WIFO-Monatsberichte

Aktuelle Konjunkturberichte für Österreich und die großen OECD-Länder – Vierteljährliche Konjunkturprognose des WIFO – Rund 70 Artikel pro Jahr mit Hintergrundinformationen in Tabellen, Graphiken und englischer Zusammenfassung – Monatlich ausführlicher Tabellensatz mit rund 300 makroökonomischen Indikatoren

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Zähe Konjunktur nach kräftigem Rebound. Prognose für 2020 und 2021 (Subdued Recovery After Strong Rebound. Economic Outlook for 2020 and 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), S.715-728
Online seit: 04.11.2020 0:00
 
Im Frühjahr war die Weltwirtschaft aufgrund der pandemiebedingten Schutzmaßnahmen massiv eingebrochen. Der Wertschöpfungsverlust wurde im Sommer teilweise wettgemacht, in Österreich dürfte die Wertschöpfung im III. Quartal gegenüber dem Vorquartal um mehr als 10% gewachsen sein. Rund die Hälfte des krisenbedingten Anstieges der Arbeitslosigkeit wurde bis September abgebaut. Im IV. Quartal wird sich die Konjunkturdynamik aufgrund auslaufender Rebound-Effekte (Lösung des Konsumrückstaus) und eines Anstieges der Infektionszahlen jedoch markant verlangsamen. Für das Jahr 2020 wird insgesamt ein BIP-Rückgang von 6,8% gegenüber 2019 prognostiziert, für 2021 ein Anstieg von 4,4%. Ein neuerlicher Lockdown im Herbst könnte diese Raten um 2,5 bzw. 4,0 Prozentpunkte senken.
JEL-Codes:E32, E66
Keywords:Konjunkturbericht, Konjunkturprognose
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Subdued Recovery After Strong Rebound. Economic Outlook for 2020 and 2021
In spring, the global economy suffered a massive slump due to the pandemic-related protective measures. The loss in value added was partially made up in the summer; in Austria, value added in the third quarter is likely to have grown by more than 10 percent compared with the previous quarter. About half of the crisis-related rise in unemployment was reduced by September. In the fourth quarter, however, economic momentum will slow down markedly as a result of expiring rebound effects (the unwinding of the consumption backlog) and an increase in the number of infections. For 2020, GDP is forecast to fall by 6.8 percent overall compared with 2019, and rise by 4.4 percent in 2021. A new lockdown in autumn could reduce these rates by 2.5 and 4.0 percentage points respectively.

Ihre Ansprechpersonen

 

Mag. Dr. Andreas Reinstaller

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

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Tatjana Weber

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