Gerhard Streicher, Andreas Reinstaller
Die Auswirkungen der Digitalisierung in der Industrie auf den Gütertransport in Österreich (The Impact of Digitization in Industry on Freight Transport in Austria)
Studien, Juli 2021, 116 Seiten
Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur Bau AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
 
Vorliegender Bericht beschreibt die 2. Phase eines Projektes, das den Einfluss von Digitalisierung im Produktionsprozess der warenerzeugenden Industrie auf die Nachfrage nach Schienen-Güterverkehr abschätzen soll. Die Nachfrage nach Gütertransportleistungen leitet sich maßgeblich aus der Industriestruktur, der industriellen Spezialisierung und dem Warenhandel eines Landes ab. Die Digitalisierung und anderer technischer Wandel, aber auch kurzfristig auftretende krisenhafte Erscheinungen beeinflussen diese Nachfrage sowohl auf kurze als auch auf lange Frist. Die vorliegende Analyse versucht dies in eine quantitative Analyse überzuführen. Projekt wie Bericht bestehen aus zwei großen Teilen, die dann zu einem Szenarienmodell zusammengeführt werden: Der erste Teil behandelt die Frage, welche Auswirkungen der Digitalisierung auf die Güternachfrage (im Außenhandel wie in der Binnennachfrage) identifiziert werden können. Neben der Digitalisierung werden dabei auch wirtschaftliche Schocks untersucht, nicht zuletzt, weil das Jahr 2020 auch durch eine unvorhersehbare Pandemie gekennzeichnet war. Der zweite Teil befasst sich mit der von der Güternachfrage abgeleiteten Nachfrage nach Transportdienstleistungen, besonders der Nachfrage nach Schienentransportdienstleistungen und dem Modal Split. Der Einfluss von Transportinfrastruktur wird dabei miteinbezogen. Der dritte Teil beschreibt die Zusammenführung der Hauptergebnisse der Teile 1 und 2 in Form eines Szenarienmodells.
Forschungsbereich:Industrie-, Innovations- und internationale Ökonomie – Regionalökonomie und räumliche Analyse
Sprache:Deutsch

The Impact of Digitization in Industry on Freight Transport in Austria
This report describes the second phase of a project to assess the impact of digitization in the production process of the manufacturing industries on the demand for rail freight transport. The demand for freight transport services is largely determined by a country's industrial structure, industrial specialisation and trade in goods. Digitization and other technological shifts, but also short-term crisis phenomena influence this demand both in the short and long term. This analysis attempts to translate this observation into a quantitative analysis to assess the impact of digitization on the demand for freight transport services. The project and the report consist of two major parts: the first part deals with the question of which effects of digitization on the demand for goods (in foreign trade as well as in domestic demand) can be identified. In addition to digitization, economic shocks should also be examined, not least because the year 2020 was also characterised by an unforeseeable pandemic. The second part deals with the demand for transport services derived from the demand for goods, especially the demand for rail transport services and the modal split. An attempt was also made to include the influence of transport infrastructure. In a third part, the main results of parts 1 and 2 are combined in the form of a scenario model.