Die wirtschaftliche Dynamik in der "östlichen Ostregion". Regionalwirtschaft und verkehrsrelevante Aspekte (The Economic Development in the "Eastern Region". The Regional Economy and Transport-Related Aspects)
Studien, März 2022, 80 Seiten
Auftraggeber: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Die vorliegende Studie stellt eine regionalwirtschaftliche Analyse der "östlichen Ostregion" dar, welche im Wesentlichen Wien mit seinen (erweiterten) Umlandbezirken entspricht. Im Vergleich zu dieser Analyseregion steht eine Kernregion von Bezirken, die von einer sechsten Donauquerung im Bereich Lobau am stärksten profitieren könnte: die transdanubischen Bezirke in Wien und Gänserndorf (sowie die Region Richtung Slowakei und Tschechien), zuzüglich Bruck an der Leitha im Süden der Donau. Der Bericht besteht aus einer Reihe von Aspekten, die diese Fragestellung beleuchten können. Das sich daraus ergebende Bild ist nicht klar umrissen: Trotz (zunehmend) problematischer Verkehrssituation zeigt sich die Region dynamisch – jedoch gibt es durchaus Hinweise, dass sie wohl in der Ausschöpfung ihres Potentials durch bessere Erreichbarkeit unterstützt werden könnte. Um das volle Potential an Agglomerationsvorteilen lukrieren zu können, ist jedenfalls eine enge bundesländerübergreifende Kooperation zwischen Wien und Niederösterreich notwendig.
Forschungsbereich:Regionalökonomie und räumliche Analyse
Sprache:Deutsch

The Economic Development in the "Eastern Region". The Regional Economy and Transport-Related Aspects
This paper constitutes a regional economic analysis of the "east of the eastern region", which basically corresponds to Vienna with its (extended) surrounding districts. In comparison to this analysis region, a core region of districts is highlighted that could benefit most from a sixth Danube crossing in the Lobau area: the trans-Danubian districts in Vienna and Gänserndorf (as well as the region towards Slovakia and the Czech Republic), adding Bruck an der Leitha to the south of the Danube. The report consists of a number of aspects that can shed light on this issue. The picture that emerges is not clear-cut: despite an (increasingly) problematic traffic situation, the region appears to be quite dynamic – but there is evidence that better accessibility could help in exploiting the region's potential. In any case, close cooperation between Vienna and Lower Austria is necessary to realise the potentials from agglomeration and increased integration.