Die Entwicklung der produktspezifischen Inflationsraten in Österreich im Jahr 2011 und im I. Quartal 2012. Datenband
Projektberichte (abgeschlossen), Mai 2012
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Die vorliegende Studie legt anhand disaggregierter Preisindizes auf Produktgruppenebene gemäß dem harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) von Eurostat Auffälligkeiten in der österreichischen Inflationsentwicklung gegenüber dem Euro-Raum dar. Dazu werden Inflationsdifferentiale und Inflationsbeiträge zwischen Österreich, Deutschland und dem Euro-Raum ermittelt und die produktspezifischen Inflationsraten mit Hilfe eines panelökonometrischen Verfahrens in eine internationale und eine länderspezifische Komponente zerlegt. Im Jahr 2011 und im I. Quartal 2012 war demnach der überwiegende Teil der Inflationsrate in Österreich auf die internationale Komponente zurückzuführen. Mit Ausnahme einiger Monate in den Jahren 2005, 2007 und 2011 drückte die länderspezifische Komponente die Inflationsrate unter den "underlying inflation trend" des Euro-Raumes und war somit inflationsdämpfend. Die Inflationszerlegung für 61 Produktgruppen liefert für das Jahr 2011 in Österreich in einigen Produktgruppen ausgeprägte länderspezifische positive Inflationsbeiträge. So entfielen rund drei Viertel des Differentials der österreichischen Gesamtinflation zum "underlying inflation trend" des Euro-Raumes auf touristische Dienstleistungen, Bekleidung und Schuhe sowie Kraftstoffe.
Forschungsbereich:Makroökonomie und öffentliche Finanzen – Industrie-, Innovations- und internationale Ökonomie
Sprache:Deutsch

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