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Weitere Publikationen: Harald Oberhofer (32 Treffer)

Harald Oberhofer, Gerhard Schwarz, Michael Strassnig
Trend, S.14
Entscheidungen auf Basis wissenschaftlicher Analysen zu treffen, wäre eine gute Idee. Sie scheitert – auch, weil in Österreich viele Daten nicht zugängig sind.
Die Europäische Union investiert jährlich mehr als 50 Mrd. € in die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität europäischer Regionen und Städte. Die EU-Regionalpolitik verfolgt das Ziel, durch gezielte Förderungen zu einer Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums, der Beschäftigung und der Lebensqualität in allen europäischen Regionen beizutragen. In diesem Policy Brief wird der Frage nachgegangen, ob die Bürger und Bürgerinnen in jenen Regionen, in denen die EU-Regionalpolitik zu zusätzlichem Beschäftigungswachstum führt, auch tatsächlich proeuropäischer eingestellt sind und ihre Wahlentscheidung dementsprechend treffen. Untersucht wird die Frage anhand der französischen Präsidentschaftswahl im Jahr 2017 und des Wahlerfolges der euroskeptischen Kandidatin Marine Le Pen sowie des proeuropäischen Kandidaten Emmanuel Macron. Die hier vorgestellten Hauptergebnisse deuten darauf hin, dass die Wähler und Wählerinnen in Regionen, in denen durch die EU-Regionalförderung zusätzliche Beschäftigung generiert wurde, in einem geringeren Ausmaß für Marine Le Pen stimmten.
Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, 2019, 72(2), S.494-504, https://doi.org/10.31263/voebm.v72i2.3154
Die Verfügbarkeit von Daten aus der Verwaltung sowie der Bundesstatistik für die (Grundlagen-)Forschung wird zunehmend ein Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Forschungsstandortes – insbesondere in den Sozialwissenschaften, aber auch der Gesundheitswissenschaft – und könnte einen wichtigen Beitrag für eine Evidenzorientierung in der Politik und Verwaltung liefern. In Österreich bilden vor allem die vergleichsweise unklare und zerklüftete Rechtslage in diesem Bereich sowie politische Widerstände gegen einen Zugang zu diesen Daten für die Wissenschaft eine wesentliche Herausforderung. Aus internationaler Perspektive ist aber die Öffnung dieser Daten geradezu notwendig und ein Gebot der Stunde.
in: Ernest Gnan, Ralf Kronberger, Schwerpunkt Außenwirtschaft 2017/2018. Protektionismus: Ursachen, Erscheinungsformen, Ökonomische Effekte
Buchbeiträge, Facultas, Wien, Juni 2018, S.153-163
Herausgeber: Oesterreichische Nationalbank – Wirtschaftskammer Österreich
Industrial and Corporate Change, 2016, 25(3), S.447-455, https://doi.org/10.1093/icc/dtv033
This note proposes the continuous treatment approach as a valuable alternative to propensity score matching for evaluating economic effects of merger and acquisitions (M&As). This framework allows considering the variation in treatment intensities explicitly, and it does not call for an arbitrary definition of cutoff values in traded ownership shares to construct a binary treatment indicator. We demonstrate the usefulness of this approach using data from European M&As and by relying on the example of post-M&A employment effects. The empirical exercise reveals some heterogeneities over the whole distribution of acquired ownership shares and across different types of M&As and country groups.
Harald Oberhofer, Benjamin Furlan, Martin Gächter, Bob Krebs
Scottish Journal of Political Economy, 2016, 63(2), S.216-242, https://doi.org/10.1111/sjpe.12088
In this article, we combine two so far separate strands of the economic literature and argue that democratization leads to a real exchange rate appreciation. We test this hypothesis empirically for a sample of countries observed from 1980 to 2007 by combining a difference‐in‐difference approach with propensity score matching estimators. Our empirical results reveal a strong and significant finding: democratization causes real exchange rates to appreciate. Consequently, the ongoing process of democratization observed in many parts of the world is likely to reduce exchange rate distortions.
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