31.07.2018
Gute Konjunktur im II. Quartal 2018: Wirtschaft wächst um 0,7 Prozent
Aktuelle Schnellschätzung: Die Konsumnachfrage blieb stark, die Unternehmensinvestitionen wurden erneut ausgeweitet.
Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO wuchs das BIP in Österreich im II. Quartal 2018 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Neben der heimischen Nachfrage verzeichnet auch der Außenhandel einen positiven Wachstumsbeitrag. Die exportgetragene Industriekonjunktur verlief gut, wenngleich zuletzt eine leichte Abschwächung zu beobachten war.
Das österreichische BIP wuchs im II. Quartal 2018 um 0,7 Prozent gegenüber der Vorperiode. Damit setzte sich die gute Dynamik aus den vergangenen Quartalen nur leicht vermindert fort (I. Quartal 2018 +0,8 Prozent, IV. Quartal 2017 +0,9 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr wurde das unbereinigte BIP um 2,3 Prozent ausgeweitet. Die saison- und arbeitstagsbereinigte BIP-Veränderungsrate (Kennziffer laut Eurostat-Vorgabe) stieg um 0,5 Prozent.
Das Wachstum steht weiterhin auf breiter Basis, mit Impulsen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen wurde im II. Quartal abermals ausgeweitet. Die Nachfrage nach Bruttoanlageinvestitionen (Ausrüstungen, Bauten und sonstige Anlagen) stieg um 1,2 Prozent (I. Quartal +1,3 Prozent).
Die private Konsumnachfrage (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) erhöhte sich im II. Quartal kräftig (+0,5 Prozent), die öffentlichen Konsumausgaben expandierten mit 0,3 Prozent etwas schwächer. Insgesamt stieg die Konsumnachfrage wie bereits auch im I. Quartal mit 0,4 Prozent.
Während sich somit die Konsumdynamik gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2017 sogar leicht beschleunigte, schwächte sich das Wachstum der Exporte im Verlauf leicht ab. Aktuell stiegen die Exporte um 0,9 Prozent (I. Quartal 2018 +1,0 Prozent, IV. Quartal 2017 +1,5 Prozent). Bei einer leicht schwächeren Zunahme der Importe trug der Außenbeitrag abermals positiv zum BIP-Wachstum bei.
Die Industriekonjunktur verlief weiterhin gut, die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung stieg um 1,3 Prozent (I. Quartal +1,7 Prozent). Im Gleichklang mit der Exportdynamik setzte sich auch hier im 1. Halbjahr 2018 der starke Zuwachs aus der zweiten Jahreshälfte 2017 nicht mehr fort.
In der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur stabil, die Wertschöpfung stieg um 0,4 Prozent. Eine anhaltend hohe wirtschaftliche Dynamik verzeichneten die Dienstleistungsbereiche. Die Marktdienstleistungen expandierten mit 0,8 Prozent weiterhin stark, der Bereich Beherbergung und Gastronomie wuchs um 0,8 Prozent. Im Handel wurde die Wertschöpfung um 0,3 Prozent ausgeweitet.
Das Wachstum steht weiterhin auf breiter Basis, mit Impulsen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen wurde im II. Quartal abermals ausgeweitet. Die Nachfrage nach Bruttoanlageinvestitionen (Ausrüstungen, Bauten und sonstige Anlagen) stieg um 1,2 Prozent (I. Quartal +1,3 Prozent).
Die private Konsumnachfrage (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) erhöhte sich im II. Quartal kräftig (+0,5 Prozent), die öffentlichen Konsumausgaben expandierten mit 0,3 Prozent etwas schwächer. Insgesamt stieg die Konsumnachfrage wie bereits auch im I. Quartal mit 0,4 Prozent.
Während sich somit die Konsumdynamik gegenüber der zweiten Jahreshälfte 2017 sogar leicht beschleunigte, schwächte sich das Wachstum der Exporte im Verlauf leicht ab. Aktuell stiegen die Exporte um 0,9 Prozent (I. Quartal 2018 +1,0 Prozent, IV. Quartal 2017 +1,5 Prozent). Bei einer leicht schwächeren Zunahme der Importe trug der Außenbeitrag abermals positiv zum BIP-Wachstum bei.
Die Industriekonjunktur verlief weiterhin gut, die Wertschöpfung in der Sachgütererzeugung stieg um 1,3 Prozent (I. Quartal +1,7 Prozent). Im Gleichklang mit der Exportdynamik setzte sich auch hier im 1. Halbjahr 2018 der starke Zuwachs aus der zweiten Jahreshälfte 2017 nicht mehr fort.
In der Bauwirtschaft verlief die Konjunktur stabil, die Wertschöpfung stieg um 0,4 Prozent. Eine anhaltend hohe wirtschaftliche Dynamik verzeichneten die Dienstleistungsbereiche. Die Marktdienstleistungen expandierten mit 0,8 Prozent weiterhin stark, der Bereich Beherbergung und Gastronomie wuchs um 0,8 Prozent. Im Handel wurde die Wertschöpfung um 0,3 Prozent ausgeweitet.
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