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Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit

Alle WIFO-Publikationen (997 Treffer)

WIFO Working Papers, 2019, (580), 20 Seiten
Online seit: 16.04.2019 0:00
Projections show sharp increases in public spending on long-term care services across Europe. However, a purely cost based focus on long-term care services is economically misleading. Private and public expenditure on long-term care services directly and indirectly generate income in the form of salaries, taxes and social security contributions. The aim of this paper is to quantify the economic impact and multipliers of long-term care services for the first time. Based on an econometric regional input-output model for Austria, we estimate the direct, indirect and induced effects of public and private expenditures on value added, employment, taxes and social security contributions. According to our results, each Euro spent on long-term care services is associated with domestic value added of 1.7 € as well as 0,70 € in taxes and social security contributions. The economic multipliers of the long-term care services are comparatively high due to the high share of wages and salaries in direct expenditure and the associated high direct value added. Public expenditure on professional care services should therefore not be regarded merely as a cost factor in the public budget. Rather, this rapidly growing economic sector is also an increasingly important economic factor in a time of ageing societies.
WIFO Working Papers, 2019, (578), 84 Seiten
Online seit: 29.03.2019 0:00
The design of tax systems has a considerable impact on the distribution of income and wealth at the household and the individual level, and due to gender-differentiated socio-economic conditions also in a gender perspective. One of the most important areas of taxation is the taxation of personal incomes. Besides the level of income tax rates and the design of the income tax schedule (progressive versus flat tax schedule), the system of household taxation (joint versus individual taxation), the determination of taxable income and the design of tax exemptions (tax allowances versus credits), particularly child-related ones, are crucial determinants of the distributional effects and work incentives of the personal income tax. The study presents an overview of the microsimulation results for selected provisions of the personal income tax system on income distribution and work incentives. The microsimulations are based on EUROMOD for six selected EU countries: Germany, Austria, Spain, Czech Republic, UK, and Sweden, countries of different "families" of welfare and taxation traditions.
 
In Österreich berichten Pflegedienstleister zunehmend über Schwierigkeiten, Pflegepersonal für mobile und stationäre Dienste zu finden. Neben der Frage der künftigen Finanzierung ist die Frage der Sicherstellung ausreichender Personalabdeckung wohl das dringlichste Problem im Pflegebereich. Wie eine Schätzung auf Basis aktueller Projektionen zur Nachfrage nach Pflegedienstleistungen zeigt, werden im Bereich der mobilen und stationären Pflege und Betreuung bis 2030 rund 24.000 (Vollzeitäquivalente: 18.000) und bis 2050 79.000 (Vollzeitäquivalente: 58.000) zusätzliche Pflegekräfte benötigt (Stand 2016: 63.000 bzw. 45.000 Vollzeitäquivalente). Im Mittelpunkt einer Pflegereform müssen deshalb neben Ausbildungs- und Umschulungsoffensiven Maßnahmen stehen, die den Pflegeberuf attraktiver machen.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(3), 60 Seiten
Online seit: 25.03.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Zukunftseinschätzung der Industrie stabilisiert sich • Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Zum künftigen Bedarf an Pflegepersonal in den stationären und mobilen Diensten • Jürgen Janger, Projektbasierte Grundlagenforschungsförderung im internationalen Vergleich. Implikationen für eine Exzellenzinitiative in Österreich • Andreas Reinstaller, Produkteinführungen österreichischer Unternehmen und Konjunkturschwankungen
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(2), S.109-120
Online seit: 25.02.2019 0:00
 
Die öffentliche Diskussion über die Unterschiede zwischen den durchschnittlichen Kosten der stationären Pflege in den einzelnen Bundesländern basiert häufig auf Vergleichen und Erklärungen, die einer genauen Überprüfung nicht standhalten. Ziel dieses Beitrages ist eine Analyse der tatsächlichen Kostenunterschiede auf Basis statistischer Methoden, in der einerseits die teils beträchtlichen Unterschiede zwischen den Betreuungsstrukturen, aber auch den Lohn- und Immobilienpreisniveaus in den Bundesländern und andererseits eine Reihe von Einschränkungen hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Daten der Pflegedienstleistungsstatistik berücksichtigt werden. Weite Teile der Streuung der Kosten je Verrechnungstag zwischen den Bundesländern können in einem einfachen Regressionsmodell mithilfe dieser Faktoren erklärt werden. Die ökonomisch bzw. statistisch nicht erklärbaren Kostenunterschiede zwischen den Bundesländern sind letztlich gering.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(2), 48 Seiten
Online seit: 25.02.2019 0:00
 
Stefan Schiman, Konjunkturabschwung in Österreich noch verhalten • Julia Bachtrögler, Michael Weingärtler, Wachstumshöhepunkt der Bauwirtschaft in Europa überschritten – Expansion hält an • Matthias Firgo, Ulrike Famira-Mühlberger, Zu den Kosten der stationären Pflege im Bundesländervergleich
Monographien, Jänner 2019, 51 Seiten
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.01.2019 11:00
 
Psychische Erkrankungen bilden eine hohe Hürde für die Erwerbstätigkeit und sind eine der wichtigsten Ursachen von Invalidität. Ihre Bedeutung für das Krankenstandsgeschehen nahm längerfristig stark zu. Dieser Bericht befasst sich mit der Entwicklung und Verteilung psychisch bedingter Krankenstände in Oberösterreich in den Jahren 2005 bis 2016. Nach einem deutlichen Anstieg in den 2000er-Jahren gingen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen zwischen 2011 und 2016 leicht zurück. Dies war vor allem auf eine Verkürzung der durchschnittlichen Krankenstandsdauer zurückzuführen. Die Zahl der psychisch bedingten Krankenstandstage der Arbeitslosen war um ein Vielfaches höher als jene der Beschäftigten, sie folgte in ihrer Entwicklung über die Zeit aber einem ähnlichen Muster.
WIFO Bulletin, 2018, 23(17), S.162-173
Online seit: 14.01.2019 0:00
 
In 2017, the economic upturn in the Austrian manufacturing sector led to an improvement in the unit labour cost position compared with the weighted average of all trading partners. Productivity increased more strongly than in previous years, while labour costs in Austria rose only moderately. The Austrian unit labour cost position also improved in comparison with Germany and the other EU trading partners.
Monographien, Dezember 2018, 113 Seiten
Auftraggeber: Hilfswerk Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 17.12.2018 11:59
 
Der vorliegende Bericht beleuchtet die derzeitige und künftige ökonomische Bedeutung mobiler Pflege- und Betreuungsdienste in Österreich vor dem Hintergrund des bevorstehenden demographischen Wandels und möglicher politischer Maßnahmen zur Veränderung des Versorgungsmix in der formellen Pflege. Die Studie zeigt einerseits den Status quo mobiler Dienste im nationalen und internationalen Kontext auf und gibt analog zu einer Reihe von weiteren rezenten WIFO-Studien Einblick in den projizierten, österreichweiten Leistungsumfang mobiler Dienste und der Pflegedienste insgesamt bis zum Jahr 2050. Darauf aufbauend wird versucht, in vier Politikszenarien (Verschiebung des Versorgungsmix zugunsten der stationären Pflege, der 24-Stunden-Betreuung und der mobilen Dienste, relative Erhöhung des Potentials für informelle Pflege) die Effekte möglicher Maßnahmen zu quantifizieren, die die Bedeutung der jeweiligen Pflegeformen in unterschiedlichem Ausmaß beeinflussen. Eine Reihe von evidenzbasierten Schlussfolgerungen und Argumenten zeigt abschließend die Bedeutung mobiler Dienste als integraler Bestandteil eines effektiven Pflegesystems auf.
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