Prognose der Wohnbaubewilligungen in neuen Wohngebäuden 2025 bis 2027
Nach dem massiven Einbruch 2023 stand die Bauwirtschaft 2024 weiterhin unter Druck durch hohe Zinsen, die KIM-Verordnung, Inflation und steigende Baukosten. Der besonders stark betroffene Wohnbau zeigte jedoch erste Erholungstendenzen. Die EZB-Zinswende ab Mitte 2024 sowie die angekündigte Nicht-Verlängerung der KIM-VO wirkten stabilisierend. Positive Signale zeichnen sich bereits ab: Wohnimmobilientransaktionen stiegen deutlich, Wohnbaukredite wuchsen Anfang 2025 um über 50%. Mit der rückkehrenden Nachfrage ist eine Erholung der Wohnbaukonjunktur absehbar. Im Rahmen dieses Projektes werden daher halbjährlich Prognosen der Wohnbaubewilligungen in Österreich erstellt, um als zentraler Vorlaufindikator eine zeitnahe Einschätzung der Baukonjunktur zu ermöglichen.