WIFO-Monatsberichte

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Unsicherheit durch internationale Handelskonflikte – Industriekonjunktur flaut ab. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2019 (Uncertainty Due to International Trade Conflicts – Industrial Activity Slows Down. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2019)
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(5), S.377-392
Online seit: 29.05.2020 18:30
 
Im Einklang mit der Schwäche der internationalen Konjunktur und dem Rückgang des Welthandels im Jahr 2019 verflachte das Wachstum des österreichischen Außenhandels im Jahresverlauf deutlich. Die Ausfuhr in die drei wichtigsten österreichischen Exportmärkte blieben unter dem Vorjahresniveau, insbesondere weil die Lieferungen an Vorprodukten, Maschinen und Kfz einbrachen. Mit dem Rückgang der Exporte kühlte sich auch die Konjunktur in der Herstellung von Waren im Jahresverlauf merklich ab. Allerdings waren die einzelnen Wirtschaftszweige davon unterschiedlich betroffen. Einige Branchen (z. B. Pharmaindustrie, Getränkeherstellung) erzielten weiterhin kräftige Zuwächse. Technologische Entwicklungen hatten eine Ausweitung der Investitionen in immaterielle Anlagegüter zur Folge, während das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen konjunkturbedingt gegen Jahresende zum Erliegen kam. Anfang 2020 zeichnete sich eine Aufwärtstendenz ab, die allerdings durch die COVID-19-Krise beendet wurde.
JEL-Codes:F40, O14, L6, E39
Keywords:Warenaußenhandel, Handelsbilanz, Terms-of-Trade, Industrieproduktion, Sachgütererzeugung, Investitionen
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Uncertainty Due to International Trade Conflicts – Industrial Activity Slows Down. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2019
In line with the weakness of the international economy and the decline in world trade in 2019, the growth of Austrian foreign trade flattened significantly in the course of the year. Exports to Austria's three most important export markets remained below the previous year's level, in particular because deliveries of primary products, machinery and motor vehicles collapsed. With the decline in exports, economic activity in manufacturing also cooled down considerably in the course of the year. However, the individual sectors of the economy were affected differently. Some sectors (e.g. the pharmaceutical industry, beverage production) continued to record high growth. Technological developments led to an increase in investment in intangible assets, while growth in investment in equipment came to a standstill towards the end of the year due to the economic situation. At the beginning of 2020, an upward trend became apparent, but this was ended by the COVID-19 crisis.

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Mag. Dr. Andreas Reinstaller

Funktion: Ökonom (Senior Economist), Schriftleiter WIFO-Monatsberichte und WIFO Bulletin

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