Die Wirkung von Innovationsaktivitäten geförderter österreichischer Unternehmen auf die Belegschaft (The Effects of Publicly Funded Innovation Activities on Working Conditions in Austrian Firms)
Monographien, Juli 2016, 75 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00
 
Die Analyse möglicher Effekte von geförderten Innovationsaktivitäten für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG- und Aurelia-Daten bzw. administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Demnach ziehen Innovationsaktivitäten auf Unternehmensebene leichte Veränderungen der Belegschaftsstruktur nach sich. Innovationsgeförderte Unternehmen nehmen tendenziell zusätzliche Arbeitskräfte auf. Dies sind überproportional Männer, Junge und Höherqualifizierte. Die neu eingestellten Arbeitskräfte scheinen das Unternehmen nicht rasch wieder zu verlassen, sondern zumindest mittelfristig zu bleiben.
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

The Effects of Publicly Funded Innovation Activities on Working Conditions in Austrian Firms
This research illustrates the impact of publicly funded innovations on the whole staff at the firm level with special emphasis on labour flows, labour turnover, wages and apprenticeship training activities. We match FFG and Aurelia data with social security data for the first time in order to generate a typology of publicly funded innovative firms and to create working conditions indicators on firm level. According to impact analysis results, publicly funded innovation activities determine the work force. Publicly funded innovative firms engage more workers, more men than women and more young skilled workers. Newly hired workers seem to be engaged longer.

Verwandte Einträge

Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2016
Die Analyse möglicher Effekte von technischen Innovationen von Unternehmen für die gesamte Belegschaft konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG-Daten und administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Ziel ist, eine Typologie von geförderten innovierenden Unternehmen zu erstellen sowie Indikationen zur Messung von Aspekten der Beschäftigungsbedingungen auf Unternehmensebene sowie auf Ebene der Arbeitskräfte zu generieren.