Ex-ante-Evaluierung des Operationellen Programms Beschäftigung: Österreich 2014-2020 (Ex-ante Evaluation of the Employment Operational Programme: Austria 2014-2020)
Monographien, Oktober 2014, 90 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
 
2014 beginnt die neue Periode der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds. Laut EU-Verordnung müssen die Operationellen Programme dazu einer Ex-ante-Evaluierung unterzogen werden. Vor diesem Hintergrund enthält der vorliegende Bericht die Bewertung des Operationellen Programms Beschäftigung in Österreich. Erstmals sind alle für Österreich geplanten Maßnahmen in einem einzigen zentralen Programm Beschäftigung integriert; neben den horizontalen Prioritätsachsen der Intervention ist der Übergangsregion Burgenland eine eigene Prioritätsachse gewidmet. Der Fokus der Programmplanung ist wesentlich stärker als in der Vergangenheit auf Ansätze zur sozialen Inklusion sowie auf den Bereich Bildung und Lebenslanges Lernen ausgerichtet und weniger auf beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Ansätze im engeren Sinn.
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Ex-ante Evaluation of the Employment Operational Programme: Austria 2014-2020
The European structural and investment funds are launched on a new period in 2014. According to an EU regulation, their operational programmes need to undergo an ex-ante evaluation. Against this background, the report contains an evaluation of the employment operational programme in Austria in the version available as of early March.

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Hedwig Lutz (Projektleitung)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015
Laut Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gemeinsamen Bestimmungen zu den Europäischen Fonds 2014-2020 ist eine Ex-ante-Evaluierung der Programme erforderlich. Diese betrifft sowohl die Strategie als auch das vorgesehene Monitoring, die Indikatoren und Zielgrößen. Für den Europäischen Sozialfonds in Österreich wird diese Bewertung vom WIFO durchgeführt. Die Arbeit erfolgt in laufendem Austausch mit den programmplanenden Stellen. Die Analysen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden in einem Bewertungsbericht zusammengefasst, der gemeinsam mit der Einreichfassung des Operationellen Programmes an die österreichischen und europäischen Entscheidungsträger ergeht.
Hedwig Lutz (Projektleitung)
Begleitende Evaluierung des Operationellen Programms "Beschäftigung Österreich 2014-2020" des Europäischen Sozialfonds (Accompanying Evaluation of the Operational Programme "Employment in Austria 2014-2020", European Social Funds (ESF))
Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
Anders als in früheren Strukturfondsperioden gilt im Zeitraum 2014/2020 ein einziges ESF-Programm für ganz Österreich, wobei der Übergangsregion Burgenland eine eigene Prioritätsachse gewidmet ist. Die begleitende Evaluierung des Programmes durch WIFO, IHS und L&R Sozialforschung erfolgt vor allem entlang der Investitionsprioritäten und beschäftigt sich daher mit den primär betrieblichen Ansätzen zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern sowie zum aktiven Altern, mit den finanzierten Aktivitäten zur Unterstützung der Inklusion bzw. Verringerung von Armut und mit der Förderung von Bildungsmaßnahmen im Erstausbildungs- wie im Erwachsenenbildungsbereich. Sowohl die Prioritätsachse Burgenland als auch die horizontalen Ziele des Gender Mainstreaming sowie des Disability Mainstreaming bzw. der Barrierefreiheit werden gesondert untersucht. Als Meilensteine werden zwei Berichte vorgelegt: zu Konzeption und Umsetzung im Jahr 2019 sowie zur Wirkung 2022.
Ex-ante-Bewertung des operationellen Programms "Beschäftigung – Österreich 2007-2013" (Ex-ante Evaluation of the Operational Programme "Employment – Austria 2007–2013")
Projektberichte (abgeschlossen), August 2007
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäischer Sozialfonds
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Gegenstand der Ex-ante-Evaluierung ist einerseits die Bewertung der Programmplanungsdokumente (Entwurf und Endfassung), andererseits die Erarbeitung von Vorschlägen für Indikatoren. Die Bewertung der Dokumente bezieht sich dabei entsprechend den Vorgaben der Europäischen Kommission auf folgende Aspekte: Beurteilung der sozioökonomischen Analyse und der Relevanz der Strategie für den ermittelten Bedarf, Bewertung der Relevanz und Kohärenz der Strategie, Bewertung der Kohärenz der vorgeschlagenen ESF-Strategie mit strategischen Leitlinien auf regionaler, nationaler und Gemeinschaftsebene, Bewertung der erwarteten Folgen und Auswirkungen, Beurteilung der vorgeschlagenen Durchführungssysteme für die Verwaltung, Begleitung und Bewertung des Programms, Beurteilung der Umweltauswirkungen.
Hedwig Lutz (WIFO), Isabella Juen, Maria Köpping, Andrea Leitner, Mario Steiner (IHS), Ferdinand Lechner, Helga Reichert, Claudia Sorger (L&R Sozialforschung)
Das Operationelle Programm Beschäftigung des Europäischen Sozialfonds – Österreich 2014-2020. Bericht der Begleitenden Evaluierung zu Konzeption und Umsetzung (The Operational Programme Employment of the European Social Fund – Austria 2014-2020. Report of the Accompanying Evaluation on Design and Implementation)
Projektberichte (in Arbeit), August 2019
Mitarbeit: Lisa Danzer (L&R)
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäischer Sozialfonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OG
Die begleitende Evaluierung des Europäischen Sozialfonds umfasst alle drei thematischen Prioritätsachsen des Operationellen Programms: Beschäftigung, Armut, Verhinderung des Ausbildungsabbruchs und Lebenslanges Lernen. Spezielles Augenmerk gilt zudem den Maßnahmen in der Übergangsregion Burgenland. Untersucht werden auch die bereichsübergreifenden Ziele Gender Mainstreaming und Gleichstellung bzw. Disability Mainstreaming und Barrierefreiheit. Darüber hinaus wird eine Reihe von Indikatoren, die für das Monitoring benötigt werden, im Rahmen der Evaluierung erhoben. Die vorliegende Studie enthält die Analysen und Einschätzungen zu Konzeption und Umsetzung der einzelnen Prioritäten. Wirkungsaspekte werden dann im Zentrum des abschließenden Berichtes 2022 stehen.