Zweite COVID-19-Welle bestimmt Konjunkturbeurteilung der Unternehmen. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2021 (Economic Assessments of Austrian Companies in the Second Wave of the COVID-19 Pandemic. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of January 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(2), S.105-114
Online seit: 01.03.2021 0:00
 
Die Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen in der Quartalsbefragung vom Jänner waren von der zweiten Welle der COVID-19-Pandemie geprägt. Nur in der Bauwirtschaft lagen die Konjunkturindizes in der Jänner-Befragung im positiven Bereich. Die WIFO-Konjunkturampel bestätigt dieses Bild: Sie zeigt Gelb und deutet damit auf eine Unterbrechung des Erholungsprozesses vom Sommer und Herbst 2020 hin. Dementsprechend ist die Unsicherheit in allen Sektoren weiterhin hoch. Die Kapazitätsauslastung entwickelte sich sektoral unterschiedlich, blieb aber mit Ausnahme der Bauwirtschaft niedrig. Als wichtigstes Hemmnis für ihre Tätigkeit nannten die Unternehmen im Jänner den "Mangel an Nachfrage", gefolgt von "sonstigen Hindernissen".
JEL-Codes:E32, E66
Keywords:WIFO-Konjunkturtest, Quartalsdaten, Konjunktur
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Economic Assessments of Austrian Companies in the Second Wave of the COVID-19 Pandemic. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of January 2021
The economic assessments by Austrian companies in the last quarter were determined by the second wave of the COVID-19 pandemic. Only in the construction industry were the economic indices in the January survey in positive territory. The WIFO-Konjunkturampel (economic traffic light) confirms this picture, showing yellow, indicating an interruption of the recovery process from summer and autumn. Accordingly, uncertainty remains high in all sectors. Capacity utilisation improved differently between sectors, but remained at low levels with the exception of the construction sector. Companies named "insufficient demand" as the most important obstacle to their activity, followed by "other obstacles".