Genderungleichheit bei den krankheitsbedingten Fehlzeiten
Bis zum Jahr 2008 war die Krankenstandsquote der Frauen niedriger als jene der Männer, danach drehte sich das Verhältnis und seit 2010 liegt die Quote der Frauen durchgehend über jener der Männer. 2025 gingen 4,2% des Arbeitsvolumens der Frauen auf krankheits- und unfallbedingte Abwesenheiten zurück, bei Männern waren es 3,9%. Dies entspricht 15,5 Krankenstandstagen bei den Frauen und 14,1 Krankenstandstage bei den Männern. Obwohl der Anteil älterer unselbständig aktiv Beschäftigter sowohl bei Frauen als auch bei Männern angestiegen ist, erklärt die veränderte Altersstruktur die höhere Krankenstandsquote der Frauen nur zu einem Teil.
Empfohlene Zitation
Mayrhuber, C., Bittschi, B., & Einsiedl, M. (2026). Genderungleichheit bei den krankheitsbedingten Fehlzeiten. WIFO Research Briefs, (8). https://www.wifo.ac.at/publication/pid/73360385.