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Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Alle WIFO-Publikationen (603 Treffer)

Monographien, Mai 2019, 15 Seiten
Auftraggeber: Montanuniversität Leoben
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.05.2019 0:00
 
In der Abfall- und Ressourcenwirtschaft werden Abfälle zu wiederverwendbaren und verkaufsfähigen Stoffen aufbereitet. Diese können als Sekundärrohstoffe stofflich genutzt oder als Ersatzbrennstoffe energetisch verwertet werden. Durch europarechtliche Vorgaben (z. B. Kreislaufwirtschaftspakt) kommt der Abfallwirtschaft eine zunehmende gesellschaftspolitische Bedeutung zu, die eine Steigerung von Qualität und Quantität der Verwertung von Siedlungs- und Gewerbeabfällen vorsieht und potentiell einen volkswirtschaftlichen Mehrwert generiert. Die Studie quantifiziert indirekte und induzierte Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte unterschiedlicher Modelle der Restmüllbehandlung anhand eines makroökonomischen Modells der österreichischen Wirtschaft (WIFO.DYNK) auf Basis direkter Arbeitsplatzeffekte, die in der Studie von Altendorfer (2018) für Österreich modellspezifisch berechnet wurden. Im Ergebnis zeigen sich durchweg positive Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte. Der Arbeitskräftebedarf fällt umso höher aus, je komplexer die abfallwirtschaftliche Behandlung der Restmüllfraktionen erfolgt.
 
Die österreichische Wirtschaft wuchs 2018 um 2,7% und damit etwas stärker als im Jahr zuvor (+2,6%). Der Wachstumshöhepunkt wurde jedoch bereits zu Jahresbeginn 2018 überschritten. Vor dem Hintergrund welthandelspolitischer Spannungen (zwischen den USA und China) sowie der Abschwächung der Expansion im Euro-Raum kühlte sich die Dynamik in Österreich in der zweiten Jahreshälfte 2018 ab. Neben der Konjunktureintrübung in Italien und Frankreich dämpften in Deutschland Produktionsausfälle in der Autoindustrie das Wachstum. Österreichs Außenhandel entwickelte sich 2018 insgesamt günstig, verlor allerdings zum Jahresende an Schwung. Auch die Binnennachfrage trug positiv zum BIP-Wachstum bei. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte war erneut kräftig, zugleich steigerten die Unternehmen ihre Nachfrage nach Investitionsgütern (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen). Die Bauwirtschaft verzeichnete das zweite Jahr in Folge eine sehr günstige Konjunktur. Auch in der Sachgütererzeugung wurde die Wertschöpfung erneut merklich ausgeweitet, wenngleich sich die Industriekonjunktur spiegelbildlich zum Außenhandel auf hohem Niveau abschwächte. Positive Impulse kamen vom Verkehrssektor, den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen und vom Tourismus. Die Inflation verharrte in Österreich, gemessen am VPI, annähernd konstant bei 2,0%. Mit der Hochkonjunktur entspannte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter. Die Beschäftigung wurde erneut ausgeweitet, und die Arbeitslosenquote (nationale Definition) sank auf 7,7%.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(4), 108 Seiten
Online seit: 02.05.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Stabilisierung der Konjunktur im 2. Halbjahr 2019. Prognose für 2019 und 2020 • Angelina Keil, Wirtschaftschronik. I. Quartal 2019 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2019 bis 2023 • Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Rainer Eppel, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Atanas Pekanov, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Kräftiges Wachstum 2018 – Abschwächung der Industriekonjunktur auf hohem Niveau. Österreichs Wirtschaft 2018
Monographien, Februar 2019, 13 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 20.02.2019 0:00
 
Der Policy Brief argumentiert für ein vertieftes Verständnis des Energiesystems, um langfristige Investitionsentscheidungen im Energiesystem beurteilen zu können. Zwei Überlegungen sind dabei von Relevanz: 1. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht lassen sich durch einen Fokus auf die Integration aller Komponenten des Energiesystems Synergien und eine damit verbundene Erhöhung der energetischen Produktivität und eine Verringerung von Treibhausgasemissionen erschließen. 2. Ein entsprechender anreizkompatibler institutioneller Rahmen reicht von einem Umfeld für neue Märkte bis zur Überprüfung bestehender Regulierungen und zur Entwicklung von neuen Fördermechanismen.
Monographien, Februar 2019, 10 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 20.02.2019 0:00
 
WIFO Working Papers, 2019, (575), 28 Seiten
Online seit: 11.01.2019 0:00
Two major international frameworks provide landmarks for future development paths: the UN Sustainable Development Goals (SDGs) and the Paris Climate Agreement. Monitoring the progress towards achieving the individual goals has to consider a multitude of synergies and trade-offs. In this paper we use composite indices to analyse climate and energy policy in Austria and other selected EU countries. The analysis delivers several results which are also supported by the assessment of climate and energy policies in the case study countries. In general, the improvements regarding energy efficiency, emissions and deployment of renewables have been moderate in the period under observation. This hints at the time needed for restructuring to take place. This underlines the importance of credible political commitment to climate targets, the implementation of ambitious instruments and the need for stability in the guiding frameworks in order to effectuate substantial changes. In addition, the description of the circumstances and policy frameworks in the selected countries shows, that each one is characterised by a very specific energy system (complemented by specific social structures) which determines the challenges that have to be overcome on the way to decarbonisation.
Monographien, Dezember 2018, 100 Seiten
Auftraggeber: Umweltbundesamt GmbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Online seit: 20.12.2018 0:00
 
Agriculture contributes approximately 10 percent to the emission of greenhouse gases in Austria. Therefore, it is important to evaluate the long-term development of the sector in order to assess whether Austria is achieving its emission targets. In three scenarios, adaptation paths of Austrian agriculture to changed price developments and political framework conditions up to 2050 are examined. The reduction of arable land observed so far was continued in the scenarios. The results show sustained production incentives for milk production. Contrary to recent observations, the results indicate a reduction in poultry meat production. In arable farming, maize production will increase, mainly due to the assumed productivity gains.
WIFO Working Papers, 2018, (573), 30 Seiten
Online seit: 13.12.2018 0:00
Both the UN SDGs and the Paris Agreement imply ambitious long-term targets which only can be met with a fundamental restructuring of economic and social systems. We propose a set of energy and climate policy indicators that allows informed policy making and goes beyond the approaches that mainly focus on progress based on the UN indicator set. The sustainable energy indicators cover the whole energy system as well as the three dimensions of sustainability. The approach combines an energy service centred perspective with research on energy and climate indicators and embeds the indicator framework in broader socio-ecologic context. For the four demand-side sectors a set of 118 high-level energy indicators has been assembled that can be further disaggregated to about 387 indicators. For electricity and heat supply a set of 25 energy indicators has been compiled that can be further disaggregated to about 130 indicators differentiating by energy source and plant type. Interactions (i.e., synergies and conflicts) between the different target dimensions and the corresponding indicators need to be carefully considered. Given the complexity of the issue and the lack of adequate indicators and gaps in data availability it is difficult to interpret certain observable trends. This needs to be kept in mind when using the indicator system for policy analysis.
WIFO-Monatsberichte, 2018, 91(12), S.899-908
Online seit: 20.12.2018 0:00
 
Digitalisierung beeinflusst anhand vieler unterschiedlicher Wirkungskanäle den Energieverbrauch und die Umwelt. Direkt dämpft sie durch die Verfügbarkeit besserer Technologien sowie (fast) immaterieller Güter und Dienstleistungen den Energie- und Ressourcenverbrauch, trägt aber auch zum verstärkten Aufkommen von "E-Waste" bei. Ökonomische Wirkungen und Reaktionen könnten die positiven Umwelteffekte vermindern (Rebounds, z. B. Steigerung der Nachfrage aufgrund niedrigerer Preise, Wirtschaftswachstum). Ausschlaggebend werden am Ende aber wohl systemische Effekte (neue Wertschöpfungsstrukturen, gesellschaftliche und institutionelle Veränderungen) sein, die zur Zeit noch schwierig zu schätzen sind. Digitalisierung hat jedenfalls das Potential, eine sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft zu unterstützen, die notwendig ist, um z. B. die Klimaziele des Übereinkommens von Paris 2015 zu erreichen. Anhand eines Einblickes in die Vorteile eines Smart Grid wird dieses Potential exemplarisch aufgezeigt. Um das transformative Potential der Digitalisierung zu erschließen, benötigt es unterstützende Rahmenbedingungen, wie z. B. eine ökologische Steuerreform, die Berücksichtigung sozialer Akzeptanz und eine weltweite Perspektive.
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