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WIFO-Publikationen (25 Treffer)

Monographien, August 2019, 36 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.08.2019 0:00
 
Trump's trade wars hit a new dimension expanding from mini to global trade wars. They target sectors (e.g., aluminium and steel) for the protection of "national security" (according to Section 232 of the Trade Expansion Act of 1962) and countries (e.g., China) for unfair trade practices (according to Section 301 of the Trade Act of 1974). Both legal instruments give the US President the power to impose sanctions and protective measures. Since Trump came in office, he has cancelled most multilateral agreements or projects the USA were previously involved (TTIP, TPP, NAFTA, Paris Climate Agreement, JCPoA). Whereas the US trade conflict with China escalated dramatically and could ultimately – beginning with 1 September 2019 as President Trump has threatened – affect all bilateral trade flows, the tensions with the EU are currently limited to aluminium and steel. However, a trade war with respect to cars could follow if no agreement on an US-EU FTA-light is reached, besides the agreement on increasing the share of duty-free imports of hormone-free beef from the USA, signed on 2 August 2019. We analyse the trade wars already underway (aluminium and steel; USA–China) and possible new conflicts (cars) and agreements (FTA-light) with two methods: 1. a static CGE model and 2. a global dynamic economic macro model. The comprehensive US trade war with China results in the biggest impact for the involved countries, followed by a possible car conflict and an FTA-light agreement.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(12), S.881-890
Online seit: 20.12.2018 0:00
 
Digitalisierung verändert die Bedeutung von Raum und Distanz. Aufgrund der Verringerung der Transaktionskosten nehmen die Möglichkeiten der Leistungserbringung über größere Distanzen deutlich zu. Trotzdem bringt Digitalisierung nicht zwingend eine wirtschaftliche Konvergenz zwischen peripheren und zentralen Räumen mit sich. Agglomerationsvorteile und eine bessere Ausstattung mit Technologie, Humankapital und Infrastruktur verstärken, wenn die menschliche Arbeit komplexer wird, die Standortvorteile von zentralen Räumen weiter. Digitale Technologien bieten dennoch Entwicklungschancen für ländliche Räume, wenn die notwendige Ausstattung mit Infrastruktur und qualifiziertem Humankapital gegeben ist. Digitalisierung verändert zudem die weltweiten Handelsströme und fragmentiert die Wertschöpfungsketten. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen sowie den Dienstleistungssektor erhöht der zunehmende Einsatz digitaler Technologien die Exportfähigkeit.
Monographien, September 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.09.2018 0:00
 
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
Monographien, August 2018, 132 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.08.2018 10:00
 
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Monographien, September 2017, 59 Seiten
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 10.10.2017 0:00
 
This report summarises empirical facts about the economic impact of the EU sanctions against Russia and the Russian countersanctions, both implemented in the summer of 2014. The observed decline in trade volumes between the EU and Russia is not only due to the sanctions, but also by other economic factors, such as the downturn of the Russian economy, largely caused by the falling oil price and the ensuing ruble depreciation. Furthermore, empirical evidence suggests that European and Russian companies alike managed to partly divert trade flows to other international markets in response to the deteriorating trade relationships. Overall trade diversion, however, cannot nearly compensate for losses of EU exports to Russia and thus mitigate the economy-wide negative impacts. Finally, descriptive evidence and additional information seem to indicate that compliance with the sanctions was partly circumvented right after the implementation of the sanctions in 2014, in particular for agri-food goods via countries of the Eurasian Economic Union. Legal trade diversion through countries unaffected by the sanctions has also taken place. It is important to emphasise that this study does not assess the political costs or effectiveness of the sanctions, but merely analyses potential economic costs caused by all sanction measures in place.
Using a panel-data set of Austrian service exporting firms this paper examines the determinants of service exports at the firm-destination country level. We implement a random-effects Heckman sample selection firm-level gravity model as well as a fixed effects Poisson model. Expected firm-level service exports are decomposed into the intensive and extensive margins of adjustment as a response to counterfactual changes. We find market demand to be the key determinant. Results also suggest high service export potentials due to regulatory reform in partner countries within the EU. Adjustments at the extensive margin only play a marginal role. Increasing firm size as well as changes in distance related costs are most effective in developing new export relationships in services.
 
Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich in Österreich 2016 weiter auf 1,5%. Es wurde durch die starke Konsumnachfrage und die Ausweitung der Investitionen getragen. Vor dem Hintergrund der internationalen Konjunkturschwäche entwickelten sich die Exporte schleppend. Sachgütererzeugung und Bauwirtschaft verzeichneten eine günstige Konjunktur. Positive Impulse kamen auch von Handel und Tourismus. Wie 2015 betrug die Inflationsrate 0,9%. Mit der guten Konjunktur wurde auch die Beschäftigung ausgeweitet. Aufgrund der neuerlichen Zunahme des Arbeitskräfteangebotes sank jedoch die Arbeitslosigkeit nicht, die Arbeitslosenquote lag konstant bei 9,1%.
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