sectors or upgrading within sectors towards more knowledge-intensive segments. We propose to investigate whether this way of measuring innovation outcomes – which we call the innovation frontier – is a suitable focussing device for innovation policy-making at the national or regional level. The paper outlines the conceptual basis for further more empirically oriented research.
Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 70 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00
 
Several strands of the innovation and growth literature use the notion technological or innovation frontier for performance assessment of countries and for policy recommendations as a function of the distance to these frontiers. We show that these concepts and measures are not easily interchangeable due to the lack of a common definition and a consensus on how to measure different kinds of frontier. We propose a consistent framework for the measurement of the scientific, technological, innovation and economic frontier, which also takes account of the impact of global value chains on innovation indicators. This can be used as a basis for empirical validation of the different claims of the literature using the frontier concept as well as for guiding performance comparison of countries and hence policies.
Monographien, Juli 2016, 75 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00
 
Die Analyse möglicher Effekte von geförderten Innovationsaktivitäten für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG- und Aurelia-Daten bzw. administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Demnach ziehen Innovationsaktivitäten auf Unternehmensebene leichte Veränderungen der Belegschaftsstruktur nach sich. Innovationsgeförderte Unternehmen nehmen tendenziell zusätzliche Arbeitskräfte auf. Dies sind überproportional Männer, Junge und Höherqualifizierte. Die neu eingestellten Arbeitskräfte scheinen das Unternehmen nicht rasch wieder zu verlassen, sondern zumindest mittelfristig zu bleiben.
Monographien, August 2015, 183 Seiten
This study has been prepared for the Executive Agency for Small and Medium-sized Enterprises (EASME), under Specific Contract ENT-SME-14-F-S107-SI2-698839 implementing the Framework Service Contract ENTR/300/PP/2013/FC-WIFO on "Studies in the Area of European Competitiveness" coordinated by the Austrian Institute of Economic Research (WIFO; coordinator: Andreas Reinstaller). This service contract is financed by the EU Programme for the Competitiveness of Enterprises and SMEs (COSME).
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
 
The aim of this study is to analyse the development of new industrial specialisations and the process of export diversification both at the country and the regional level for the EU countries over time. It examines to what extent these processes show path dependent properties, whether persistent development trajectories can be shifted in order to avoid structural traps and what role related and unrelated diversification play for the economic performance of regions. Overall, the results of this report and its policy implications underscore that Smart Specialisation policies require a smooth coordination of a larger set of diverse policy measures that take into account both the local context and all the involved players rather than a perfect setup of single policies. In particular, the educational system, specialisation patterns in research and innovation, and foreign direct investments play a key role in diversification processes and should be a constitutive element of Smart Specialisation policies.
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