WIFO-Studien

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Destandardisierung von Erwerbsverläufen und Rückwirkungen auf die Alterssicherung (De-standardisation of Employment Histories and Repercussions on Old-age Provision)
Monographien, März 2020, 86 Seiten
EDV: Georg Böhs
Auftraggeber: Dachverband der Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.05.2020 0:00
 
Die Studie beleuchtet Dimensionen einer Destandardisierung von Erwerbsverläufen in Österreich und die Rückwirkungen auf das Alterssicherungssystem. Rund zwei Drittel der unselbständig aktiv Beschäftigten (66,2%; rund 2,8 Mio. Personen) und damit die Mehrheit sind nach wie vor stabil, also ganzjährig beschäftigt. Allerdings nahm der Anteil der instabil Beschäftigten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zu, unter den Beschäftigten ohne österreichische Staatsbürgerschaft erhöhte er sich auf 55,3%. Instabil Beschäftigte verzeichneten in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten Reallohnverluste. Das Beitragsaufkommen in der gesetzlichen Pensionsversicherung wurde bislang durch den steigenden Anteil der instabilen Beschäftigungsverhältnisse kaum gedämpft, da die Einkommensdynamik der stabilen Beschäftigungsverhältnisse die schwache Beitragsentwicklung des instabilen Segmentes weitgehend kompensierte.
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

De-standardisation of Employment Histories and Repercussions on Old-age Provision
The study examines the dimensions of precarious employment in Austria and the repercussions on the old-age pension system. About two thirds of the dependent active employees (66.2 percent; about 2.8 million persons) and thus the majority are still stable employed, i.e., employed over the entire calendar year. However, the proportion of unstable employees has risen significantly in recent decades. Among employees without Austrian citizenship the figure has risen up to 55.3 percent. Unstable employees have also suffered real wage losses in the past 1.5 decades. Contributions to statutory pension insurance have hardly been curbed so far respectively has so far hardly been dampened by the rising share of unstable employment relationships, since the income dynamics of stable employment relationships have largely compensated for the weak premium development of the unstable segment.
Data processing: Georg Böhs

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