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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

WIFO-Publikationen (1026 Treffer)

WIFO Working Papers, 2019, (589), 42 Seiten
Online seit: 31.10.2019 0:00
We examine the gender wage gap in Austria from 2005 to 2017 using data from EU-SILC. The raw wage gap declined from 18.6 log points in 2005 to 14.9 log points in 2017. We use standard decomposition techniques that correct for differences in the distributions of human capital and other variables between men and women. All calculated decompositions indicate that the unexplained part of the gender wage gap decreased substantially over the last ten years. The decrease of the unexplained gender wage gap between the largest gap in this period (2006) and the most recent gap (2017) ranges from 3.7 log points to 8.5 log points depending on the decomposition approach. Using the approach developed by Neumark (1988), the corrected wage gap shrank from 8.7 log points in 2005 (8.8 log points in 2006) to 5.1 log points in 2017. The main reason for the decline in wage differences is the relative improvement of women's observed and unobserved characteristics.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.771-782
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Um den Zustand von ökonomischem Wohlergehen und Wohlstand der Bevölkerung umfassend zu beschreiben, werden am häufigsten die Wertschöpfung und ihre Veränderung im Zeitablauf beobachtet. Dies reicht aber nicht aus, um aussagekräftige Vergleiche zur ökonomischen Lage zwischen Regionen zu verschiedenen Zeitpunkten durchzuführen. Bisher beruhen Verteilungsanalysen überwiegend auf der Verteilung des verfügbaren Einkommens auf Haushaltsebene nach sozialen Aspekten oder auf der unterschiedlichen Höhe des Einkommens von Personen nach Geschlecht. Der kleinräumigen Dimension von Einkommensunterschieden oder von Unterschieden der Lebenssituation innerhalb eines Landes wurde bisher kaum Beachtung geschenkt. Es liegen lediglich Auswertungen auf Ebene der Bundesländer bzw. Regionstypen oder Gemeindegrößenklassen vor. Anhand der aktuellen Daten zu individuellen Einkommen und Haushaltseinkommen in Österreich sowie neuer Ansätze zur Beschreibung der Lebensumstände auf kleinräumiger Ebene hat das WIFO einen Index zur Lebenssituation auf Gemeindeebene entwickelt. Dieser Indikator beinhaltet neben einkommensspezifischen Informationen solche zur Alters- und Ausbildungsstruktur sowie zur Arbeitsmarktintegration.
Österreichs internationale Lohnstückkostenposition 2018 neuerlich etwas verbessert (Austria's International Unit Labour Cost Position Improved Again in 2018)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.757-769
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die anhaltend gute Konjunktur hatte im Jahr 2018 eine Verbesserung der Lohnstückkostenposition der Herstellung von Waren gegenüber dem gewichteten Durchschnitt aller Handelspartner zur Folge. Die Produktivität stieg kräftiger als in den Vergleichsländern, während sich die Arbeitskosten im Durchschnitt der Vergleichsländer erhöhten. Diese günstige Entwicklung wurde maßgeblich durch die Lohnstückkostenposition relativ zu Deutschland und den anderen EU-Handelspartnern bestimmt. Gegenüber den außereuropäischen Handelspartnern war, auch aufgrund einer Aufwertung des Euro, eine Verschlechterung der österreichischen Lohnstückkostenposition zu verzeichnen.
WIFO-Monatsberichte, Heft 10/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 10/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), 76 Seiten
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Stefan Ederer, Abschwächung der Konjunktur, aber keine Rezession. Prognose für 2019 und 2020 • Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Wirtschaftswachstum weiterhin niedrig, aber stabil. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2024 • Werner Hölzl, Thomas Leoni, Österreichs internationale Lohnstückkostenposition 2018 neuerlich etwas verbessert • Julia Bock-Schappelwein, Franz Sinabell, Einkommenslage und Lebenssituation in Österreich. Befunde zur bisher vernachlässigten regionalen Dimension
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), S.697-705
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Die Strukturanalyse der Beschäftigung in Österreich zeigt ein relativ stabiles Muster nach Tätigkeitsschwerpunkten. In den letzten zwei Jahrzehnten veränderte sich der Anteil der Arbeitsplätze mit überwiegend Routinetätigkeiten (40%) bzw. Nichtroutinetätigkeiten (60%) kaum. Allerdings verlagerte sich die Struktur langsam weg von Berufen mit überwiegend manuellen Tätigkeiten. Die Veränderung der Tätigkeitsstruktur ist mit der Digitalisierung der österreichischen Wirtschaft verbunden und spiegelt Automatisierungsprozesse insbesondere in der Sachgütererzeugung wider. In hochdigitalisierten Branchen ist der Anteil der Beschäftigten in Berufen mit überwiegend manuellen Aufgaben geringer. Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologien verstärken die Verschiebung der Tätigkeitsprofile weg von manuellen Routineaufgaben hin zu Berufen mit analytischen und interaktiven Nichtroutinetätigkeiten. Die durch Digitalisierung bzw. Automatisierung am stärksten gefährdeten manuellen Routinetätigkeiten werden meist von Geringqualifizierten ausgeübt.
WIFO-Monatsberichte, Heft 9/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 9/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(9), 88 Seiten
Online seit: 01.10.2019 0:00
 
Stefan Ederer, Konjunktur flaut allmählich ab • Thomas Url, Günstige Konjunkturlage stützt Prämienwachstum in der Privatversicherung • Werner Hölzl, Digitalisierung in Österreich: Einleitende Bemerkungen • Agnes Kügler, Andreas Reinstaller (WIFO), Bernhard Dachs (AIT), Digitalisierung der österreichischen Wirtschaft im internationalen Vergleich • Andreas Reinstaller, Auswirkungen der Digitalisierung und Herausforderungen für die Standortpolitik aus der Sicht der österreichischen Industrie • Werner Hölzl, Herausforderungen für kleinere Unternehmen durch die Digitalisierung. Bestandsaufnahme und Prioritäten • Julia Bock-Schappelwein, Klaus S. Friesenbichler, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten in Österreich. Ergebnisse auf Grundlage der unselbständigen Beschäftigung
Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (Development of Wages and Salaries in Industry Since the Financial Market and Economic Crisis)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), S.599-608
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Die kollektivvertraglichen und die effektiven Bezüge entwickelten sich in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (2010/2018) weitgehend im Gleichschritt, sodass sich die Überzahlungssätze im Durchschnitt kaum veränderten. Die Löhne stiegen etwas kräftiger als die Gehälter, zu einem guten Teil aufgrund der Veränderung der Beschäftigungsstruktur nach Branchen. Dieser Struktureffekt begünstigte auch einen leichten Rückgang der Streuung der branchenspezifischen Löhne und Gehälter. Die Löhne und Gehälter nahmen sowohl nominell als auch real langsamer zu als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Im Lichte des gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsfortschrittes wurde der lohnpolitische Spielraum aber weitgehend ausgeschöpft.
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2019 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2019)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(8), 72 Seiten
Online seit: 23.08.2019 0:00
 
Christian Glocker, Binnenwirtschaft stützt Konjunktur in Österreich • Susanne Bärenthaler-Sieber, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung), Cash-Flow-Quote stagniert 2018. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung • Gunther Tichy, Das vernachlässigte Massensparen. Die wirtschaftspolitischen Folgen zunehmender Intermediation • Thomas Leoni, Entwicklung der Löhne und Gehälter in der Industrie seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise • Werner Hölzl, Michael Klien, Öffentliche Ausschreibungen und Konjunktur. Eine Analyse mit unkonventionellen Daten für die österreichische Bauwirtschaft
WIFO Working Papers, 2019, (585), 35 Seiten
Online seit: 12.08.2019 0:00
Der "Armutsindex" bildet erstmals die Lebensumstände auf kleinräumiger Ebene in den 2.122 Wohngemeinden in Österreich für den Zeitraum 2010 bis 2017 quantitativ ab, indem er die auf Armut und soziale Ausgrenzung einwirkenden Faktoren wie Einkommen, Erwerbsintensität, Alter und Qualifikation in einer Indexzahl bündelt. Aus diesem Aggregat lassen sich Rückschlüsse auf die Lebensumstände auf Wohngemeindeebene in Österreich ziehen. Nicht nur werden die zwischen städtischen und ländlichen Regionen bzw. dicht und dünn besiedelten Gebieten unterschiedlichen Lebensbedingungen aufgezeigt, zugleich wird auch Einblick in die Heterogenität innerhalb der ländlichen Regionen geboten, wie der Blick auf die peripheren ländlichen Regionen auf der einen Seite und die zentralen ländlichen Räume im Umland von Zentren auf der anderen Seite zeigt.
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