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Punktuell positive Beschäftigungsentwicklung vor Lockdown in der Ostregion (Selectively Positive Development of Employment Before Lockdown in Eastern Austria)
WIFO Research Briefs, 2021, (5), 12 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.04.2021 0:00
Die Zahl der aktiv unselbständig Beschäftigten war im März um rund 148.000 bzw. 4,2% und damit deutlich höher als im März des Vorjahres, der den Beginn der COVID-19-Krise markiert und von kräftigen Beschäftigungsverlusten gekennzeichnet war. Die hohen Zuwächse dürfen allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Krise auf dem Arbeitsmarkt noch nicht überwunden ist. Im Gegenteil: Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von März 2019 war die Beschäftigung im März 2021 um 0,9% (bzw. 33.779) geringer. Im Vorjahresvergleich verzeichneten fast alle Branchen Beschäftigungszuwächse, insbesondere das Bauwesen, aber auch die Gastronomie. In den kontaktintensiven Dienstleistungsbereichen lag die Beschäftigung dennoch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Dazu gehören etwa das Beherbergungs- und Gaststättenwesen, aber auch die Bereiche Kunst, Unterhaltung und Erholung, Verkehr und persönliche Dienstleistungen. Hier fehlten im März 2021 gut 90.000 Beschäftigungsverhältnisse auf das Niveau von März 2019. Auch unter jungen Arbeitskräften sowie Arbeiterinnen und Arbeitern müssen die Beschäftigungsverluste erst wettgemacht werden.
Keywords:TP_COVID
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Selectively Positive Development of Employment Before Lockdown in Eastern Austria
The number of actively employed persons was up by around 148,000 or 4.2 percent in March and thus significantly higher than in March of the previous year, which marked the beginning of the COVID-19 crisis and was characterized by sharp employment losses. However, the high increases should not obscure the fact that the crisis in the labor market has not yet been overcome. On the contrary, compared to the pre-crisis level of March 2019, employment in March 2021 was 0.9 percent (or 33,779) lower. Year-on-year, almost all industries recorded employment gains, especially construction and food services. Nonetheless, employment in the contact-intensive service sectors was well below the pre-crisis level. These include accommodation and food services, for example, but also arts, entertainment and recreation, transport and personal services. Here, a good 90,000 employment relationships were short of the March 2019 level. Employment losses among young workers and blue-collar workers also have to be made up first.

Ihre Ansprechpersonen: Redaktionsteam

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Tamara Fellinger

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Tatjana Weber

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