WIFO Research Briefs

Die WIFO Research Briefs präsentieren kurze wirtschaftspolitische Diskussionsbeiträge sowie kurze Zusammenfassungen von Forschungsarbeiten des WIFO. Sie werden unter Einhaltung der Richtlinien der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) zur Guten Wissenschaftlichen Praxis und der wissenschaftlichen Politikberatung verfasst und dienen der Erhöhung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der WIFO-Forschungsergebnisse.

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Hochfrequenzkonjunkturanalyse vom Juli 2020 (High Frequency Business Cycle Analysis of July 2020)
WIFO Research Briefs, 2020, (13), 8 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Online seit: 02.11.2020 9:00
Der neu entwickelte wöchentliche WIFO-Wirtschaftsindex (WWWI) zeigt auf der Basis hochfrequenter Daten bis Ende Juli 2020 (Kalenderwoche 31, 27. Juli bis 2. August) eine Verbesserung der Wirtschaftslage gegenüber dem Tiefstand während des Lockdown im März und April 2020 (–22%). Die Wirtschaftsleistung lag damit jedoch noch immer deutlich unter dem Vorjahreswert (–3,1%). Die auf dem WWWI aufbauende Einschätzung für das Gesamtjahreswachstum des BIP stabilisierte sich ab Ende April bei rund –7%. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannte sich im Juli weiter, jedoch schwächer als in den Monaten zuvor.
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik – Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

High Frequency Business Cycle Analysis of July 2020
The newly developed weekly WIFO Economic Index (WWWI) based on high-frequency data up to the end of July (calendar week 31, 27 July to 2 August) shows an improvement in the economic situation compared to the trough during the lockdown in March and April (–22 percent). Compared to the figures for the previous year, however, economic output still shows a significant gap (–3.1 percent). The WWWI-based estimate of overall GDP growth for the year stabilised at around –7 percent from the end of April. The situation on the labour market eased further in July, but less dynamically than in the months before.