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Mark Sommer (Projektleitung)
ROSE-Trans – Die Rolle sekundärer Rohstoffe für die österreichische Energiewende (ROSE-Trans – The Role of Secondary Resources in the Austrian Energy Transition)
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Die Wiederverwendung von Photovoltaikanlagen, Windkraftturbinen und Elektroautos wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Einsatz dieser Produktgruppen entwickelte sich bisher dynamisch und wird, wie die Energieszenarien für die EU-Länder zeigen, in Zukunft noch kräftiger wachsen, falls die nationalen Zusicherungen hinsichtlich der Klimaziele des Pariser Abkommens ernstgenommen werden. Dennoch wurde das ökonomische Potential der Wiederverwendung und Wiederverwertung dieser Produktgruppen bisher wenig untersucht. Wieweit die Ausweitung des Bestandes an Produkten, die Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen oder verwenden, mit den Zielen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft konsistent ist, bleibt bis jetzt unbeantwortet. Im Rahmen des vorliegenden Projektes werden State-of-the-Art-Informationen zu aktuellen und absehbaren künftigen Potentialen für Wiederverwendung und Wiederverwertung abgeleitet und Szenarien im Sinne einer Kreislaufwirtschaft für Österreich entwickelt, die Fokus auf den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien legen. Darüber hinaus werden anhand einer makroökonomischen Modellanalyse die Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung sowie auf ausgewählte Energie- und Umweltindikatoren geschätzt.
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

ROSE-Trans – The Role of Secondary Resources in the Austrian Energy Transition
The recycling of photovoltaic panels, wind power plants, and electric vehicles will gain importance in the future. The implementation of these product groups has been dynamic and they are likely to enter markets even more drastically if national pledges to achieve the climate change targets in the Paris Agreement are taken seriously. This has been highlighted in many energy scenarios developed for EU countries, including Austria. However, not much attention has been set on the recyclability potential of these product groups and their macroeconomic implications. So far, it remains unknown if the increase in product stocks for renewable energy production and consumption is consistent with the concept of a sustainable circular economy. Our research therefore aims to derive state-of-the-art information on current and foreseeable recycling potentials for these three product groups in Austria and to develop reasonable recycling scenarios in terms of circular economy strategies, which are in turn part of currently available renewable energy scenarios. In addition, a macroeconomic model analysis is used to estimate the effects on employment and value added as well as on selected energy and environmental indicators.