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WIFO publications: Josef Baumgartner (118 hits)

Economic development in 2020 was driven by the COVID-19 pandemic and the restrictions imposed to contain it. The Austrian economy recorded a massive slump. Private consumption was hit particularly hard, as were tourism, transport, trade, personal services and cultural and leisure facilities. The expansion of short-time working regimes supported per capita incomes. The COVID-19 crisis also had an impact on inflation, with unprocessed food and services becoming more expensive, while petroleum products dampened price increases.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), pp.293-308
Online since: 06.05.2021 0:00
 
Die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung prägten 2020 die Wirtschaftsentwicklung. In Österreich ging die Wirtschaftsleistung drastisch zurück. Am stärksten betroffen waren Tourismus, Verkehr, Handel, persönliche Dienstleistungen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Auch der private Konsum war deutlich geringer als 2019. Die Ausweitung der Kurzarbeitsprogramme stützte die Beschäftigung und damit die Pro-Kopf-Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit. Die COVID-19-Krise wirkte sich auch auf die Inflationsentwicklung aus: Unverarbeitete Nahrungsmittel und Dienstleistungen verteuerten sich, während Mineralölprodukte den Preisauftrieb dämpften.
Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2021 bis 2025 (Update of the Medium-term Forecast of the Austrian Economy 2021 to 2025)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(4), pp.281-292
Online since: 06.05.2021 0:00
 
Die österreichische Wirtschaft dürfte sich im Nachklang der COVID-19-Pandemie 2022 und 2023 deutlich erholen und in der Folge bis 2025 moderat wachsen. Der Aufschwung wird von einer Erholung der Weltwirtschaft getragen, unterstützt durch umfangreiche fiskalpolitische Maßnahmen sowie die fortschreitende Durchimpfung der Bevölkerung. Prognosen bleiben aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage unsicher. Um dieser Unsicherheit Rechnung zu tragen, wurden in der WIFO-Konjunkturprognose für 2021 und 2022 zwei Szenarien (Öffnungs- und Lockdown-Szenario) dargestellt, die in der vorliegenden mittelfristigen Prognose bis 2025 fortgeschrieben werden. Für die meisten Kennzahlen konvergieren die beiden Szenarien bis zum Ende der Prognoseperiode. Im Öffnungsszenario wächst das BIP 2021 um 2¼% und 2022 um 4¼% (1½% bzw. 4¾% im Lockdown-Szenario). Bis 2025 schwächt sich das Wirtschaftswachstum in beiden Szenarien auf 1,5% ab. Die Investitionstätigkeit profitiert 2021 und 2022 von Vorzieheffekten, die von der Investitionsprämie ausgelöst werden, verliert aber in den Folgejahren aufgrund von damit in Beziehung stehenden Echoeffekten an Schwung. Die durch die COVID-19-Krise deutlich angestiegene Arbeitslosenquote dürfte erst 2025 wieder das Vorkrisenniveau von 7,5% erreichen. Das Budgetdefizit beträgt im Öffnungsszenario 2021 7,1% und sinkt bis 2025 auf 2,5% (Lockdown-Szenario 2021: 7,7%, 2025: 2,8%). Die Staatsschuldenquote betrug 2020 84% und wird bis 2025 auf voraussichtlich rund 86% ansteigen (88% im Lockdown-Szenario, +15,5 bzw. +17,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorkrisenniveau von 2019).
Josef Baumgartner, Marian Fink, Caroline Moreau, Silvia Rocha-Akis (WIFO), Sarah Lappöhn, Kerstin Plank, Alexander Schnabl, Klaus Weyerstrass (IHS)
Wirkung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Abfederung der COVID-19-Krise. Mikro- und makroökonomische Analysen zur konjunkturellen, fiskalischen und verteilungspolitischen Wirkung (Impact of Economic Policy Measures to Mitigate the COVID-19 Crisis. Micro- and Macroeconomic Analyses of the Cyclical, Fiscal and Distributional Effects)
Monographs, December 2020, 98 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institute for Advanced Studies
Online since: 05.03.2021 0:00
 
Die vorliegende Ex-ante-Analyse untersucht die konjunkturellen, fiskalischen und verteilungspolitischen Wirkungen der im Zuge der COVID-19-Krise beschlossenen Maßnahmen zur Stützung der Einkommen und der Investitionstätigkeit auf drei aufeinander aufbauenden Ebenen: der Mikro-, Makro- und sektoral-regionalen Ebene. Durch Maßnahmen zur Unterstützung der Haushalte steigen die verfügbaren Einkommen um 3,1 Mrd. €, wovon 23,0% auf das untere, 31,8% auf das mittlere und 45,2% auf das oberen Einkommensdrittel entfallen. Die Lohnersatzleistung im Rahmen der Kurzarbeitsbeihilfe in Höhe von 4,3 Mrd. € fließt zu 15,4% den Haushalten im unteren, 37,6% jenen im mittleren und 47,2% jenen im oberen Einkommensdrittel zu. Durch die Kurzarbeit wurden rund 187.000, durch die anderen Maßnahmen weitere 13.000 bis 21.000 Beschäftigungsverhältnisse gesichert. Das reale BIP ist insgesamt um 0,5 bis 1% höher, als es ohne die Maßnahmen zu erwarten gewesen wäre. Von den Maßnahmen für private Haushalte profitiert am meisten der Handel, von den Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen die Herstellung von Waren und das Bauwesen.
WIFO Research Briefs, 2020, (17), 11 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 05.11.2020 0:00
Die Wirtschaft dürfte 2020 um 7,7% schrumpfen statt um 6,8%, wie noch im Oktober prognostiziert. 0,6 Prozentpunkte dieses zusätzlichen Einbruchs sind auf den Bereich Beherbergung und Gastronomie zurückzuführen, der Rest vor allem auf (freiwilligen) Konsumverzicht in anderen Bereichen. 2021 dürfte das BIP um nur 2,8% expandieren statt um 4,4% laut WIFO-Prognose vom Oktober 2020. Der BIP-Beitrag aus dem Bereich Beherbergung und Gastronomie steigt hingegen um 0,3 Prozentpunkte. Während also der Tourismus von den aktuellen Verschärfungen im nächsten Jahr profitieren soll, ergeben sich gesamtwirtschaftlich negative Folgeeffekte.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(10), pp.731-753
Online since: 04.11.2020 0:00
 
In der Hauptvariante der Prognose erwartet das WIFO für Österreich für das Jahr 2020 einen Rückgang des realen BIP um knapp 7% und der Beschäftigung um fast 2% sowie einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf knapp 10%. Die fiskalischen Maßnahmen zur Abfederung der Rezession und die Steuerausfälle werden 2020 eine Zunahme des Budgetdefizits auf 9½% und der Staatsverschuldung auf rund 84% des nominellen BIP zur Folge haben. 2021 zeigt sich ein Rebound-Effekt (+4,4%), in den Folgejahren verflacht die Wachstumsdynamik schrittweise (2025 +1,3%). Wegen der geringen Investitionstätigkeit und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit schwächt sich das Trendwachstum auf +1% p. a. ab. In der Hauptvariante würde die Arbeitslosenquote bis zum Ende der Prognoseperiode auf das Vorkrisenniveau (7½%) zurückgehen. In einem pessimistischeren Risikoszenario wird angenommen, dass aufgrund einer zweiten Infektionswelle im IV. Quartal 2020 in Österreich wie auch bei den europäischen Haupthandelspartnern deutlich restriktivere gesundheitspolitische Maßnahmen bis hin zu einem (partiellen) Lockdown gesetzt werden. Die österreichische Wirtschaft würde dann 2020 um 9¼% schrumpfen, 2021 auf diesem niedrigen Outputniveau beinahe stagnieren (+½%); 2022 würde sich ein Rebound-Effekt zeigen (+5%). Das Budgetdefizit würde 2020 auf 10,8%, die öffentliche Schuldenquote bis 2021 auf 93¼% und die Arbeitslosenquote auf 10¼% steigen. Bis zum Ende des Prognosezeitraumes würde die Arbeitslosenquote auf 8,1% zurückgehen.
Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Marian Fink, Klaus S. Friesenbichler, Serguei Kaniovski, Michael Klien, Simon Loretz, Hans Pitlik, Silvia Rocha-Akis, Franz Sinabell (WIFO), Alexander Schnabl, Sarah Lappöhn, Liliana Mateeva, Kerstin Plank, Lorenz Wimmer (IHS), Johannes Berger, Wolfgang Schwarzbauer, Ludwig Strohner (EcoAustria)
Ökonomische Bewertung der in der Regierungsklausur am 16. Juni 2020 vorgestellten Maßnahmen (Economic Evaluation of the Measures Presented in the Government Conference on 16 June 2020)
Monographs, September 2020, 62 pages
Informations- und Datenstand: 3. Juli 2020
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institute for Advanced Studies – EcoAustria – Institut für Wirtschaftsforschung
Online since: 25.09.2020 0:00
 
Als Reaktion auf die ökonomischen Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie hat die Bundesregierung in ihrer Regierungsklausur Mitte Juni 2020 zusätzlich zu bereits zuvor beschlossenen Hilfsmaßnahmen weitere Unterstützungen für die kommenden Jahre vorgeschlagen. Die in Zusammenarbeit von WIFO, IHS und EcoAustria erstellte Studie untersucht wesentliche Teile des dabei vorgestellten Paketes von Rettungs-, Stützungs- und Konjunkturbelebungsmaßnahmen, mit einem Budgetvolumen von 10,3 Mrd. €. Die ermittelten Wertschöpfungseffekte betragen 2020 +0,7% und 2021 +0,8%, die Arbeitslosenquote wird um 0,4 (2020) bzw. 0,7 Prozentpunkte (2021) gesenkt. Aufgrund der besonderen Umstände sind bestehende Verhaltensunsicherheiten in der Analyse nur schwer zu erfassen. Ohne diese und zahlreiche weitere Maßnahmen hätten sich aber zweifellos zahlreiche Unternehmensinsolvenzen und ein noch stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit eingestellt. Die genannten Wertschöpfungseffekte wären damit ohne die Maßnahmen nicht bei Null, sondern jedenfalls stark negativ.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(4), pp.285-298
Online since: 04.05.2020 13:30
 
Wie im Ausland war die makroökomische Entwicklung 2019 in Österreich von einem Nachlassen der Dynamik geprägt. In Österreich wurde das BIP-Wachstum hauptsächlich vom Konsum der privaten Haushalte, den Dienstleistungsbranchen und der Bauwirtschaft getragen, während die Schwäche von Industrie und Außenhandel die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dämpfte. Die sich abzeichnende Erholung der Industriekonjunktur wurde durch die zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie Mitte März 2020 gesetzten Maßnahmen abrupt beendet.
WIFO-Monatsberichte, 2020, 93(4), pp.239-265
Online since: 04.05.2020 13:30
 
Die COVID-19-Pandemie und die gesundheitspolitischen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung legen weite Teile der Weltwirtschaft vorübergehend lahm. Die schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist für die österreichische Volkswirtschaft damit 2020 unvermeidbar. Das reale BIP wird zumindest um 5,2%, die Beschäftigung um 1,7% zurückgehen und die Arbeitslosenquote auf 8,7% steigen. Die fiskalischen Maßnahmen zur Abfederung der Rezession und die Steuerausfälle haben 2020 einen Anstieg des Budgetdefizits auf 7,4% und der Staatsverschuldung auf 80,2% des nominellen BIP zur Folge. Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie unter Kontrolle bleibt, sollte sich die Wirtschaft ab der zweiten Jahreshälfte 2020 schrittweise erholen. 2021 ergäbe sich dann ein Wachstum von 3,5%, die Arbeitslosenquote sollte auf 7,9% zurückgehen. Mittelfristig wird sich das Wirtschaftswachstum dem Trendwachstum (+1,1% p. a.) annähern, welches durch die Verringerung von Investitionstätigkeit und Beschäftigungswachstum infolge der COVID-19-Pandemie verringert wird. Die Arbeitslosenquote wird im Durchschnitt der Periode 2022 bis 2024 7½% betragen. 2021 dürfte die öffentliche Verschuldung einen Höchstwert von 80,5% des BIP erreichen, zum Ende des Projektionszeitraumes wird sie auf 78,5% geschätzt. In einem pessimistischeren Szenario wird für die Weltwirtschaft eine schwächere Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2020 unterstellt. Die österreichische Wirtschaft würde dann 2020 um 7,5% schrumpfen, die Arbeitslosenquote auf 9,1% und das Budgetdefizit auf 10,0% steigen.
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