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Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

WIFO-Publikationen (5345 Treffer)

WIFO Bulletin, 2019, 24(10), S.83-89
Online seit: 15.11.2019 15:00
 
The weakness of the global economy is dampening the Austrian business cycle. Export growth slowed noticeably in the second quarter, and GDP growth eased to +0.3 percent compared to the previous quarter. Private household consumption, however, continued to increase and supported overall growth. The prospects for the Austrian economy stabilised recently. According to the WIFO-Konjunkturtest (business cycle survey), company assessments brightened somewhat in August, especially in the manufacturing sector. The recovery on the labour market is coming to a halt, the seasonally adjusted unemployment rate stagnated in August. The inflation rate fell slightly to 1.4 percent in July.
 
In the second quarter of 2019, Austrian GDP grew by 0.3 percent compared to the previous period (after +0.4 percent in the first quarter of 2019 and +0.5 percent in the fourth quarter of 2018). Although the expansion of previous years continued, it has slowed continuously since the beginning of 2018. The positive development of the real economy continues to be reflected in the labour market in the form of an increase in employment and a decline in unemployment. Inflation has recently slackened.
WIFO Working Papers, 2019, (590), 18 Seiten
Online seit: 10.11.2019 0:00
In den Wirtschaftswissenschaften lassen sich zwei Theorietypen unterscheiden: Die "idealistische Ökonomie" geht von einem Idealzustand aus und untersucht die Bedingungen, unter denen dieser erreicht werden kann wie die Eigenschaften des "homo oeconomicus". Die „realistische Ökonomie“ geht vom Konkreten aus und berücksichtigt (daher) die "Polaritäten" des "homo humanus", der seine Erwartungen unter Unsicherheit bildet. Die Abfolge von Prosperität und Krise ("langer Zyklus") wird durch die Abfolge in der Dominanz realistischer bzw. idealistischer Theorien geprägt. So diente der Keynesianismus im "golden age" der 1950er- und 1960er-Jahre als "Navigationskarte" der Politik, die nachfolgende Krisenphase wurde umgekehrt von der restaurierten Neoklassik geprägt. Sie legitimierte die Liberalisierung der Finanzmärkte, deren "manisch-depressive" Schwankungen die Investitionsbereitschaft der Unternehmer und damit das Wirtschaftswachstum nachhaltig dämpften. Zusätzlich trugen die damit verbundenen Bewertungsänderungen von Vermögen und Verbindlichkeiten wesentlich zum Entstehen von Schulden- und Finanzkrisen bei.
Presseaussendungen, 11.11.2019 9:00
Policy Brief: Fragen und Fakten zur Bepreisung von Treibhausgasemissionen (Policy Brief: Questions and Facts on the Pricing of Greenhouse Gas Emissions)
Monographien, November 2019, 30 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 08.11.2019 0:00
 
Viele Empfehlungen für die Klimapolitik konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: erstens einen möglichst raschen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energie und zweitens, ergänzend dazu, eine Bepreisung von Treibhausgasemissionen. Der vorliegende Policy Brief legt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über die Energie- und Klimapolitik eine unterstützende Argumentation für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen vor.
WIFO Working Papers, 2019, (588), 25 Seiten
Online seit: 24.10.2019 0:00
John Maynard Keynes war ein Ökonom, der stets zwischen der Welt der Theorien und der Realität pendelte, er prüfte und verwarf theoretische Annahmen aufgrund seiner Beobachtungen, die er wiederum als Ausgangspunkte für die Entwicklung neuer Theorien nutzte. Gleichzeitig betrieb er als Praktiker keine andere Art von Aktivitäten mit solcher Intensität und Kontinuität wie Finanzgeschäfte aller Art. Diese Erfahrungen machten für Keynes klar, dass ökonomisches Verhalten essentiell durch Unsicherheit, Emotionen und soziale Interaktion geprägt wird. In seiner Darstellung der Handels- und Preisdynamik auf Finanzmärkten (sie nimmt die wichtigsten Entwicklungen seit den 1970er-Jahren vorweg) entwirft er ein zum "homo oeconomicus" in radikalem Gegensatz stehendes Menschenbild. Allerdings hat er diese realitätsnahe Mikro-Fundierung seiner Makroökonomie nicht theoretisch ausformuliert, denn dann hätte er das gesamte Theoriegebäude der Neoklassik explizit verwerfen müssen. Dies aber hätte dem Hauptziel seiner "General Theory" widersprochen, seine "fellow economists" mit seiner Beschäftigungs-, Zins- und Geldtheorie dort abzuholen, wo sie sich befanden.
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.737-755
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
Die Weltkonjunktur schwächt sich seit der ersten Jahreshälfte 2018 immer mehr ab. Für die kommenden Jahre wird ein Verharren in einer Situation schwächeren Wachstums prognostiziert. Die österreichische Wirtschaft wird im Durchschnitt der Prognoseperiode 2020/2024 mit +1,4% pro Jahr (2015/2019 +1,9% p. a.) etwas (+0,1 Prozentpunkt) kräftiger wachsen als der Durchschnitt des Euro-Raumes. Die Entlastung der privaten Haushaltseinkommen (Familienbonus und Maßnahmen zur Unterstützung von Personen mit niedrigem Einkommen 2020 und 2021) stützt weiterhin die Konsumnachfrage. Das durchschnittliche Wachstum des privaten Konsums wird im Prognosezeitraum 1,5% pro Jahr betragen (2015/2019 +1,2% p. a.). Die gedämpfte, aber stabile Expansion erlaubt eine stetige Ausweitung der Beschäftigung um 1,0% p. a. (2015/2019 +1,7% p. a.), die Arbeitslosenquote wird bei rund 7½% verharren. Die Preissteigerungen laut Verbraucherpreisindex bleiben mittelfristig mäßig (+1¾% p. a.), und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum dürfte bei rund +¼ Prozentpunkt verharren. Auf der Basis des prognostizierten nominellen Wirtschaftswachstums (+3,2% p. a.) und der unterstellten wirtschaftspolitischen Maßnahmen wird der Finanzierungssaldo der öffentlichen Haushalte über die Prognoseperiode weiterhin positiv bleiben (rund ½% des nominellen BIP). Daraus abgeleitet verringert sich die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2024 auf rund 56%.
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2019, 92(10), S.724-736
Online seit: 29.10.2019 0:00
 
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